Solidarität bedeutet Verantwortung

Die Sozialbehörde lobt die Solidarität und Mitmenschlichkeit in Hamburg.

ABER: Solidarität bedeutet Verantwortung und diese trägt die Sozialbehörde nicht ausreichend!

 

Obdachlose haben immer noch viel zu wenig Schutz in der Corona Krise. Die Hotels in den Städten sind verwaist. Diese für die Schutzlosen zu öffnen, wäre verantwortungsvolles Handeln.


Die Städte müssen sich dringend um dieses Problem kümmern, JETZT!

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Danke schön!

Wir sagen ein ganz großes DANKE SCHÖN.

 

Danke an all die Menschen, die uns finanziell, moralisch und mit Ideen unterstützen. Es tut gut zu erleben, welche Unterstützung wir und damit die obdachlosen Menschen seitens der Öffentlichkeit erfahren.

 

Gern würden wir den Menschen, deren Immunsystem eh angegriffen ist, den Schutz bieten, den sie wirklich benötigen. Bis wir das hoffentlich erreicht haben, unterstützen wir die obdachlosen Menschen mit Geldspenden, damit sie in der Lage sind, sich das, was sie benötigen, zu kaufen.

 

Dabei helfen Eure Spenden an uns immens und dafür sagen wir, auch im Namen der obdachlosen Menschen, tausend DANK!

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Offener Brief an die Bundesregierung - Obdachlose Menschen in der Corona Krise

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister,
Sehr geehrte Ministerpräsident*innen der Länder,
um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen, müssen wir als Gesellschaft gemeinsam agieren und uns so verhalten, dass Übertragungen vermieden werden. Verhaltensmaßnahmen dazu wurden von Ihnen festgelegt und diese gilt es selbstverständlich zu befolgen.
Obdachlose Menschen in allen Städten Deutschland gehören ebenfalls zur Gesellschaft und zählen aufgrund ihres schwachen Immunsystems durch das Leben auf der Straße zu den Risikogruppen.
Viele Einrichtungen in der Obdachlosenhilfe, die hauptsächlich ehrenamtlich und/oder mit einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Helfern tätig sind, haben stark eingeschränkten Betrieb.
Das bedeutet, dass eine Grundversorgung nur noch sporadisch möglich ist und die Nutzung von sanitären Einrichtungen derzeit kaum noch gegeben ist.
Viele der Maßnahmen, die sich an die allgemeine Bevölkerung richten - Selbstisolierung, erhöhte Hygiene, Zuhause bleiben, strikte soziale Distanzierung - sind keine realistische Perspektive für Menschen, die obdachlos oder wohnungslos sind. Um die höchstansteckende Verbreitung der Pandemie eindämmen zu können, brauchen
obdachlose Menschen einen geschützten Raum, Nahrung und einen Zugang zu Sanitäranlagen.
 
Einige Menschen, ehrenamtlich oder professionell, leisten seit letzter Woche Unglaubliches. Polizisten und Straßensozialarbeiter sind auf den Straßen unterwegs und versuchen, obdachlose Menschen mit Ansprache und/oder mit Lunchpaketen zu unterstützen. Sie alle erleben die Ängste und auch die Hilflosigkeit der obdachlosen Menschen und können nur zuhören, nicht helfen. Eine sehr belastende Situation.
Unsicherheit besteht auch seitens der Polizeibehörde wie in Interviews von Polizeisprechern deutlich wurde. Allgemeinverfügungen zur Eindämmung des Coronavirus werden kurzfristig für bestimmte Personengruppen / Einrichtungen geändert, so, dass für obdachlose Menschen erneut keinerlei Aussicht auf eine Änderung der prekären Situation besteht.
Entgegen der absolut notwendigen und lebensrettenden Beschränkungen der allgemeinen Bevölkerung werden hier Allgemeinverfügungen für „Randgruppen“, die mit einem bereits geschwächten Immunsystem in einer prekären Lebenssituation leben, außer Kraft gesetzt und Gruppenzusammenkünfte u. a. auch in Einrichtungen und Hilfsgruppen, die überwiegend mit ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt sind, ermöglicht.
Alle Menschen, die hier zusammentreffen würden, sind dann unkontrollierbare Multiplikatoren des Corona Virus.
Kann so wirklich Hilfeleistung seitens der Behörde aussehen und ist das Eingehen eines derartig hohen Risikos wirklich gewollt?
In anderen Ländern Europas wird zumindest versucht, Hilfe zu leisten. In London werden hunderte Obdachlose in Hotels untergebracht, um sie vor dem Corona Virus zu schützen. Ca. 300 Zimmer in zwei Hotels werden dafür zur Verfügung gestellt und zunächst auf die kommenden zwölf Wochen befristet. "Wir müssen alles Mögliche tun, um die Gesundheit aller zu schützen - nicht zuletzt die der Londoner, die jede Nacht unter rauesten Bedingungen auf den Straßen der Hauptstadt schlafen", so Londons Bürgermeister Sadiq Khan.
Allgemeinverfügungen sollten für alle Menschen in Deutschland gelten. Zu den Menschenrechten gehört ein Mindestmaß an Lebensunterhalt und Schutz. Es ist der Auftrag von Staat und Politik, für alle Menschen gleiche Rechte, gleiche Zugänge und gleichen Schutz sicherzustellen und das nicht nur in Krisenzeiten.
 
Obdachlose Menschen benötigen JETZT Schutz durch sofortige dezentrale Unterbringung und Versorgung. Dazu könnte die Unterbringung in Hotelzimmern gehören, die bedingungslose medizinische und pflegerische Versorgung, sowie bei der Unterbringung in Notunterkünften und Heimen die Zimmer nur noch zur Einzelnutzung vergeben werden dürfen. In Hamburg und anderen Städten, in denen es bereits ein Winternotprogramm gibt, wäre eine ganztägige Öffnung des Winternotprogramms sowie eine Weiterführung des Winternotprogramms inklusive der Containerunterbringung angezeigt.
 
Der Verein Leben im Abseits e. V. wurde gegründet, um Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt zu werden.
Die Bevölkerung konnten wir bisher sehr gut erreichen, was derzeitige Anfragen nach Unterstützungsmöglichkeiten und Spendenangeboten an uns zeigt.
 
Bitte zeigen SIE alle, dass Sie den obdachlosen Menschen Gleiches Recht für Alle zukommen lassen!
 
Sie sind die Vertreter von Staat und Politik und haben nicht nur die Kompetenz, sondern auch die Macht, bundesweite Regelungen zu beschließen.
 
Lassen Sie die obdachlosen Menschen nicht allein!
 
 
Hamburg, den 25.03.2020
 
Leben im Abseits e. V.
 
 
 
Susanne Groth               Doris Glass              Christian Eckhoff
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Was die „erste Corona Woche“ in Hamburg für obdachlose Menschen bedeutet!

Viele Einrichtungen in der Obdachlosenhilfe, die hauptsächlich ehrenamtlich und/oder mit einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Helfern tätig sind, haben seit Montag, den 16. März, geschlossen.

 

 

Für die obdachlosen Menschen beginnt damit eine stark gesundheitsgefährdende und unvorstellbar schwierige Zeit.

 

 

Eine Grundversorgung mit Essen und Trinken auf der Reeperbahn ist seitdem nur noch erschwert möglich. Einige Einrichtungen wie z. B. die Tagesstätte CaFée mit Herz leisten eine Versorgung mit Nahrung und Getränken durch eine Ausgabe am Fenster. Die Alimaus hat ihre Tagesstätte geschlossen, die Fahrten mit dem Kältebus und dem Gesundheitsmobil auch. Allerdings fertigen Mitarbeiter der Alimaus morgens Lunchpakete und verteilen diese mobil mit dem Kältebus auf Hamburgs Straßen.

 

 

Die Krankenstube für Obdachlose der Caritas ist zwar geöffnet, kann aber aufgrund der Infektionsgefahr keine ambulanten Patienten aufnehmen. Das Krankenmobil der Caritas ist zu den gewohnten Tageszeiten von Montag bis Freitag unterwegs. Das Arztmobil ist bisher nach wie vor am Wochenende unterwegs. Die zahnärztliche Praxis und das Zahnarztmobil der Caritas wurde jedoch geschlossen. Wohin mit obdachlosen Menschen, die Zahnschmerzen und Entzündungen haben?

 

 

Nach den obdachlosen Menschen auf der Straße schauen die Bürgernahen Beamten. In anderen Hamburger Stadtteilen sind u. a. die Straßensozialarbeiter mit Lunchpaketen unterwegs. Sie alle erleben die Ängste und auch die Hilflosigkeit der obdachlosen Menschen und können nur zuhören., nicht helfen. Eine belastende Situation!

