Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit

Susanne Groth vom Verein Leben im Abseits e. V. und Autorin der Bücher „ABSEITS – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“ sowie „Unter dem Radar – Leben im Helfen im Abseits, berichtet von ihren Erfahrungen, zeigt Fotografien und vermittelt berührende Einblicke in das Leben obdachloser und bedürftiger Menschen.

 

Gemeinsam mit je einem Experten pro Abend gibt sie eine umfassende Aufklärung über das professionelle Hilfssystem in Hamburg und über Möglichkeiten der zivilen Unterstützung und Hilfeleistung.

 

Wir möchten mit Ihnen in einen offenen Dialog über Obdachlosigkeit kommen und laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltungsreihe ein.

 



2. Teil: "Straßenkinder und junge Obdachlose"

Susanne Groth, Leben im Abseits & Benthe Müller-Nickel, Leiterin Streetworker Station Off Road Kids, Hamburg

 

Freitag, 13. November 2020 / Beginn: 19 Uhr ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!!

Caritas Hamburg, Danziger Straße 66

 


3. Teil: "Alltag in einer Tagesstätten-Einrichtung"

Susanne Groth, Leben im Abseits & Anke Beceral, Dipl. Sozialpädagogin Café Augenblicke, JesusCenter Hamburg

 

Freitag, 11. Dezember 2020 / Beginn: 19 Uhr ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!!

Café Augenblicke, Schulterblatt 63

 


4. Teil: "Was bedeutet Housing First?"

Susanne Groth, Leben im Abseits & Johan Grasshoff, Straßensozialarbeiter Diakonie-Hilfswerk Hamburg

 

Freitag, 15. Januar 2021 / Beginn: 19 Uhr ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!!

Caritas Hamburg, Danziger Straße 66

 


5. Teil: "Gut Leben ist anders - Drogenkonsum, Sexarbeit und Obdachlosigkeit"

Susanne Groth, Leben im Abseits & Gudrun Greb, Leiterin Kontakt- und Anlaufstelle ragazza!

 

Freitag, 12. Februar 2021 / Beginn: 19 Uhr ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!!

Caritas Hamburg, Danziger Straße 66

 


6. Teil: "Armut und Gesundheit - Medizinische Hilfe für Obdachlose"

Susanne Groth, Leben im Abseits & Sören Kindt, Sozialarbeiter Krankenstube für Obdachlose, Caritas Hamburg

 

Freitag, 12. März 2021 / Beginn: 19 Uhr ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!!

Caritas Hamburg, Danziger Straße 66

 


LetzterTeil: "Psychisch krank und obdachlos - Projekt Straßenvisite"

Susanne Groth, Leben im Abseits, Julien Thiele, Straßensozialarbeiter & Nadja Theisinger,  Psychiaterin, Caritas Hamburg

 

Freitag, 16. April 2021 / Beginn: 19 Uhr ACHTUNG: Begrenzte Platzanzahl aufgrund Hygienevorschriften!!!!

Caritas Hamburg, Danziger Straße 66

 


Veranstaltungsreihe "Reiches, armes Hamburg – Eine Stadt voller sozialer Kontraste!"

Diese Veranstaltungsreihe findet im Lichtwarksaal der Carl-Toepfer-Stiftung statt. Daher richten Sie für diese vier Veranstaltungen Ihren Anmeldungswunsch an veranstaltung@carltoepferstiftung.de

 

 

>> Die Termine im November und Dezember 2020 finden aufgrund der steigenden Infektionszahlen nicht statt! Neue Termine hierfür sind für April und Mai 2021 geplant und werden demnächst veröffentlicht!

 

 

In Hamburg leben nachweislich die meisten Millionäre Deutschlands, aber auch die Zahl der armen und bedürftigen Menschen steigt stetig!

In dieser Veranstaltungsreihe reden wir mit Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen über Wohnungsnot, Armut und Bedürftigkeit in Hamburg und freuen uns darauf, mit Ihnen in eine offene Diskussion gehen zu können.

