St. Pauli sind wir alle!

Es war am 13. November ein sehr schöner Nachmittag unter dem Motto "St. Pauli sind wir alle" im Millerntorstadion. Ganz herzlichen Dank dem Team vom FC St. Pauli und Natascha Clasen, die diese schöne Veranstaltung ausgerichtet haben.

 

Zwischen Menschen vom Kiez sowie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe und dem Team des FC St. Pauli haben sich viele interessante Begegnungen ergeben.


Eine Besucherin hat uns 20 Schlafsäcke und Isomatten mitgebracht, die wir noch vor Ort an das Team des Kältebusses der Alimaus weitergeben konnten. Liebe Petra, herzlichen Dank dafür.

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Jürgen hat ein Zuhause

Am Sonntagabend, den 3.11.2019, haben wir uns mit einem Post an die Facebook Nutzer gewandt und um Hilfe gebeten. Wir suchten einen Vermieter mit Herz, der für Jürgen ein Zuhause hat.

Unvorstellbar, aber wahr, hat sich am gleichen Abend Alex gemeldet und Jürgen eine Wohnung angeboten. Alex ist unsere Vermieterin mit Herz, der wir unendlich dankbar sind.

 

Nach der Besichtigung wäre Jürgen am liebsten gleich in der Wohnung geblieben. Die Sorge, ob die Behörde Hamburg die Kosten tragen würde, hat sich ganz schnell erledigt. Am Donnerstagnachmittag, den 7.11.2019 bekam Jürgen "grünes Licht" für die Wohnung.

 

Wir können Euch nicht beschreiben, wie es Jürgen, aber auch uns allen geht. Es war eine Zusammenarbeit zwischen Sören Kindt, Sozialarbeiter der Caritas Krankenstube für Obdachlose, den Behörden der Stadt Hamburg, Natascha Clasen vom FC St. Pauli und uns. Teamwork hat so super funktioniert und jetzt können wir uns mit Jürgen darauf stürzen, aus der Wohnung ein Zuhause zu machen.

Wir werden berichten, wie Jürgens neues Zuhause wächst.

 

Wir haben einen Sozialfond für Jürgen eingerichtet. Wenn ihr uns finanziell unterstützen möchtet, Jürgens Wohnung zu einem Zuhause nach 30 Jahren auf der Straße zu gestalten, freuen wir uns über jede Spende.

Entweder findet ihr unter betterplace den Sozialfond oder ihr spendet auf unser Konto mit dem Verwendungszweck: Sozialfond für Jürgen.

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UNTER DEM RADAR im Millerntor

Gestern Abend durften wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR Leben und Helfen im Abseits im Millerntor beim FC St. Pauli vorstellen. Es war ein wunderschöner Abend mit ganz vielen schönen und berührenden Erlebnissen. Vielen lieben Dank an alle, die diesen Abend so wunderbar gemacht haben.

Lust etwas "zu machen"? Dann suchen wir Dich!

Leben im Abseits e. V. ist ein Verein zur Unterstützung von Menschen, die bedürftig oder obdachlos sind und am Rande der Gesellschaft in Hamburg leben. Auf unterschiedlichen Kanälen leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, unterstützen nachhaltig tätige Initiativen der Obdachlosenhilfe und führen Lesungen und Ausstellungen durch. In Universitäten und an Schulen halten wir Referate und planen Projektwochen. Hauptsächlich versuchen wir aber, Berührungsängste im Umgang mit Obdachlosen und Bedürftigen abzubauen.


Um unsere Arbeit weiterhin leisten und ausbauen zu können, sind wir nicht nur auf Spendengelder angewiesen, sondern brauchen auch dringend Unterstützung in Form von ehrenamtlich tätigen Menschen, die uns bei folgenden Tätigkeiten unterstützen:


• Recherchen und Listenerstellung im Bereich Marketing und Fundraising
• Unterstützung bei Lesungen, Ausstellungen und Events
• Allgemeine administrative Tätigkeiten.

Wir freuen uns über:


• Empathie für unsere Zielgruppen
• Erste Erfahrungen im Bereich Administration, Korrespondenz, Listenerstellung
• Basis-Kenntnisse im Umgang mit Computer, Sozialen Medien und Co.
• Verbindlichkeit
• Teamfähigkeit, Freude am Austausch mit anderen Menschen

Wir bieten:
• Wir sind ein bunt gemischtes, motiviertes Team, das gemeinsam etwas erreichen will – wir reden nicht lange, wir handeln.

• Bei uns gibt es Raum für Eigeninitiative und eigene innovative Ideen sowie auch Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten.