 

 

Verunsicherung herrscht auf der Straße. Durch die Quarantäne, die im Winternotprogramm in der Friesenstraße aufgrund eines positiven Befundes einberufen wurde, haben die obdachlosen Menschen Angst. Eine diffuse Angst vor "Einsammlung, Ansteckung und Repressalien".

 

 

Da auch der Duschbus seine Touren einstellen musste und die Duschen in den Einrichtungen geschlossen sind, können die obdachlosen Menschen derzeit weder duschen noch sich mit neuer Kleidung ausstatten. Toilettengänge sind auch nur bedingt möglich.

 

 

Einige Menschen, ehrenamtlich oder professionell, leisten seit letzter Woche Unglaubliches. Sie versorgen mit Lunchpaketen, Mahlzeiten, Ansprache, finanzieller Unterstützung und vieles mehr. Mit den Geldspenden versuchen obdachlose Menschen sich notdürftig selbst zu versorgen, Futter für ihren Hund einzukaufen oder aber sich zumindest für eine Nacht eine Hostel- oder Hotelübernachtung zu ermöglichen.

 

 

UND was macht die Stadt Hamburg für ihre obdachlosen und bedürftigen Bürger?

 

 

Seit über einer Woche erfolgt keine Reaktion der Sozialbehörde auf Anfragen, wie in Zeiten der Corona Krise die Hilfsleistung für obdachlose Menschen gewährleistet wird.

 

 

Am Freitag dann endlich meldete sich die Behörde, zumindest bei einer Einrichtung. Die dann folgende Anfrage seitens der Behörde macht viele von uns bis heute einfach nur sprach- und fassungslos.

 

 

Deutschland diskutiert über Ausgangssperren und bittet alle Menschen, die sozialen Kontakte einzustellen. ABER - die BASFI Hamburg fragte bei einer Tagesstätten-Einrichtung in Hamburg an, ob es nicht möglich sei, ab dem kommenden Montag die Einrichtung wieder zu öffnen und die Versorgungszeiten eventuell sogar zu verlängern. Die obdachlosen Menschen könnten ja in kleineren Gruppen eingelassen werden. Die Behörde würde sich darum kümmern, dass ein Bürgernaher Beamter die Warteschlage vor der Tür dann beaufsichtigt.

 

 

Wir können es kaum fassen, dass Hilfsleistungen seitens der Behörde so aussehen soll. So kann sich doch eine Behörde nicht aus der Verantwortung ziehen?

 

 

Wir reden über Ausgangssperren und Vermeidung von sozialen Kontakten, keinerlei Gruppenzusammenkünfte, aber eine Einrichtung, die überwiegend mit ehrenamtlichen Mitarbeitern arbeitet, die der Risikogruppe angehören, soll geöffnet werden? Alle Menschen, die dann hier zusammentreffen, könnten zu unkontrollierbaren Multiplikatoren des Corona Virus werden.

 

Kann so Hilfeleistung seitens der Behörde aussehen?

 

 

In anderen Ländern Europas wird zumindest versucht, Hilfe zu leisten. Z. B. in London werden hunderte Obdachlose in Hotels untergebracht, um sie vor dem Corona Virus zu schützen. Ca. 300 Zimmer in zwei Hotels werden dafür zur Verfügung gestellt und zunächst auf die kommenden zwölf Wochen befristet.

 

"Wir müssen alles Mögliche tun, um die Gesundheit aller zu schützen - nicht zuletzt die der Londoner, die jede Nacht unter rauesten Bedingungen auf den Straßen der Hauptstadt schlafen", so Londons Bürgermeister Sadiq Khan.

 

 

In Spanien kündigte die Regierung an, im ganzen Land täglich an bestimmten Punkten Kits mit Hygieneartikeln, Lebensmitteln und Getränken zu verteilen. Dort können sich Obdachlose auch die Temperatur messen lassen und über das Virus informieren. Madrids Vize-Bürgermeisterin Begoña Villacís sagt: „Obdachlose sind extrem verwundbar und brauchen unseren Schutz“.

 

 

In Frankreich denkt man an Mitarbeiter in Einrichtungen der Obdachlosenhilfe. Frankreich müsse Freiwillige und Angestellte gemeinnütziger Einrichtungen für Obdachlose mit Schutzausrüstung gegen das Corona Virus ausstatten, sagte die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, der Zeitung.

 

 

UND in Hamburg, in dieser reichen Metropole, was passiert hier?

 

Armes reiches Hamburg!

 

 

 

Bitte zeichnet die Petition, die von Go Banyo und einigen anderen Mitstreitern verfasst wurde.

 

https://www.change.org/p/stadt-hamburg-sofortige-dezentrale-unterbringung-aller-obdachlosen?fbclid=IwAR1PRWh180MJkuv9-VCMSK0lP5neRMZJSQNyZGiDjQGOShxxqKfRaF0LRGk

 

 

und unterstützt uns dabei, den obdachlosen Menschen auf der Straße zu helfen.

 

 

Entweder bei unserer Spendenaktion auf Facebook https://www.facebook.com/donate/530512917847977/1062977377400618/

 

 

 

Oder auf Betterplace

 

https://www.betterplace.org/de/projects/63313-leben-im-abseits-e-v

 

 

 

Oder direkt auf unser Konto bei der Hamburger Volksbank

 

 

Leben im Abseits e. V.

 

IBAN: DE98 2019 0003 0071 6921 00, BIC: GENODEF1HH2

 

 

 

 

 

Bitte lasst die obdachlosen und hilfsbedürftigen Menschen nicht allein in dieser Zeit!

 

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Bitte unterstützt JETZT unsere Arbeit!

Obdachlose Menschen! Mehr denn je am Rande der Gesellschaft!

Sie leiden immens unter der Corona Krise. Keinen Schutz mangels fehlendem Wohnraum, erschwerte Möglichkeiten zur Grundversorgung, da viele Einrichtungen geschlossen haben. Duschen, Kleidungswechsel und mehr – derzeit kaum bis gar nicht möglich. Und – durch fehlenden Touristen und Pfandflaschen haben sie keinerlei Einnahmen mehr.

Das, was wir möchten, können wir leider nicht für sie tun, aber mit finanzieller Unterstützung versuchen wir, Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selber so gut es geht, zu versorgen. Manch einer versucht, zumindest für eine Nacht, ein Hotelzimmer zu bekommen, manch anderer kauft davon Hundefutter für seinen Begleiter.

Um dieses auch weiterhin leisten zu können, bitten wir Euch um Eure finanzielle Unterstützung. Bitte helft uns dabei, für obdachlose Menschen ein Minimum in dieser Krise zu leisten. Vielen Dank für Eure Hilfe.

Ihr könnt unsere Facebook-Spendenaktion unterstützen oder direkt auf unser Konto bei der Hamburger Volksbank spenden. Auch über betterplace ist eine Spendenzahlung möglich. Danke schön.

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JETZT helfen!

Ein total befremdender Zustand. Beklemmend. Unsicherheit und Ungewissheit für jeden von uns.

 

ABER bitte vergesst die Menschen, die auf der Straße leben nicht!!!!!

 

Viele Einrichtungen sind geschlossen, andere Versorgungsangebote noch nicht bekannt. Die Versorgung, die einige ehrenamtliche und professionelle Helfer "stemmen", können mit Sicherheit noch ergänzt werden. Ergänzt durch jeden Einzelnen! Schaut Euch um und fragt, wenn ihr auf einen obdachlosen Menschen trefft, was ihr ihm Gutes tun könnt. Jede Hilfe wird benötigt. JETZT!

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Absage von Lesungen und Veranstaltungen

Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Corona-Virus und die entsprechenden Empfehlungen der Bundesregierung und der Expert*innen werden wir bis Ende April KEINE VERANSTALTUNGEN und KEINE LESUNGEN durchführen.

 

Auch wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Menschen zu schützen.
Aus diesem Grund werden wir die Dialogreihe im JesusCenter „Alltag in einer Tagesstätten-Einrichtung“ verschieben.

Einen neuen Termin hierfür werden wir im Mai bekannt geben. Danke für Euer Verständnis!

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ABSEITS und UNTER DEM RADAR im Buchhaus Steyer

Wir, gemeinsam mit Jan Fedder und der Davidwache? Wo?

Im Schaufenster des Buchhaus Steyer!

 

Unser Buch UNTER DEM RADAR - Leben und Helfen im Abseits und unser Bildband ABSEITS - VOM LEBEN AM RANDE DER GESELLSCHAFT IN HAMBURGS Mitte sind gemeinsam mit anderen Büchern vom Kiez und deren Legenden im Schaufenster des Buchhaus Steyer.

Vielen herzlichen Dank für diese schöne Gestaltung!

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Workshop Bildung und Präventation in Bildungseinrichtungen

Seit 2017 führen wir in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen Workshops zum Thema Armut, Bedürftigkeit und Obdachlosigkeit durch. Hierfür sind wir u. a. mit dem PRIMUS Preis der Stfiftung für Bildung und Gesellschaft ausgezeichnet worden.