 

1. Teil: "Eine Wohnung ist nicht alles - aber ohne Wohnung ist alles nichts"

Susanne Groth, Leben im Abseits & Johan Grasshoff, Straßensozialarbeiter Diakonie Hamburg

Viele Menschen in Hamburg finden keinen bezahlbaren Wohnraum. Seit Jahren wird in Hamburg der Neubau von bezahlbaren Wohnungen vernachlässigt. Dabei ist es das Wichtigste, dafür zu sorgen, Menschen aufzufangen, so dass sie gar nicht erst wohnungslos werden. Für Menschen auf der Straße könnte das Konzept „Housing First“ die Überwindung der Wohnungslosigkeit bedeuten. Auch hier wäre dringend bezahlbarer Wohnraum notwendig. Mehr über dieses brisante Thema berichten die beiden Referenten, die sich seit Jahren mit den Folgen von fehlendem Wohnraum beschäftigen.

 

Donnerstag, 5. November 2020 / Beginn: 19 Uhr Findet aufgrund der Corona Pandemie nicht statt!

Lichtwarksaal, Neanderstraße


2. Teil: "Warum gibt es so viele Menschen ohne Krankenversicherungsschutz in Hamburg"

Moderation: Susanne Groth, Leben im Abseits & Johan Grasshoff, Referenten: Prof. Ostendorff, Praxis ohne Grenzen und Sören Kindt, Krankenstube für Obdachlose

 

Geschätzt sind in Deutschland ca. 1,5 Millionen Menschen ohne Krankenversicherung. Betroffen hiervon sind u. a. Selbstständige, Arbeitssuchende, Menschen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus und obdachlose Menschen. Beitragsrückstände und / oder das Fehlen einer gültigen Meldeadresse können zum Ausschluss aus der Krankenversicherung führen. Die Referenten berichten über Ursachen, Auswirkungen und ihre Möglichkeiten zur ambulanten und stationären medizinischen Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung.

 

Donnerstag, 3. Dezember 2020 / Beginn: 19 Uhr Findet aufgrund der Corona Pandemie nicht statt!

Lichtwarksaal, Neanderstraße


3. Teil: "Leben auf der Straße - Ursachen, Gründe, Lösungsansätze"

Moderation: Susanne Groth, Leben im Abseits & Johan Grasshoff, Referent: Julien Thiele, Straßensozialarbeiter Caritas Hamburg

 

Aus welchem Grund werden Menschen obdachlos? Was heißt es, ein Leben auf der Straße zu führen? Welche Unterstützung leisten professionelle und ehrenamtliche Helfer Tag für Tag, um obdachlosen Menschen zu einem würdevolleren Dasein zu verhelfen? Julien Thiele berichtet, wie schnell jeder in diese Abwärts-Spirale geraten kann, erzählt von seinem Alltag als Straßensozialarbeiter und zeigt Lösungsansätze auf.

 

Donnerstag, 4. Februar 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße


4. Teil: "Gut Leben ist anders - Obdachlose Frauen, Drogenkonsum und Sexarbeit"

Moderation: Susanne Groth, Leben im Abseits & Johan Grasshoff, Referentinnen: Gudrun Greb, Leiterin ragazza e. V. und Sandra Busse, Straßensozialarbeit ragazza e. V.

 

Rund ein Viertel aller obdachlosen Menschen sind Frauen. Viele von ihnen versuchen, ihren Status zu verbergen und lassen sich notgedrungen auch auf das Übernachten bei Zweckpartnern und Zufallsbekanntschaften ein und müssen dafür nicht selten sexuelle Gefügigkeit und Unterordnungen leisten. Nötigungen und offener Gewalt sind sie schutzlos ausgesetzt. Ragazza e. V. ist eine Beratungsstelle für diese Frauen und beide Referentinnen erzählen, wie der Alltag dieser Frauen aussieht, welchen Repressalien sie ausgesetzt sind und welche Bewältigungsstrategien eingesetzt werden. 

 

Donnerstag, 4. März 2021 / Beginn: 19 Uhr 

Lichtwarksaal, Neanderstraße