Lesung: "UNTER DEM RADAR - LEBEN UND HELFEN IM ABSEITS"

Was genau bedeutet Obdachlosigkeit? Was heißt es, ein Leben auf der Straße zu führen? Welche Hilfsorganisationen gibt es und was leisten ehrenamtliche und professionelle Helfer Tag für Tag, um obdachlosen Menschen zu einem würdevolleren Dasein zu verhelfen?

 

In dieser Lesung vermitteln wir anhand berührender Interviews einen Einblick in die Thematik der Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit in Hamburg.

Es wird erzählt, wie schnell ein jeder in diese Abwärts-Spirale geraten kann, zeigt aber auch, mit wie viel Leben, Stärke und Kreativität sowohl die Betroffenen als auch die Helfer ihrem Alltag begegnen.

 

Freitag,, 28. Mai 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Kulturladen St. Georg, Alexanderstraße 16


Dialogabend: "Obdachlosigkeit in der Corona Krise"

"Nirgendwo zeigt sich deren Not so deutlich wie in Hamburg“, so ein Artikel der ZEIT.

Seit Beginn der Pandemie ist der Alltag obdachloser Menschen noch schwerer geworden. Nicht nur die Ansteckungsgefahr lässt sie allein auf der Straße zurück. Für sie fallen auch ihre Einnahmequellen, wie z. B. das Pfandflaschensammeln oder das erbetteln von Kleingeld auf der Straße nahezu weg. Die Schließungen bzw. fehlenden Möglichkeiten von Tagesstätten und anderen Treffpunkten, in denen sie Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe gefunden haben, machen ihnen körperlich sehr zu schaffen.
Vor welchen Herausforderungen seit Beginn der Pandemie Streetworker stehen, welche Hilfsangebote zur Verfügung stehen, sie solidarisch die Gesellschaft reagiert und wie dabei das Hilfesystem der Stadt Hamburg aussieht, davon berichten Susanne Groth, Leben im Abseits e. V., Johan Grasshoff Straßensozialarbeiter Diakonie Hamburg und Julien Thiele, Straßensozialarbeiter Caritas Hamburg.

Montag, 28. Juni 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße

ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!! Daher richten Sie für diese vier Veranstaltungen Ihren Anmeldungswunsch an veranstaltung@carltoepferstiftung.de


Dialogabend: "Obdachlosigkeit in der Corona Krise"

"Nirgendwo zeigt sich deren Not so deutlich wie in Hamburg“, so ein Artikel der ZEIT.

Seit Beginn der Pandemie ist der Alltag obdachloser Menschen noch schwerer geworden. Nicht nur die Ansteckungsgefahr lässt sie allein auf der Straße zurück. Für sie fallen auch ihre Einnahmequellen, wie z. B. das Pfandflaschensammeln oder das erbetteln von Kleingeld auf der Straße nahezu weg. Die Schließungen bzw. fehlenden Möglichkeiten von Tagesstätten und anderen Treffpunkten, in denen sie Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe gefunden haben, machen ihnen körperlich sehr zu schaffen.
Vor welchen Herausforderungen seit Beginn der Pandemie Streetworker stehen, welche Hilfsangebote zur Verfügung stehen, sie solidarisch die Gesellschaft reagiert und wie dabei das Hilfesystem der Stadt Hamburg aussieht, davon berichten Susanne Groth, Leben im Abseits e. V. und Julien Thiele, Straßensozialarbeiter Caritas Hamburg.

Freitag, 10. September 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Kulturladen St. Georg, Alexanderstraße 16

Veranstaltungsreihe Reiches, armes Hamburg – Eine Stadt voller sozialer Kontraste!                                    Teil 1: "Eine Wohnung ist nicht alles - aber ohne Wohnung ist alles nichts"

In Hamburg leben nachweislich die meisten Millionäre Deutschlands, aber auch die Zahl der armen und bedürftigen Menschen steigt stetig!

In dieser Veranstaltungsreihe reden wir mit Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen über Wohnungsnot, Armut und Bedürftigkeit in Hamburg und freuen uns darauf, mit Ihnen in eine offene Diskussion gehen zu können.

 

Viele Menschen in Hamburg finden keinen bezahlbaren Wohnraum. Seit Jahren wird in Hamburg der Neubau von bezahlbaren Wohnungen vernachlässigt. Dabei ist es das Wichtigste, dafür zu sorgen,  Menschen aufzufangen, so dass sie gar nicht erst wohnungslos werden. Für Menschen auf der Straße könnte das Konzept „Housing First“ die Überwindung der Wohnungslosigkeit bedeuten. Auch hier wäre dringend bezahlbarer Wohnraum notwendig. Mehr über dieses brisante Thema berichten die beiden Referenten, die sich seit Jahren mit den Folgen von fehlendem Wohnraum beschäftigen.

 

 

Moderation:

Susanne Groth, Leben im Abseits e. V.

 

Referent:

Johan Grasshoff, Straßensozialarbeiter Diakonie Hamburg

 

 


Donnerstag, 7. Oktober 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße

ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!! Daher richten Sie für diese Veranstaltung Ihren Anmeldungswunsch an veranstaltung@carltoepferstiftung.de


Veranstaltungsreihe Reiches, armes Hamburg – Eine Stadt voller sozialer Kontraste!                                    Teil 2: "Warum gibt es so viele Menschen ohne Krankenversicherung in Hamburg?"