 

Wenn auch Sie Interesse an einem Workshop haben, so finden uns Bildungseinrichtungen auf der Datenbank der Atlas Schule mit genauen Angaben und Zielen der Workshops. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

 

https://atlas.schule/partner/leben-im-abseits-e-v/

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Social Sunday bei der Hamburger Volksbank

Die Hamburger Volksbank ist nicht nur unsere Haus-Vereinsbank, sondern auch ein Unterstützer unserer Projektarbeit seit der ersten Stunde unseres Vereins.
Tausend Dank für diese Hilfe und Würdigung unserer Arbeit und für diesen tollen Blogartikelt. Danke schön!

 

"Als Genossenschaftsbank geben wir allen eine Stimme – und hören auch denen zu, die „unter dem Radar“ laufen.
Wir unterstützen die Autorin Susanne Groth mit ihrem Bildband „Unter dem Radar“, der die Geschichten obdachloser Menschen in Hamburg und ihrer Helfer erzählt. 50% der Erlöse gehen direkt an obdachlose Menschen. Jetzt mithelfen":

https://antrieb.hamburg/unter-dem-radar/ #socialsunday #hamvoba #hamburg

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Ganz viel SCHATTEN in der Vergangenheit – Und zurück ins LICHT!

Im Februar 2019 haben wir für unser Buch UNTER DEM RADAR ein Interview mit einer obdachlosen Person direkt auf der Straße geführt.

Nass und kalt war es an dem Tag, Wünsche und Träume dieser Person schienen nahezu unerreichbar zu sein.
Uns fiel es außerordentlich schwer, diese verletzliche Person nach dem Interview auf der „Platte“ zurück zu lassen.

 

Jetzt freuen wir uns so sehr, denn die kalten, gefahrenvollen Tage und Nächte sind nur noch ein „Schatten“.

Heute gibt es für unseren Interviewpartner*in eine neue Lebensgemeinschaft, eine Wohnung und ganz viel LICHT!


Es sind Nachrichten wie diese, die uns weiter motivieren, denn es zeigt – der Weg zurück ist sehr schwer, aber nicht unmöglich!

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Die Bewerbungsfrist für den Annemarie Dose Preis läuft!

Nicht lang schnacken - einfach mitmachen und jetzt bewerben!


Der Hamburger Senat zeichnet zum zweiten Mal neue, innovative Engagement-Projekte mit dem "Annemarie Dose Preis" aus. Gesucht werden Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg stärken.

https://www.hamburg.de/annemarie-dose-preis/

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Ein interessanter Abend im Goldbekhaus

Am Donnerstag waren wir zu Gast im Goldbekhaus. Herzlichen Dank an Peter Rautenberg, dass wir in der Bühne zum Hof unsere Lesung halten konnten und für Deine sehr schönen Eingangsworte.

Unseren Gästen danken wir ganz herzlich für ihr Kommen und die interessanten Fragen an uns.

Auch die Mails, die im Nachgang kamen, zeigen uns, dass unsere Gäste sich mit dem Thema Armut und Obdachlosigkeit nachhaltig beschäftigen. Über die vielen Spenden für unsere Vereinsarbeit freuen uns sehr, danke schön dafür!

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Wir freuen uns sehr über den PRIMUS Preis Februar 2020

Wir sind von der Stiftung für Bildung und Gesellschaft mit dem PRIMUS Preis Februar 2020 für unsere Bildungsarbeit an Schulen und Universitäten ausgezeichnet worden.

 

Wir sind total glücklich über diese Würdigung unserer Arbeit durch die Stiftung für Bildung und Gesellschaft und freuen uns sehr.

 

https://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/preistraeger-2020/leben-im-abseits.html

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Dialoge zur medizinischen Hilfe für obdachlose Menschen

Vielen Dank an unsere interessierten Gäste am gestrigen Dialogabend medizinische Hilfe für obdachlose Menschen.

Ganz lieben Dank an Sören Kindt, Sozialarbeiter in der Krankenstube für Obdachlose, Caritas Hamburg.

Ein Dialogabend, mit viele interesssanten Fragen und nachdenklichen Momenten. Danke, dem Kulturladen St. Georg, das wir auch in diesem Jahr Eure Räumlichkeiten nutzen durften!

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UNTER DEM RADAR im Lichtwarksaal

Am Donnerstag waren wir zu Gast im wunderschönen Lichtwarksaal und haben aus unserem Buch UNTER DEM RADAR-Leben und Helfen im Abseits gelesen.

Herzlichen Dank an die Carl-Toepfer-Stiftung für die liebevolle Betreuung. Unseren vielen interessierten Gästen sagen wir ganz herzlichen Dank für einen bereichernden Abend, für die zahlreichen Mails im Anschluß an die Lesung und für die vielen Spenden.

Damit helfen Sie uns, den Menschen auf der Straße schnell und unbürokratisch helfen zu können.Ganz lieben Dank dafür!

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Danke für einen spannenden Dialogabend

Freitagabend fand der dritte Teil unserer Veranstaltungsreihe "Hamburger Dialoge über Obdachlosigkeit", statt.

 

Johan Graßhoff, Straßensozialarbeiter Diakonie-Hilfswerk Hamburg, war zum Thema "Aus dem Leben eines Streetworkers" an diesem Abend unser Dialogpartner.


Johan hat über seinen Alltag "auf der Straße" berichtet, von den Hürden, vor denen obdachlose Menschen und Sozialarbeiter stehen gesprochen und regte durch seine Erzählungen unsere interressierten Gäste zu einem sehr spannenden Dialog an.

Viele "Aha-Erlebnisse" fanden statt und von den derzeitigen Ist-Zuständen in der Wohnungs-und Obdachlosenproblematik waren unsere Gäste so beeindruckt, dass einige auch nach der Veranstaltung den Dialog zu uns suchten.


In unserem Buch UNTER DEM RADAR - Leben und Helfen im Abseits sind weitere Berichte von obdachlosen Menschen, Sozialarbeitern und Einrichtungen in der Obdachlosenhilfe zu finden.

 

Es war ein sehr schöner interessanter Abend, für den wir uns bei unserem interessierten Publikum ganz herzlich bedanken.

 

Der nächste Veranstaltungstermin ist der 14. Februar 2020 um 19 Uhr im Kuluturladen St. Georg in der Alexanderstraße 16.
Das Thema dieser Veranstaltung lautet: "Armut und Gesundheit: Medizinische Hilfe für Obdachlose".

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Leben im Abseits als Good Practice Beispiel

In der Broschüre der neuen Hamburger Engagementsstrategie von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration wird Leben im Abseits als Good Practice Beispiel genannt.

Wir freuen uns total darüber!

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Danke schön an Jimdo

Ein ganz herzliches Danke schön an Jimdo für die Unterstützung unseres Vereins.

 

Wir haben uns total über die lieben Worte gefreut:
"Wir werden euer Projekt gerne unterstützen. Wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei dir und dem Verein für den Einsatz für unsere Gesellschaft bedanken".


Danke schön für diese Würdigung!

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Danke schön

Ende letzten Jahres bekamen wir ein ganz tolles Weihnachtsgeschenk: Die Reimund C. Reich Stiftung unterstützt unseren Verein ab diesem Jahr mit einer monatlichen finanziellen Unterstützung. Wir sind sehr glücklich und freuen uns über die Würdigung unserer Arbeit durch diese engagierte und emphatische Stiftung.

Tausend Dank für diese Kooperation, über die wir uns so sehr freuen!

Mehr zur Reimund C. Reich Stiftung erfahrt ihr unter:

 

http://www.reichstiftung.org/

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Schöne Weihnachten

Wir wünschen allen Interessenten, Förderern, Spendern und Freunden von Leben im Abseits ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und alles Liebe für 2020 und freuen uns, wenn ihr auch im kommenden Jahr an unserer Seite seid.

 

Das war unser Jahr 2019!

Liebe Interessenten, Förderer, Unterstützer und Freunde von Leben im Abseits,

 
nun neigt sich das zweite Vereinsjahr von Leben im Abseits mit schnellen Schritten dem Ende. Auch dieses Jahr verging für uns wie „im Flug“. Wir ziehen kurz vor dem Jahreswechsel ein Resümee und lenken den Blick auf die Dinge, die uns während dieses Jahres bewegten.
 
In diversen Lesungen, die wir in Kulturcafés und anderen schönen Locations durchgeführt haben, konnten wir sehr viele Menschen unterschiedlichster Altersstufen ansprechen und für das Thema Obdachlosigkeit sensibilisieren. Beim FC St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions bekamen wir die Möglichkeit, unsere Arbeit und unseren Bildband ABSEITS, der ebenfalls auf dem Kiez entstanden ist, vorzustellen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, erstmalig in so einem großen Rahmen eine Lesung durchführen.
 