• Ein flexibles Ehrenamt, ganz nach den persönlichen zeitlichen Ressourcen.

• Alle Tätigkeiten können im Home Office abgewickelt werden

Wer sich vorstellen kann, durch seine ehrenamtliche Tätigkeit den Vorstand
zu unterstützen, wende sich bitte an kontakt@leben-im-abseits.de.

 

Wir freuen uns auf Eure Rückmeldung.

Preisträger des Annemarie-Dose-Preises

Gestern wurde zum ersten Mal vom Senat der Stadt Hamburg der Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement verleihen.

 

Wir sind einer der drei Preisträger und sind wahnsinnig stolz und unendlich glücklich, einen Preis mit dem Namen einer engagierten und empathischen wundervollen Frau tragen zu dürfen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jury, Frau Dr. Melanie Leonhardt und bei dem Präsidenten der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann für eine beeindruckende und berührende Laudatio. Vielen lieben Dank für diese Würdigung.

 

https://www.hamburg.de/annemarie-dose-preis/

 

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Leben im Abseits jetzt sichtbar

Leben im Abseits ist ab sofort nicht nur auf den Straßen unterwegs, sondern auch "sichtbar". Ganz herzlichen Dank für die kreative Arbeit und das großzügige Sponsoring an Raphael Lopez von Autoteile Lopez in Wedel.

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Danke schön dem Hamburger Spendenparlament

In Ihrer 72. Parlamentssitzung haben die Parlamentarier vom Hamburger Spendenparlament entschieden, unseren Verein mit einer wahnsinnig großzügigen Spende zu unterstützen.

Wir können es noch gar nicht fassen und freuen uns total über diese Unterstützung und Würdigung unserer Arbeit.

Diese Projektunterstützung hilft uns, unsere Arbeit nicht nur fortzuführen, sondern auch effizienter gestalten zu können.

Tausend Dank dem Hamburger Spendenparlament für diese Hilfe!

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Unsere News!

Ihr Lieben, wir sind nicht in der Sommerpause, sondern stecken in den Vorbereitungen, unser zweites Buch in den Druck geben zu können. Diese Arbeiten nehmen ziemlich viel Zeit (neben unseren Hauptberufen) in Anspruch und aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, von Juni bis September d. J. keine Lesungen und Ausstellungen durchzuführen.

 

ABER - Im Oktober werden wir mit einer großen Benefizveranstaltung Euch unser neues Buch vorstellen. Ebenfalls in der Planung und Vorbereitung sind unsere „Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit“, die wir ab November mit sehr interessanten Gästen erneut durchführen werden. In Kürze werden wir die Termine dazu bekannt geben.

 

Mit dem FC St. Pauli planen wir ein Forum zum Thema Obdachlosigkeit und Armut im Stadtteil, welches im Herbst stattfinden soll.


Ihr seht also, hinter den Kulissen passiert so Einiges!

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Preisverleihung "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2018" in Lübeck

Am 30. April wurden wir, gemeinsam mit neun weiteren Preisträgern, im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2018  in der Hansestadt Lübeck ausgezeichnet. Vielen Dank an Bürgermeister Jan Lindenau für seine Anwesenheit, an die beiden Laudatorinnen Gabriele Rohmann (Vorstandsvorsitzende Archiv der Jugendkulturen e.V.) und die Abgeordnete des Deutschen Bundestags, Gabriele Hiller-Ohm und an die Entscheider und Organisatoren des Büdnisses für Demokratie und Toleranz.

Wir freuen uns so sehr über diese Würdigung und Wertschätzung unserer Arbeit.

 

http://www.buendnis-toleranz.de/arbeitsfelder/anlaufstelle/initiativen/173939/leben-im-abseits

 

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Stadtteilpreis Morgenpost und PSD Bank Nord 2019

Am Montag, den 29. April wurde im Thalia in der Gaußstraße zum 11. Mal der Stadtteilpreis 2019 der Morgenpost und PSD Bank Nord verliehen.

Diesjährige Schirmherrin dieser Veranstaltung war die Hamburger SozialsenatorinMelanie Leonhard.

 

Wir sind einer der Preisträger und freuen uns wahnsinnig über die Auszeichnung und Würdigung unserer Arbeit und über das Preisgeld.

 

https://www.mopo.de/hamburg/stadtteilpreis-gewinner-diese-hamburger-machen-uns-stolz--32455324?fbclid=IwAR3RXnGAQAKoQ_fHZNjOu0TWOpX1-65OQsXDgw8zfOIkrso8FSEBijuBosA

 

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ABSEITS im Millerntorstadtion

Gestern Abend waren wir zu Gast im beim FC St. Pauli im Millerntorstadion. Unser Bildband ABSEITS ist auf St. Pauli entstanden und auch der Fokus unserer Vereinsarbeit liegt auf der Reeperbahn. UND - gestern durften bei diesem tollen Verein nicht nur zu Gast sein, sondern werden noch weitere Aktionen mit dem FC St. Pauli durchführen.