In Hamburg leben nachweislich die meisten Millionäre Deutschlands, aber auch die Zahl der armen und bedürftigen Menschen steigt stetig!

In dieser Veranstaltungsreihe reden wir mit Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen über Wohnungsnot, Armut und Bedürftigkeit in Hamburg und freuen uns darauf, mit Ihnen in eine offene Diskussion gehen zu können.

 

Geschätzt sind in Deutschland ca. 1,5 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung. Betroffen hiervon sind u. a. Selbstständige, Arbeitssuchende, Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus und obdachlose Menschen. Beitragsrückstände und / oder das Fehlen einer gültigen Meldeadresse können zum Ausschluss aus der Krankenversicherung führen. Die Referenten berichten über Ursachen, Auswirkungen und ihre Möglichkeiten zur ambulanten und stationären medizinischen Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung.

 

Moderation: Susanne Groth, Johan Grasshoff

 

Referenten:

 

Prof. Ostendorf, Praxis ohne Grenzen

 

Sören Kindt, Krankenstube für Obdachlose

 

 

 


Donnerstag, 4. November 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße

ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!! Daher richten Sie für diese Veranstaltung Ihren Anmeldungswunsch an veranstaltung@carltoepferstiftung.de


Veranstaltungsreihe Reiches, armes Hamburg – Eine Stadt voller sozialer Kontraste!                                    Teil 3: "Psychisch krank und obdachlos - Projekt Straßenvisite"

In Hamburg leben nachweislich die meisten Millionäre Deutschlands, aber auch die Zahl der armen und bedürftigen Menschen steigt stetig!

In dieser Veranstaltungsreihe reden wir mit Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen über Wohnungsnot, Armut und Bedürftigkeit in Hamburg und freuen uns darauf, mit Ihnen in eine offene Diskussion gehen zu können.

 

Aus welchem Grund werden Menschen obdachlos? Was heißt es, ein Leben auf der Straße zu führen? Welche Unterstützung leisten professionelle und ehrenamtliche Helfer Tag für Tag, um obdachlosen Menschen zu einem würdevolleren Dasein zu verhelfen? Julien Thiele berichtet, wie schnell jeder in diese Abwärts-Spirale geraten kann, erzählt von seinem Alltag als Straßensozialarbeiter und zeigt Lösungsansätze auf.

 

Das Projekt „Straßenvisite“ kennzeichnet sich durch die gemeinsame aufsuchende Arbeit von Sozialarbeit und Psychiater*in in der Hamburger Innenstadt. Das Projekt versteht sich als Brücke zur ansässigen psychiatrischen Sprechsunde in der Schwerpunktpraxis der Caritas. Das vorrangige Ziel ist hierbei die Kontaktaufnahme und niedrigschwellige Hilfestellung zu obdachlosen Menschen mit einer psychischen Erkrankung und der Überwindung der aktuell desolaten Lebenssituation dieser Personen.

 

 

 

Moderation:

Susanne Groth und Johan Grasshoff

 

Referenten:

Julien Thiele, Straßensozialarbeiter, Caritas

Nadja Theisinger, Psychiaterin, Caritas

 

 


Donnerstag, 6. Januar 2022 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße

ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!! Daher richten Sie für diese Veranstaltung Ihren Anmeldungswunsch an veranstaltung@carltoepferstiftung.de


Veranstaltungsreihe Reiches, armes Hamburg – Eine Stadt voller sozialer Kontraste!                                    Teil 4: "Gut leben ist anders - Obdachlose Frauen, Drogenkonsum und Sexarbeit"

In Hamburg leben nachweislich die meisten Millionäre Deutschlands, aber auch die Zahl der armen und bedürftigen Menschen steigt stetig!

In dieser Veranstaltungsreihe reden wir mit Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen über Wohnungsnot, Armut und Bedürftigkeit in Hamburg und freuen uns darauf, mit Ihnen in eine offene Diskussion gehen zu können.

Rund ein Viertel aller obdachlosen Menschen sind Frauen. Viele von ihnen versuchen, ihren Status zu verbergen und lassen sich notgedrungen auch auf das Übernachten bei Zweckpartnern und Zufallsbekanntschaften ein und müssen nicht selten dafür sexuelle Gefügigkeit und Unterordnungen leisten. Nötigungen und offener Gewalt sind sie schutzlos ausgesetzt. Ragazza e. V. ist eine Beratungsstelle für diese Frauen und beide Referentinnen erzählen, wie der Alltag dieser Frauen aussieht, welchen Repressalien sie ausgesetzt sind und welche Bewältigungsstrategien eingesetzt werden.

 

Moderation:

Susanne Groth und Johan Grasshoff

 

Referentinnen:

Gudrun Greb, ragazza e. V.

Sandra Busse, ragazza e. V.

 


Donnerstag, 10. Februar 2022 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße

ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!! Daher richten Sie für diese Veranstaltung Ihren Anmeldungswunsch an veranstaltung@carltoepferstiftung.de