Im Kulturcafé „Komm Du“, im Kulturhaus Eppendorf, im Kulturschloss Wandsbek und in der Bücherhalle Billstedt haben wir unsere Porträtfotos aus dem Bildband „Abseits – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“ und unser Fotos „Schattenseiten in den Städten“ ausstellen können. Diese Fotografien sind entstanden, als wir uns in anderen Großstädten Deutschlands umgesehen haben, um zu erfahren, wie dort die Obdachlosenproblematik behandelt wird.
 
Unsere Netzwerkpartner wie z. B. die Alimaus und der Kältebus der Alimaus konnten wir mit Sachspenden unterstützen. Das CaFée mit Herz erhält weiterhin die kompletten Geldspenden für den Bildband „ABSEITS – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“, und viele obdachlose Menschen haben wir finanziell bei der Beschaffung von Ausweisen, Fahrkarten etc. unter die Arme greifen können. Wir haben Schlafsäcke erworben und diese und andere wärmende Sachspenden im vergangenen Winter, aber auch in den letzten Wochen, verteilen können.
 
Eine sehr wichtige Projektarbeit unseres Vereins ist die Ansprache von Schülern und Schülerinnen. In diesem Jahr konnten wir viele Workshops mit Fach-, Berufs- und weiterführenden Schulen, u.a. mit dem Johann Rist Gymnasium und der Ernst-Barlach-Gesamtschule Projekttage durchführen. Dieser Teil unserer Arbeit liegt uns besonders stark am Herzen. Die Schülerinnen und Schüler stehen der komplexen Thematik der Obdachlosigkeit und Armut sehr offen gegenüber und bringen sich neugierig in die Projektarbeit ein. Im Rahmen dieser Arbeiten zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, dass gravierende Missstände auch in einem reichen Land wie Deutschland existieren, diesen jedoch mit sozialem Engagement begegnet werden kann. Auf diese Weise erleben sie die Bedeutung von Gesellschaft aus einer neuen Perspektive. Wir glauben, dass eine Erfahrung dieser Art bei jungen Menschen Vorurteile abbaut und ein kritisches Denken fördert.
 
Gemeinsam mit dem FC St. Pauli und einigen Initiativen der Obdachlosenhilfe aus dem Arbeitskreis Armut und Obdachlosigkeit, konnte zum ersten Mal ein Obdachlosenforum generiert werden. Unter dem Motto: St. Pauli sind wir alle lud der FC St. Pauli in den Ballsaal im Millerntor zu einem Tag der Begegnungen ein. Diese zwanglose Atmosphäre fand sehr großen Anklang und es ist angedacht, diesen Tag jährlich zu wiederholen.
 
Sehr glücklich waren wir über die Auszeichnungen, die unser Verein in diesem Jahr erhalten hat. Im April durften wir den MoPo Stadteilpreis 2019 entgegennehmen. Gemeinsam mit der PSD Bank hat die MoPo Hamburg unseren Verein ausgezeichnet und mit einem Preisgeld zur Finanzierung eines Vereinsfahrzeuges unterstützt.
 
Sehr stolz sind wir über die Verleihung des Annemarie-Dose-Preises, der in 2019 erstmalig in Hamburg vom Hamburger Senat vergeben wurde. Wir sind sehr glücklich über diese Würdigung unserer Arbeit.
 
Unsere Veranstaltungsreihe „Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit“, die wir in 2018 erstmalig durchführten, hatte einen solch großen Anklang gefunden, dass wir uns entschieden haben, diese Reihe in den Wintermonaten wiederholt durchzuführen. Mit je einem Experten aus dem professionellen Hilfesystem berichten wir über unterschiedliche Themenfelder der Obdachlosigkeit und diskutieren mit unseren Gästen.
 
Im Oktober konnten wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR – Leben und Helfen im Abseits auf den Markt bringen. Die Buchvorstellung durften wir ebenfalls beim FC St. Pauli durchführen und waren sehr glücklich, dass wir an diesem Abend ca. 300 Gäste begrüßen durften.
Dieses Buch ist in knapp zweijähriger Recherchearbeit unter Mitwirkung der Bürgernahen Beamten der Davidwache entstanden und beinhaltet Interviews von obdachlosen Menschen, aber auch den Menschen, die tagtäglich für obdachlose und bedürfte Menschen im Einsatz sind. Für die Produktionskosten des Buches sind wir von einigen Firmen und der Druckerei Langebartels & Jürgens sowie der Firma IGEPA group sehr großzügig unterstützt worden.
 
Unser größter Erfolg in diesem Jahr ist es, dass wir einen obdachlosen Mann nach einem 30jährigen Leben auf der Straße unter Mitwirkung von professionellen Akteuren der Obdachlosenhilfe zurück ins Regelsystem bringen konnten und er seit vier Wochen in eine eigene Wohnung einziehen konnte.
Vor ein paar Tagen erreichte uns die Nachricht, dass ein weiterer Interviewpartner aus unserem Buch nicht mehr auf der Straße lebt, sondern eine Wohnung und eine Arbeit gefunden hat. DAS sind Ereignisse, die uns zeigen, wie wichtig es ist, „HINZUSEHEN“.
 
Ein ereignisreiches Vereinsjahr neigt sich dem Ende zu. Neue Planungen, Projekte und Kampagnen stehen „vor der Tür“. Jetzt aber möchten wir Ihnen allen erst einmal ein herzliches Danke schön sagen.
 
Danke, für Ihre große moralische und finanzielle Hilfe, für Ihr Engagement sowie Ihr anhaltendes Interesse an unserer Arbeit. Wir hoffen, Sie bleiben auch im kommenden Jahr an unserer Seite.
 
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie wunderschöne Weihnachten, erholsame Festtage sowie ein glückliches und gesundes Jahr 2020.
 
Das Team von Leben im Abseits
 


Dialogreihe "Leben auf der Straße-Alltag voller Gefahren"

Freitagabend fand der zweite Teil unserer Veranstaltungsreihe "Hamburger Dialoge über Obdachlosigkeit", statt.

 

Thomas Tessmann, Bürgernaher Beamter der Davidwache, war zum Thema "Leben auf der Straße - Alltag voller Gefahren" unser Dialogpartner. Er hat über seinen Alltag als Beamter auf der Reeperbahn berichtet und die Gefahrenquellen, denen obdachlose Menschen ständig ausgesetzt sind, dargestellt.
Eindrücklich schilderte er Erlebnisse, auf die er mit obdachlosen Menschen, aber auch mit „Besuchern“ auf der Reeperbahn zurückblicken kann.
Gleichzeitig rief er dazu auf, dass ein JEDER von uns ein wenig mehr "hinsehen" sollte, damit z. B. Erfrierungen abgewendet werden können.

 

Es war ein sehr schöner Abend mit vielen interessierten Gästen, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken.

 

Der nächste Veranstaltungstermin ist der 24. Januar 2020 um 19 Uhr im Ros e. V. im reh (Ledigenheim) in der Antonistrasse 12Rehhoffstraße 1 - 3.
Das Thema dieser Veranstaltung lautet: "Aus dem Leben eines Streetworkers".

UNTER DEM RADAR im Buchhaus Steyer

Ab sofort ist unser Buch UNTER DEM RADAR-Leben und Helfen im Abseits e. V. auch in Wedel erhältlich.

Das Buchhaus Steyer hat ab sofort unser Buch im Sortiment. Herzlichen Dank an das Buchhaus Steyer für diese Unterstützung.

Danke schön für einen sehr schönen Abend im Jussi Krimicafe

Gestern Abend waren wir im wunderschönen Jussi. Mein skandinavisches Krimibuchcafe zu Gast. Erstmalig haben wir aus unserem neuen Buch UNTER DEM RADAR-Leben und Helfen im Abseits gelesen.

 

Herzlichen Dank für die, wie immer, wundervolle Atmosphäre, liebe Bianca. Es war ein schöner Abend mit sehr interessierten Gästen. Danke schön dafür. Ab sofort kann unserer Buch auch im Jussi erworben werden.

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Wärme spenden mit Monster Mützen

Unsere Fee, die Rosa Kleiderfee hat sich eine ganz tolle Aktion zur Unterstüzung unseres Vereins ausgedacht.

 

Auf dem Santa Pauli Weihnachtsmarkt am Glühweinstand vom Sommersalon im Klubhaus erkauft sie selbstdesingte "Monstermützen". Mit den kompletten Verkaufserlösen wird unser Verein unterstützt. Ihr könnt mit dem Kauf dieser Mütze den Menschen auf der Straße ein wenig Wärme spenden. Ein ganz herzliches Dankeschön, liebe Tini, für Deine tolle Aktion💕

Danke schön, liebes Stadtkutter Team

Unser Buch UNTER DEM RADAR - Leben und Helfen im Abseits findet ihr jetzt auch auf dem St. Pauli Weihnachtsmarkt. Unsere Fee, die Rosa Kleiderfee und das Team vom Stadtkutter bieten unser Buch auf dem Stadtkutter Stand auf dem Santa Pauli Weihnachtsmarkt an.