 

Es war ein ganz wunderbarer Abend. Wir bedanken uns beim Team des FC St. Paulis, das uns mit Technik, Aufbau etc. so super unterstützt hat und bei Natascha Clasen und Michael Thomsen für die liebevolle Betreuung.

 

Unseren Gästen, die trotz des sonnigen Wetters zahlreich erschienen sind, danken wir ganz herzlich für das Interesse und die vielen Spenden. Ein einfach nur wunderschöner Abend - vielen Dank dafür!

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ABSEITS von Hamburg - Eine Lesung mit ganz viel Emphatie

Gestern waren wir mal nicht in Hamburg zu einer Lesung unterwegs.

 

Im Wohntreff, Paritätische Pflege in Elmshorn haben wir einem sehr interessierten und emphatischen Publikum von unserem Bildband ABSEITS und unserer Vereinsarbeit berichtet.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem tollen Publikum für die interessanten Gespräche und die vielen Spenden. Bei der Quartiersmanagerin, Beate Krupski, bedanken wir uns sehr für die liebevolle Betreuung.

 

Es war ein sehr schöner Nachmittag, vielen lieben Dank dafür!

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Markt der Nachhaltigkeit

Im letzten Jahr wurden wir vom Verein ergo: Wir helfen e. V. mit einer großzügigen Spende unterstützt.

 

Heute fand bei der Ergo der Markt der Nachhaltigkeit statt, auf dem wir unseren Verein vorstellen durften.

Es waren sehr schöne interessante Stunden. Vielen herzlichen Dank für die Einladung, die liebevolle Betreuung und die interessanten Gespräche. 

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Strahlender Sonnenschein und ein ganz interessiertes Publikum

Gestern begannen unsere Ausstellungen ABSEITS und Schattenseiten in den Städten im Kulturschloss Wandsbek.

Zur Lesung kamen, trotz strahlendem Sonnenschein, ca. 50 interessierte Gäste und diskutierten sehr anregend mit uns.

 

Vielen Dank für Euer Interesse, es hat uns sehr viel Freude gemacht, auf solche empathischen Menschen zu treffen. Ganz lieben Dank für die liebevolle Betreuung durch Sebastian und Lutz, wir kommen sehr gern wieder zu Euch!


Die Bilder unserer Ausstellungen sind bis zum 1. Juni im Kulturschloss Wandsbek zu sehen!

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Danke für einen interessanten Abend in Harburg

Letzten Donnerstag hatten wir eine Lesung "abseits" der Reeperbahn, im wunderschönen Kulturcafe KommDu in Harburg.

Vielen Dank an unsere interessierten Gäste, dem Team vom Kulturcafè Komm Du, inklusive Hector und Pearl

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Danke schön für einen spannenden Dialogabend!

Gestern Abend fand der letzte Teil unserer Reihe Hamburger Dialoge über Obdachlosigkeit statt. Das gestrige Thema lautete: '"Obdachlose Frauen - unauffällig und besonders gefährdet". Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Cafè Augenblicke für die liebevolle Betreuung und bei unserer Dialogpartnerin Hilde Tinney, Bürgernahe Beamtin der Davidwache, für den ausführlichen Erfahrungsbericht.


Unseren Gästen sagen wir ganz herzlichen Dank für die anregende und sehr interessante Diskussion, die sich ergeben hat. Vielen Dank für diese zahlreichen Beiträge und auch für die Spenden, die wir erhalten haben. Danke schön. 

 

Aufgrund vieler Nachfragen und interessanten Diskussionen, die sich auf jedem Veranstaltungsabend dieser Reihe ergeben haben, werden wir im Winter 2019/2019 die Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit fortsetzen!

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Das Prinzip Housing First

Immer wieder taucht dieser Begriff auf, wenn es um obdachlose Menschen geht. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint?

 

Vereinfacht dargestellt heißt Housing First Folgendes: Anstatt obdachlose Menschen mit medizinischer und/ oder psychologischer Versorgung, Lebensmitteln und Kleidung notdürftig auf der Straße zu versorgen, bekommen die obdachlosen Menschen ohne jegliche Bedingung eine Wohnung. Und zwar eine „richtige“ Wohnung mit eigenem Mietvertrag und nicht nur ein Bett in einem Schlafsaal in einer Unterkunft.