 

Tausend Dank an Euch für Eure Unterstützung💕

Danke schön für einen beeindruckenden Start unserer Dialogreihe

Gestern begann unsere fünfteilige Dialogreihe zum Thema Obdachlosigkeit. Das Thema dieses Abends war "Obdachlose Frauen-unauffällig und besonders gefährdet".

 

Herzlichen Dank an Andrea Hniopek, Leiterin Existenzsicherung und Containerprojekt für Frauen des Caritasverbandes Hamburg, die einen beeindruckenden Vortrag über dieses brisante Thema hielt.

 

Ganz großen Dank an die vielen interessierten Gäste, die mit ihren Fragen diese Dialogreihe bereichert haben. Und ein herzliches Danke schön dem Stadtteilzentrum Kölibri, deren Räumlichkeiten wir nutzen durften.

St. Pauli sind wir alle!

Es war am 13. November ein sehr schöner Nachmittag unter dem Motto "St. Pauli sind wir alle" im Millerntorstadion. Ganz herzlichen Dank dem Team vom FC St. Pauli und Natascha Clasen, die diese schöne Veranstaltung ausgerichtet haben.

 

Zwischen Menschen vom Kiez sowie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe und dem Team des FC St. Pauli haben sich viele interessante Begegnungen ergeben.


Eine Besucherin hat uns 20 Schlafsäcke und Isomatten mitgebracht, die wir noch vor Ort an das Team des Kältebusses der Alimaus weitergeben konnten. Liebe Petra, herzlichen Dank dafür.

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Jürgen hat ein Zuhause

Am Sonntagabend, den 3.11.2019, haben wir uns mit einem Post an die Facebook Nutzer gewandt und um Hilfe gebeten. Wir suchten einen Vermieter mit Herz, der für Jürgen ein Zuhause hat.

Unvorstellbar, aber wahr, hat sich am gleichen Abend Alex gemeldet und Jürgen eine Wohnung angeboten. Alex ist unsere Vermieterin mit Herz, der wir unendlich dankbar sind.

 

Nach der Besichtigung wäre Jürgen am liebsten gleich in der Wohnung geblieben. Die Sorge, ob die Behörde Hamburg die Kosten tragen würde, hat sich ganz schnell erledigt. Am Donnerstagnachmittag, den 7.11.2019 bekam Jürgen "grünes Licht" für die Wohnung.

 

Wir können Euch nicht beschreiben, wie es Jürgen, aber auch uns allen geht. Es war eine Zusammenarbeit zwischen Sören Kindt, Sozialarbeiter der Caritas Krankenstube für Obdachlose, den Behörden der Stadt Hamburg, Natascha Clasen vom FC St. Pauli und uns. Teamwork hat so super funktioniert und jetzt können wir uns mit Jürgen darauf stürzen, aus der Wohnung ein Zuhause zu machen.

Wir werden berichten, wie Jürgens neues Zuhause wächst.

 

Wir haben einen Sozialfond für Jürgen eingerichtet. Wenn ihr uns finanziell unterstützen möchtet, Jürgens Wohnung zu einem Zuhause nach 30 Jahren auf der Straße zu gestalten, freuen wir uns über jede Spende.

Entweder findet ihr unter betterplace den Sozialfond oder ihr spendet auf unser Konto mit dem Verwendungszweck: Sozialfond für Jürgen.

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UNTER DEM RADAR im Millerntor

Gestern Abend durften wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR Leben und Helfen im Abseits im Millerntor beim FC St. Pauli vorstellen. Es war ein wunderschöner Abend mit ganz vielen schönen und berührenden Erlebnissen. Vielen lieben Dank an alle, die diesen Abend so wunderbar gemacht haben.

Preisträger des Annemarie-Dose-Preises

Gestern wurde zum ersten Mal vom Senat der Stadt Hamburg der Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement verleihen.

 

Wir sind einer der drei Preisträger und sind wahnsinnig stolz und unendlich glücklich, einen Preis mit dem Namen einer engagierten und empathischen wundervollen Frau tragen zu dürfen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jury, Frau Dr. Melanie Leonhardt und bei dem Präsidenten der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann für eine beeindruckende und berührende Laudatio. Vielen lieben Dank für diese Würdigung.

 

https://www.hamburg.de/annemarie-dose-preis/

 

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Leben im Abseits jetzt sichtbar

Leben im Abseits ist ab sofort nicht nur auf den Straßen unterwegs, sondern auch "sichtbar". Ganz herzlichen Dank für die kreative Arbeit und das großzügige Sponsoring an Raphael Lopez von Autoteile Lopez in Wedel.

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Danke schön dem Hamburger Spendenparlament

In Ihrer 72. Parlamentssitzung haben die Parlamentarier vom Hamburger Spendenparlament entschieden, unseren Verein mit einer wahnsinnig großzügigen Spende zu unterstützen.

Wir können es noch gar nicht fassen und freuen uns total über diese Unterstützung und Würdigung unserer Arbeit.

Diese Projektunterstützung hilft uns, unsere Arbeit nicht nur fortzuführen, sondern auch effizienter gestalten zu können.

Tausend Dank dem Hamburger Spendenparlament für diese Hilfe!

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Unsere News!

Ihr Lieben, wir sind nicht in der Sommerpause, sondern stecken in den Vorbereitungen, unser zweites Buch in den Druck geben zu können. Diese Arbeiten nehmen ziemlich viel Zeit (neben unseren Hauptberufen) in Anspruch und aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, von Juni bis September d. J. keine Lesungen und Ausstellungen durchzuführen.

 

ABER - Im Oktober werden wir mit einer großen Benefizveranstaltung Euch unser neues Buch vorstellen. Ebenfalls in der Planung und Vorbereitung sind unsere „Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit“, die wir ab November mit sehr interessanten Gästen erneut durchführen werden. In Kürze werden wir die Termine dazu bekannt geben.

 

Mit dem FC St. Pauli planen wir ein Forum zum Thema Obdachlosigkeit und Armut im Stadtteil, welches im Herbst stattfinden soll.


Ihr seht also, hinter den Kulissen passiert so Einiges!

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Preisverleihung "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2018" in Lübeck

Am 30. April wurden wir, gemeinsam mit neun weiteren Preisträgern, im Rahmen des Wettbewerbs "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2018  in der Hansestadt Lübeck ausgezeichnet. Vielen Dank an Bürgermeister Jan Lindenau für seine Anwesenheit, an die beiden Laudatorinnen Gabriele Rohmann (Vorstandsvorsitzende Archiv der Jugendkulturen e.V.) und die Abgeordnete des Deutschen Bundestags, Gabriele Hiller-Ohm und an die Entscheider und Organisatoren des Büdnisses für Demokratie und Toleranz.

Wir freuen uns so sehr über diese Würdigung und Wertschätzung unserer Arbeit.

 

http://www.buendnis-toleranz.de/arbeitsfelder/anlaufstelle/initiativen/173939/leben-im-abseits

 

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Stadtteilpreis Morgenpost und PSD Bank Nord 2019

Am Montag, den 29. April wurde im Thalia in der Gaußstraße zum 11. Mal der Stadtteilpreis 2019 der Morgenpost und PSD Bank Nord verliehen.

Diesjährige Schirmherrin dieser Veranstaltung war die Hamburger SozialsenatorinMelanie Leonhard.

 

Wir sind einer der Preisträger und freuen uns wahnsinnig über die Auszeichnung und Würdigung unserer Arbeit und über das Preisgeld.

 

https://www.mopo.de/hamburg/stadtteilpreis-gewinner-diese-hamburger-machen-uns-stolz--32455324?fbclid=IwAR3RXnGAQAKoQ_fHZNjOu0TWOpX1-65OQsXDgw8zfOIkrso8FSEBijuBosA

 

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ABSEITS im Millerntorstadtion

Gestern Abend waren wir zu Gast im beim FC St. Pauli im Millerntorstadion. Unser Bildband ABSEITS ist auf St. Pauli entstanden und auch der Fokus unserer Vereinsarbeit liegt auf der Reeperbahn. UND - gestern durften bei diesem tollen Verein nicht nur zu Gast sein, sondern werden noch weitere Aktionen mit dem FC St. Pauli durchführen.

 

Es war ein ganz wunderbarer Abend. Wir bedanken uns beim Team des FC St. Paulis, das uns mit Technik, Aufbau etc. so super unterstützt hat und bei Natascha Clasen und Michael Thomsen für die liebevolle Betreuung.

 

Unseren Gästen, die trotz des sonnigen Wetters zahlreich erschienen sind, danken wir ganz herzlich für das Interesse und die vielen Spenden. Ein einfach nur wunderschöner Abend - vielen Dank dafür!

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Das Prinzip Housing First

Immer wieder taucht dieser Begriff auf, wenn es um obdachlose Menschen geht. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint?

 

Vereinfacht dargestellt heißt Housing First Folgendes: Anstatt obdachlose Menschen mit medizinischer und/ oder psychologischer Versorgung, Lebensmitteln und Kleidung notdürftig auf der Straße zu versorgen, bekommen die obdachlosen Menschen ohne jegliche Bedingung eine Wohnung. Und zwar eine „richtige“ Wohnung mit eigenem Mietvertrag und nicht nur ein Bett in einem Schlafsaal in einer Unterkunft.

 

Eine Wohnung, in der die Menschen zur Ruhe kommen und anschließend andere Probleme wie z. b. Gesundheit, Sucht, Schulden oder Arbeitslosigkeit bearbeiten können, denn auf der Straße fehlt die Ruhe gänzlich! Die Hilfe hierfür wird von Sozialarbeitern angeboten, die Annahme der Hilfe aber freiwillig und ohne Zwang.

 

Bisher werden in Deutschland an eine Wohnung oder an ein WG-Zimmer Bedingungen wie z. B. Abstinenz geknüpft. Der Betroffene muss erstmal zum Entzug, bevor er als „wohnfähig“ gilt. Diese Bedingungen schrecken Menschen, die auf der Straße leben, ab.

 

Auch betreutes Wohnen ist immer zeitlich begrenzt. Am Schluss der begrenzten Wohnzeit steigt bei Betreuern und Bewohnern der Stresspegel ins Unermessliche, wenn bis dato keine Wohnung gefunden wurde.
Nicht selten fällt der Betreute dann zurück in die Sucht und/oder auch wieder auf die Straße, was extrem gesundheitsgefährdend ist. Dieses bezeichnen Sozialarbeiter dann als „Drehtür-Effekt“. Wertvolle Betreuungszeit wird vergeudet und Vertrauensverhältnisse zwischen Betreuern und bedürftigen Menschen zerstört.

 

In Ländern wie z. B. Kanada, Finnland und Österreich wird Housing First bisher bereits erfolgreich umgesetzt und in Finnland konnte bereits ein deutliches Senken der Obdachlosenzahlen verzeichnet werden.


In Deutschland haben ca. 860.000 Menschen keine Wohnung, die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. prognostiziert einen weiteren Zuwachs auf ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Davon schlafen geschätzt ca. 52.000 Menschen auf der Straße. Warum also nicht Housing First in Deutschland?

 

Zum einen gilt in Deutschland leider noch immer das Denken der „Wohnfähigkeit“. Menschen, die auf der Straße gelebt haben, „müssen“ zuerst z. B. suchtfrei sein. Anders wäre eine Integration in eine Wohnung nicht möglich. Ein fataler Irrtum.

 

Zum anderen blockiert auch der fehlende soziale Wohnungsbau die Wohnmöglichkeiten. Gerade in überteuerten Städten wie Hamburg, Berlin, München etc. gibt es kaum Chancen, Menschen in bezahlbaren Wohnraum zu vermitteln. Dabei ist es das Wichtigste, dafür zu sorgen dass Geringverdiener oder Menschen, die in die Altersarmut fallen, aufzufangen, so dass sie gar nicht erst wohnungslos werden.

 

In Berlin findet derzeit ein „Housing First“ Pilotprojekt statt. Träger des Modellprojekts ist eine Projektpartnerschaft aus Neue Chance gGmbH und der Berliner Stadtmission. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

 

Es ist zu hoffen, dass auch andere Städte in Deutschland zeitnah Housing First Pilotprojekte initiieren!

https://www.neuechance-berlin.de/index.php/housing-first?fbclid=IwAR24muFJ60E5f58RD5EalQgr8qllgGwIpcDjF3h0WkxLXnfegpuV2L-0ZXE

 

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betterplace Fotowettbewerb Weltfrauentag

Die Spendenplattform betterplace führt zum Weltfrauentag einen Fotowettbewerb durch. Vorgeschlagen wurden Frauen, die "Bewegendes" leisten.

Vereinskollegen von Leben im Abseits e. V. haben dafür Susanne Groth vorgeschlagen. Bitte teilt und liked unser Projekt auf Facebook!!!

Name, Alter und Wohnort der portraitierten Frau

Susanne Groth, 55 Jahre alt. Wohnhaft in Holm, Kreis Pinneberg.

Wo und wie ist sie uns begegnet?

Susanne hat 2016 ehrenamtlich einen Bildband über obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg St. Pauli erstellt. Die Erlöse aus dem Verkauf des Bildbandes gehen komplett an das CaFée mit Herz, einer Tagesstätten Einrichtung für obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg.

2017 hat Susanne den Verein Leben im Abseits e. V. gegründet. Der Verein setzt sich dafür ein, Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt werden.

Sie versucht, mit Netzwerken und Zusammenwirken mit den bereits bestehenden Einrichtungen, die sich nachhaltig um die Unterstützung von bedürftigen und obdachlosen Menschen kümmern, die Situation der Hilfsbedürftigen zu verbessern und die Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren. Sie plant und führt Kampagnen und Projekte durch, hält Lesungen, Ausstellungen und Projekttage an Schulen und Universitäten. Mit Kooperationspartnern aus der Wohnungslosenhilfe gestaltet sie Dialogabende und Seminare.
Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützt sie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird, bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen.

Wir unterstützen Susanne bei aller Vereinsarbeit und sind ebenfalls Mitglieder von Leben im Abseits. Einige von uns sind seit längerer Zeit mit Susanne befreundet und freuen uns, sie unterstützen zu können.

Warum ist sie ein Vorbild für dich?

Susanne setzt sich bei allem, was sie tut, vollständig und mit ganzem Herzen ein. Sie überzeugt durch Ehrlichkeit, Sensibilität und Empathie nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit.
Sie ist ein Mensch, der sich wirklich für andere Schicksale interessiert und mit 100% Einsatz an alle Anforderungen herangeht. Geht nicht –Gibt es nicht, das ist der Leitsatz von ihr.
Wir fragen uns oft, wo sie die Energie und Kraft hernimmt. Sie erinnert uns manchmal vehement daran, was eigentlich alles möglich sein kann!

Sie ist von den Schicksalen der Menschen auf der Straße wirklich berührt und kämpft für sie. Sie leidet mit ihnen und überlegt ständig, was noch getan werden kann. Sie reflektiert sich und ihr Handeln und scheut sich nicht, Fehlschläge einzugestehen, dabei aber sofort nach anderen Lösungen zu suchen.

Mit großer Leidenschaft und Empathie erzählt sie uns, was sie an Verbesserungen erzielen möchte. Sie schafft es, einen Jeden davon zu überzeugen, sich zu hinterfragen und letztendlich auch, sich „zu bewegen“.

Auf öffentlichen Veranstaltungen ist sie diejenige, die mit Emotionalität die schlimmen Zustände der Straße präsentiert. Sie nimmt die Öffentlichkeit mit und nicht selten werden wir im Anschluss einer Veranstaltung gefragt, ob wir im Verein noch Unterstützung benötigen.

Wenn man Susanne fragt, was ihr der Verein und die Arbeit darin bedeutet, sagt sie: „Der Verein ist mein Baby. Ich bin 24 Stunden am Tag mit Herzblut dabei. Leben im Abseits hat erst dann keine Bedeutung mehr, wenn es keinen obdachlosen Menschen mehr gibt“!

Für ihr Engagement ist Susanne bereits mit dem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte 2018 ausgezeichnet worden. Das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz hat ihr ebenfalls einen Preis für hervorragendes Engagement verliehen. Diese Würdigung erhält sie im April 2019.

Was wünscht ihr ihr für ihre Zukunft?

Wir wünschen ihr ganz viel Kraft für alle weiteren Projekte, die in der Planung sind. Sie ist derzeit dabei, ein zweites Buch zu schreiben. Für dieses Buch wünschen wir ihr den gleichen Erfolg, den sie bei dem ersten Bildband hatte.

Wir werden sie weiterhin mit aller Kraft unterstützen und wünschen uns, dass noch mehr Förderer und Spender Susanne zur Seite stehen. Wir freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit Susanne vielleicht Zustände ein wenig verbessern können.

Wir wünschen ihr, dass sie genau so bleibt, wie sie ist: Empathisch, ehrlich, engagiert und voller Leben. Und – dass sie nicht vergisst, auch ein klein wenig mehr an sich selber zu denken.

Das Team von Leben im Abseits e.V.


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Leben im Abseits im Stadtkutter Shop!