 

Eine Wohnung, in der die Menschen zur Ruhe kommen und anschließend andere Probleme wie z. b. Gesundheit, Sucht, Schulden oder Arbeitslosigkeit bearbeiten können, denn auf der Straße fehlt die Ruhe gänzlich! Die Hilfe hierfür wird von Sozialarbeitern angeboten, die Annahme der Hilfe aber freiwillig und ohne Zwang.

 

Bisher werden in Deutschland an eine Wohnung oder an ein WG-Zimmer Bedingungen wie z. B. Abstinenz geknüpft. Der Betroffene muss erstmal zum Entzug, bevor er als „wohnfähig“ gilt. Diese Bedingungen schrecken Menschen, die auf der Straße leben, ab.

 

Auch betreutes Wohnen ist immer zeitlich begrenzt. Am Schluss der begrenzten Wohnzeit steigt bei Betreuern und Bewohnern der Stresspegel ins Unermessliche, wenn bis dato keine Wohnung gefunden wurde.
Nicht selten fällt der Betreute dann zurück in die Sucht und/oder auch wieder auf die Straße, was extrem gesundheitsgefährdend ist. Dieses bezeichnen Sozialarbeiter dann als „Drehtür-Effekt“. Wertvolle Betreuungszeit wird vergeudet und Vertrauensverhältnisse zwischen Betreuern und bedürftigen Menschen zerstört.

 

In Ländern wie z. B. Kanada, Finnland und Österreich wird Housing First bisher bereits erfolgreich umgesetzt und in Finnland konnte bereits ein deutliches Senken der Obdachlosenzahlen verzeichnet werden.


In Deutschland haben ca. 860.000 Menschen keine Wohnung, die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. prognostiziert einen weiteren Zuwachs auf ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Davon schlafen geschätzt ca. 52.000 Menschen auf der Straße. Warum also nicht Housing First in Deutschland?

 

Zum einen gilt in Deutschland leider noch immer das Denken der „Wohnfähigkeit“. Menschen, die auf der Straße gelebt haben, „müssen“ zuerst z. B. suchtfrei sein. Anders wäre eine Integration in eine Wohnung nicht möglich. Ein fataler Irrtum.

 

Zum anderen blockiert auch der fehlende soziale Wohnungsbau die Wohnmöglichkeiten. Gerade in überteuerten Städten wie Hamburg, Berlin, München etc. gibt es kaum Chancen, Menschen in bezahlbaren Wohnraum zu vermitteln. Dabei ist es das Wichtigste, dafür zu sorgen dass Geringverdiener oder Menschen, die in die Altersarmut fallen, aufzufangen, so dass sie gar nicht erst wohnungslos werden.

 

In Berlin findet derzeit ein „Housing First“ Pilotprojekt statt. Träger des Modellprojekts ist eine Projektpartnerschaft aus Neue Chance gGmbH und der Berliner Stadtmission. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

 

Es ist zu hoffen, dass auch andere Städte in Deutschland zeitnah Housing First Pilotprojekte initiieren!

https://www.neuechance-berlin.de/index.php/housing-first?fbclid=IwAR24muFJ60E5f58RD5EalQgr8qllgGwIpcDjF3h0WkxLXnfegpuV2L-0ZXE

 

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betterplace Fotowettbewerb Weltfrauentag

Die Spendenplattform betterplace führt zum Weltfrauentag einen Fotowettbewerb durch. Vorgeschlagen wurden Frauen, die "Bewegendes" leisten.

Vereinskollegen von Leben im Abseits e. V. haben dafür Susanne Groth vorgeschlagen. Bitte teilt und liked unser Projekt auf Facebook!!!

Name, Alter und Wohnort der portraitierten Frau

Susanne Groth, 55 Jahre alt. Wohnhaft in Holm, Kreis Pinneberg.

Wo und wie ist sie uns begegnet?

Susanne hat 2016 ehrenamtlich einen Bildband über obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg St. Pauli erstellt. Die Erlöse aus dem Verkauf des Bildbandes gehen komplett an das CaFée mit Herz, einer Tagesstätten Einrichtung für obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg.

2017 hat Susanne den Verein Leben im Abseits e. V. gegründet. Der Verein setzt sich dafür ein, Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt werden.

Sie versucht, mit Netzwerken und Zusammenwirken mit den bereits bestehenden Einrichtungen, die sich nachhaltig um die Unterstützung von bedürftigen und obdachlosen Menschen kümmern, die Situation der Hilfsbedürftigen zu verbessern und die Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren. Sie plant und führt Kampagnen und Projekte durch, hält Lesungen, Ausstellungen und Projekttage an Schulen und Universitäten. Mit Kooperationspartnern aus der Wohnungslosenhilfe gestaltet sie Dialogabende und Seminare.
Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützt sie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird, bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen.