Ab heute findet ihr unseren Bildband ABSEITS-Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte und eine Auswahl der Bilder aus unserer Ausstellung "Schattenseiten in den Städten" im liebevoll gestalteten Stadtkutter Shop in der Weidenallee 17.

 

Tini Jarske, unsere Vereinsfee und dem gesamten Team des Stadtkutter Shops tausend Dank dafür, dass ihr unseren Verein so toll unterstützt!

 

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Winter in Hamburg 2019!

Manch einer liebt das klare sonnige kalte Wetter. Für Menschen, die auf der Straße leben, kann es Erfrierungen und im schlimmsten Fall den Tod bedeuten. Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt können für obdachlose Menschen sehr schnell gefährlich werden, denn vom Leben auf der Straße ist ihr Körper geschwächt.

 

Seit dem 1. November 2018 läuft das Winternotprogramm der Stadt Hamburg für Obdachlose. Allerdings ist das Winternotprogramm aus unterschiedlichen Gründen kein Rund-um-die-Uhr Erfrierungsschutz. Morgens müssen die obdachlosen Menschen das Quartier verlassen und dürfen erst um 17 Uhr wieder in die Schlafstätten.


Es ist aber auch tagsüber sehr kalt und für Menschen mit einem geschwächten Körper ist es mit Sicherheit schrecklich, keine Aufwärmmöglichkeit zu haben, denn viele von ihnen sind nicht an der Lage, zu Fuß die Wege zu den unterschiedlichen Tagesstätten zu bewältigen.

 

Bereits vier Kältetote in diesem Winter kann Hamburg verzeichnen! Wenn Menschen auf Hamburgs Straßen im 21. Jahrhundert erfrieren, dann stimmt etwas nicht mit den bestehenden Hilfsmöglichkeiten!!!

Völlig unbürokratisch und mit schneller Umsetzung hat die Alimaus den Kältebus Alimaus Hamburg ins Leben gerufen. Nicht lang diskutiert, einfach umgesetzt. Ein großer Respekt und eine große Hilfe für die Menschen, die auf der Straße leben.

 

Wenn ein privater Träger, der alles ausschließlich mit Spenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern finanziert, so etwas leisten kann, kann dann die Behörde bei solchen Temperaturen, wie sie derzeit herrschen, nicht auch „einmal“ unbürokratisch entscheiden und die Türen auch tagsüber öffnen und Menschen auch tagsüber einen Erfrierungsschutz bieten?

 

Nicht nur der Kältetod ist eine Gefahr, denn auch Erfrierungen an Gliedmaßen, die zu Amputationen führen, sind gefährlich!

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Ergebnisse der Obdach- und Wohnungslosenuntersuchung 2018 liegen vor

Mit "Erstaunen" wurde festgestellt, dass sich die Zahl der obdachlosen Menschen auf Hamburgs Straßen im Vergleich zur letzten Studie aus dem Jahr2009 verdoppelt hat.

 

Bei uns gab es kein Erstaunen, denn von "offiziell" 2.000 obdachlosen Menschen wird bereits seit längerer Zeit gesprochen und die Dunkelziffer ist weitaus höher.

 

Was definitiv fehlt sind Planungen und Umsetzungen mit den Inhalten Präventation, Zulassungen zum Arbeitsmarkt, Betreuung und Wohnraum!

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/Hamburg-Immer-mehr-leben-auf-der-Strasse,ndraktuell48624.html?fbclid=IwAR1KXZSuO9GAIrJfTFKhub5c2zXNkKU6FqWtAn-WOXnZ8YYqJmHK3gzN5lA

 

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Einfach nur würdelos!

Ein CSR Blogbeitrag der HanseMerkur

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Was läuft verkehrt?

Menschen kommen ins Land, legal oder illegal. Für bestimmte Tätigkeiten werden Sie gern "genutzt", nur gekümmert wird sich nicht.

 

Sobald sie hier sind, sollte sich nicht mehr die Frage gestellt werden, ob man ihnen hilft, sondern wie man helfen kann.

 

DAS sie ins Land kommen können, sollte an anderer Stelle geklärt werden.

Hier sind sie Menschen, die dringend Hilfe und Unterstützung benötigen. Ihnen den Aufenthalt z. B. im Winternotprogramm aufgrund fehlender "Papiere" oder Bescheinigungen zu verwehren, ist unmenschlich. Sie hier nicht zu unterstützen, ist verantwortungslos!

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Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte

Gestern durften wir den Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte entgegennehmen.


Neben zahlreichen anderen Organisationen die, wie wir ehrenamtlich tätig sind, wurden die Ehrungen im Hotel Hafen Hamburg verliehen.


Wir sehen diese Auszeichnung als zusätzliche Motivation, unsere Arbeit für Menschen im Abseits fortzuführen. Vielen Dank an alle Menschen, die uns in unserem Tun unterstützen und damit helfen, gute Projekte voranzutreiben!

 

Wir sind sehr glücklich und unendlich Dankbar für diese Würdigung.

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Der Herbst ist da - Der Winter kommt mit schnellen Schritten....

Trist, grau und kalt ist es heute draußen. Die Zeit, in der wir die Heizung anstellen, um uns wenigstens Zuhause ein wenig Wärme zu verschaffen.

 

Obdachlose Menschen sind der Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert. SIE können keine Heizung einschalten und sich aufwärmen.

 

Von einem Teil unserer Spendengelder haben wir Thermo-Schlafsäcke und Isomatten erworben und diese heute in Hamburgs Mitte verteilt. So können heute Nacht ein paar obdachlose Menschen sich in einem gut insolierten Schlafsack ein wenig aufwärmen.

 

Die Reaktion dieser Menschen können wir nicht beschreiben!!! Sie bewegt uns immens.

Hoffen wir, dass sie trockene Schlafplätze gefunden haben, damit Ihr „Zuhause“ über Nacht trocken bleibt!

 

Wir werden solche Aktionen in diesem Winter mit Sicherheit wiederholen. Wenn ihr Schlafsäcke oder Isomatten zur Abgabe habt, informiert uns bitte. Ansonsten freuen wir uns auch über Spenden, damit wir ggf. Schlafsäcke und Zubehör einkaufen können. Danke schön!

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Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte

Wir bekommen wieder vermehrt Anfragen, wo unser Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte erworben werden kann.

 

Der Bildband kann direkt im CaFée mit Herz, Seewartenstraße 10 in 20459 Hamburg bezogen werden. Das CaFée freut sich über Besuch zu folgenden Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 7.00-10.00 Uhr und Montag bis Freitag 14:00 – 17:00 Uhr.

 

Telefonisch ist das CaFée unter 040 - 31790260, per Mail unter info@cafeemitherz.de zu erreichen.

 

Die Erlöse aus dem Verkauf des Bildbandes gehen zu 100% an das CaFée mit Herz.

Menschen!!!! Auf der Reeperbahn......

Die Reeperbahn ist Hamburgs bekannteste Straße im Vergnügungsviertel im Stadtteil St. Pauli und gilt als schillerndste und sündigste Meile der Welt. Ca. 20 Millionen Besucher bummeln jährlich über die 930 Meter lange Straße und wollen Glanz, Licht, Musik und Skurrilität erleben.

 

St Pauli ist aber auch trist und hässlich. Es stinkt es nach Urin, nach Fäkalien, nach verdorbenen Essen. Vor den Ladeneingängen, in den Seitenstraßen und auch mitten auf Hamburgs Rotlichtboulevard liegen MENSCHEN und vegetieren vor sich hin.

 

Angesehen werden Sie entweder mitleidig oder mit Ekel in den Augen, sehr gern werden sie aber „einfach“ übersehen. Gewalttätige Übergriffe durch ihre Mitmenschen erfahren sie öfter. „Gern“ wird auf sie auch uriniert oder behinderten obdachlosen Menschen werden ihre Gehhilfen oder Rollstühle gestohlen.

 

Unvorstellbar, was Menschen Mitmenschen antun können, die bereits am Rande der Gesellschaft leben. Das ist nicht nur würde- und respektlos, sondern ein asoziales Verhalten.

 

Jeder von uns kann in eine soziale Notlage kommen. Jeder von uns ist auf soziale Kontakte und Empathie angewiesen. Jeder von uns kann seine Mitmenschen anschauen und wahrnehmen. JEDER!!!!

 

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Ein spezielles Thema - Obdachlose Frauen!

Obdachlosigkeit hat viele Gesichter - Eines davon sind obdachlosen Frauen.

 

Die Tendenz der obdachlosen Frauen ist zunehmend in allen Städten in Deutschland steigend. NUR - spezielle Hilfsangebote gibt es für sie kaum.

 

Um die Obdachlosigkeit "zu verstecken", tun diese Frauen vieles. Für dubiose Gegenleistungen lassen so genannte Freunde sie bei sich wohnen etc.. Immer sind sie aber der Gefahr ausgesetzt, bei Nichtgefallen auf die Straße gesetzt zu werden.