Wir unterstützen Susanne bei aller Vereinsarbeit und sind ebenfalls Mitglieder von Leben im Abseits. Einige von uns sind seit längerer Zeit mit Susanne befreundet und freuen uns, sie unterstützen zu können.

Warum ist sie ein Vorbild für dich?

Susanne setzt sich bei allem, was sie tut, vollständig und mit ganzem Herzen ein. Sie überzeugt durch Ehrlichkeit, Sensibilität und Empathie nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit.
Sie ist ein Mensch, der sich wirklich für andere Schicksale interessiert und mit 100% Einsatz an alle Anforderungen herangeht. Geht nicht –Gibt es nicht, das ist der Leitsatz von ihr.
Wir fragen uns oft, wo sie die Energie und Kraft hernimmt. Sie erinnert uns manchmal vehement daran, was eigentlich alles möglich sein kann!

Sie ist von den Schicksalen der Menschen auf der Straße wirklich berührt und kämpft für sie. Sie leidet mit ihnen und überlegt ständig, was noch getan werden kann. Sie reflektiert sich und ihr Handeln und scheut sich nicht, Fehlschläge einzugestehen, dabei aber sofort nach anderen Lösungen zu suchen.

Mit großer Leidenschaft und Empathie erzählt sie uns, was sie an Verbesserungen erzielen möchte. Sie schafft es, einen Jeden davon zu überzeugen, sich zu hinterfragen und letztendlich auch, sich „zu bewegen“.

Auf öffentlichen Veranstaltungen ist sie diejenige, die mit Emotionalität die schlimmen Zustände der Straße präsentiert. Sie nimmt die Öffentlichkeit mit und nicht selten werden wir im Anschluss einer Veranstaltung gefragt, ob wir im Verein noch Unterstützung benötigen.

Wenn man Susanne fragt, was ihr der Verein und die Arbeit darin bedeutet, sagt sie: „Der Verein ist mein Baby. Ich bin 24 Stunden am Tag mit Herzblut dabei. Leben im Abseits hat erst dann keine Bedeutung mehr, wenn es keinen obdachlosen Menschen mehr gibt“!

Für ihr Engagement ist Susanne bereits mit dem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte 2018 ausgezeichnet worden. Das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz hat ihr ebenfalls einen Preis für hervorragendes Engagement verliehen. Diese Würdigung erhält sie im April 2019.

Was wünscht ihr ihr für ihre Zukunft?

Wir wünschen ihr ganz viel Kraft für alle weiteren Projekte, die in der Planung sind. Sie ist derzeit dabei, ein zweites Buch zu schreiben. Für dieses Buch wünschen wir ihr den gleichen Erfolg, den sie bei dem ersten Bildband hatte.

Wir werden sie weiterhin mit aller Kraft unterstützen und wünschen uns, dass noch mehr Förderer und Spender Susanne zur Seite stehen. Wir freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit Susanne vielleicht Zustände ein wenig verbessern können.

Wir wünschen ihr, dass sie genau so bleibt, wie sie ist: Empathisch, ehrlich, engagiert und voller Leben. Und – dass sie nicht vergisst, auch ein klein wenig mehr an sich selber zu denken.

Das Team von Leben im Abseits e.V.


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Danke schön an die kündigungsretter.de und die Studierenden der Macromedia Hochschule

Heute haben wir Unterstützung von den Kündigungsrettern und den Studierenden der Macromedia Hochschule bekommen. Tausend Dank für Eure Spende und die Würdigung unserer Arbeit, wir freuen uns sehr darüber.

 

Mit dieser Unterstützung wird dazu beigetragen, dass unser zweites Buch des  finanziert wird.

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Danke für einen interessanten Dialogabend im Kulturladen St. Georg!

Gestern fand der 4. Teil unserer Hamburger Dialoge über Obdachlosigkeit statt. Unser Dialogpartner war dieses Mal Sören Kindt, Sozialarbeiter in der Krankenstube für Obdachlose der Caritas Hamburg.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren interessierten Gästen, mit denen sich eine sehr rege Diskussion ergeben hat. Ein herzliches Dankeschön für die Spenden, die uns die Gäste überlassen haben. Dem Kulturladen St. Georg danken wir, dass wir in ihren Räumen die Veranstaltung durchführen konnten und Sonja Sonik danken wir ganz herzlich für die liebevolle Betreuung.

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