 

Sind die Frauen auf der Straße, gibt es bisher leider nur sehr wenig spezielle Hilfsangebote wie spezielle Tageseinrichtungen oder Übernachtungsstätten für sie.

 

Ein Artikel in der Rheinischen Post greift dieses Thema auf:

 

https://rp-online.de/nrw/landespolitik/jeder-vierte-obdachlose-in-nrw-ist-eine-frau_aid-23822003

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Folgen des harten Winters

Für einen Interviewpartner aus unserem Buch hatte dieser Winter katastrophale Folgen. Seine Finger sind abgefroren und auch seine Beine mußten amputiert werden. Trotz weiteren, noch folgenden Operationen, hat er weder seinen Humor noch seinen Lebenswillen verloren.

 

Während des Interviews haben wir ihn als einen absolut intelligenten und humorvollen Menschen kennen gelernt. Mit einer gewissen Ironie hat er uns aus seinem Leben berichtet und nachhaltig beeindruckt. Wir waren fassungslos, traurig und unendlich wütend, als wir von seinem Schicksal hörten.

 

Nach dem Winter veröffentlichen die Städte Zahlen über Menschen, die im vergangenen Winter den Kältetod gestorben sind. Zahlen, über Menschen deren Leben nach einem Winter gravierend anders geworden ist, gibt es leider nicht.

 

Wir sind erschüttert darüber, dass in unserem Land im 21. Jahrhundert noch Menschen auf der Straße leben müssen. Wir sind unendlich traurig darüber, dass Menschen bei Minusgraden sich mit Alkohol wärmen müssen, vor Erschöpfung einschlafen und mit abgefrorenen Gliedmaßen aufwachen oder aber auch gar nicht mehr aufwachen. Wir sind wütend darüber, mit wie viel Ignoranz und Nichtbeachtung diese Menschen ihr Dasein auf der Straße fristen müssen und hilflos den Gefahren für Körper und Seele ausgesetzt sind!!!

 

Für unseren "Langer" wünschen wir uns, dass er, trotz dieser einschneidenden Beeinträchtigung, seinen Lebensmut nicht verliert und ihm sein Wunsch erfüllt wird, eine Pflegeunterkunft in der Nähe "seines" Kiez zu finden.

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Eisige Zeiten in Hamburg

 

"Ich bin grad durch Hamburg gebummelt und muss aufpassen, dass ich nicht mein ganzes Geld verschenke. Eben habe ich mit einem Mann gesprochen, der keinen Platz im Winternotprogramm bekommen hat. Wie kann das sein?" Diese Nachricht bekam ich gestern Abend. Seit Tagen kreisen die Gedanken um Menschen, die bei diesen frostigen Temperaturen auf Hamburgs Straßen sind.

 

Es gibt das Winternotprogramm, ein Erfrierungsschutz, das einzig dazu da ist, Menschen vor dem Kältetod zu bewahren. Manche obdachlose Menschen möchten aber nicht ins Winternotprogramm, da Gewalt, Diebstahl und anderes dort an der "Tagesordnung" sind. Obdachlose Menschen, die Tiere besitzen, können dort ebenfalls nicht untergebracht werden.

 

Menschen aus Osteuropa werden bei der Aufnahme ins Winternotprogramm kontrolliert. Ist in ihrem Ausweis eine Meldeadresse vorhanden, zieht die Sozialbehörde daraus die Annahme, dass diese Menschen hier in Hamburg "freiwillig" obdachlos sind! Damit verlieren sie ihren Anspruch auf die Unterbringung im Winternotprogramm. Sie bekommen von der Stadt Hamburg Bustickets, damit sie wieder in ihre Heimat fahren. Dieses wollen die Menschen aber oftmals nicht, denn z. B. in Rumänien haben diese Menschen ebenfalls keine Perspektiven. Sie schicken das Geld, welches sie hier durch Betteln oder Tätigkeiten verdienen, in die Heimat, damit sie so ihre Familien unterstützen.

 

Für die Menschen, die keine bezahlte Rückreise in ihr Land antreten wollen, hat die Stadt Hamburg eine Wärmestube eingerichtet. Hierbei handelt es sich um einen bestuhlten Raum. Den Menschen ist es gestattet, dort gerade auf dem Stuhl zu sitzen. Den Kopf auf die Hände stützen oder sich hinlegen ist dort nicht erlaubt. Kaum einer nutzt diese Stube und geht dann wieder zurück auf die Straße.

 

Auf Parkbänken, in Haus- und Bahnhofseingängen, unter Brücken oder anderen Orten ist man an solchen Tagen der Witterung schutzlos ausgesetzt. Es besteht die große Gefahr, dass die Menschen erfrieren. Dieses passiert mitten "unter uns" in einer der reichsten Städte Deutschlands.

 

Es ist völlig egal, ob es sich um deutsche oder ausländische obdachlose Menschen handelt - jeder Kältetote ist ein Toter zu viel!

 

 

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Videodreh Leben auf der Straße

 

Wie passend doch der Schnee heute kam.......

Wir wollten ein Video drehen, um das Leben auf der Straße zu Filmen und den krassen Gegensatz zum "normalen" Leben darstellen.

 

Am Vormittag haben wir uns auf Hamburgs bekanntester Straße, der Reeperbahn, getroffen. Passend zum Drehstart setzte der Schneefall ein. Heute haben wir hautnah spüren können, wie furchtbar und unwürdig das Leben auf der Straße ist. Kälte, Hunger, Ignoranz oder Vertreiben - wir haben alles erlebt heute. Wir waren durchgefroren und wurden immer stiller. WIE kann es sein, dass in Deutschland, in einem der reichsten Länder der Welt, Menschen auf der Straße leben müssen? Diese Frage beschäftigt uns schon lange, nach diesem Tag noch mehr......

 

Das Video werden wir auf unserer Lesung "Leben im Abseits Unter Palmen aus Stahl" am 18. Februar um 20 Uhr im Kukuun präsentieren.

Das fertige Video gibt es hier

 

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„In Deutschland muss heute niemand auf der Straße leben, oder?“

 

Eine Aussage, die uns sehr oft zu Ohren kommt und zeigt, wie wichtig das Thema Sensibilisierung der Öffentlichkeit auf die Problematik Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit ist. Denn schenkt man dieser Aussage Glauben, würde es ja bedeuten, dass all die Menschen, die in immer größerer Anzahl würdelos ihr Dasein auf der Straße fristen, dieses freiwillig tun. Freiwillig tagtäglich einen Kampf um Grundsätzliches wie Schlafen, Körperpflege und Nahrung führen. Sich tagtäglich den Herausforderungen stellen, bei den Temperaturen auf der Straße zu überleben und der Gefahr vor An- und Übergriffen ausgesetzt zu sein.

 

Viele können sich einfach nicht vorstellen, dass der Abstieg auf die Straße auch unverschuldet passiert. Die Realität sieht leider oftmals genauso aus. Auslöser wie z. B. Krankheit, Trennung von der Familie, Verlust der Arbeit und ein fehlendes soziales Netzwerk sind häufig die Auslöser für den Abstieg auf die Straße. Dazu kommen die zunehmende Verarmung und die Wohnungsnot in Deutschland. Geringes Einkommen, steigende Mieten und hohe Lebenshaltungskosten sind mit Gründe dafür, dass Menschen sich "das Leben" nicht mehr leisten können und auch in einem Sozialstaat wie Deutschland aus dem Wohnungsmarkt herausfallen.

 

Nicht selten sind es Räumungsklagen aufgrund von Mietschulden, die die Menschen auf die Straße bringen. Dazu gehören nicht nur hilflos auf der Straße liegende betrunkene Männer, sondern zunehmend auch Frauen, Familien und Migranten.

 

Den Räumungsklagen vorher geht bei den meisten Betroffenen ein längerer Prozess begleitet von depressiven Stimmungen, Schamgefühlen und Resignation. "Ich mochte einfach nicht mehr zum Briefkasten gehen, ich wollte einfach keine Mahnungen mehr sehen", Aussagen von Menschen, die auf der Straße gelandet sind.

 

Wenn ein Vermieter beim Gericht eine Räumungsklage einreicht, wird automatisch eine Meldung an das jeweilige Sozialamt verfasst. Das Sozialamt setzt sich schriftlich mit dem Mietschuldner in Verbindung und bietet Unterstützung, Vermittlung zwischen Vermieter und Mietschuldner und sogar teilweise die Übernahme der Mietschulden an. Zwischen einer Räumungsklage und dem eventuellen Einschreiten der Sozialbehörde vergehen aber nur vier Wochen. Dieses würde schnelles Handeln vom Mietschuldner bedeuten. Er müsste dafür den Brief öffnen und sich mit der Sozialbehörde in Verbindung setzen. Aber - meist landen auch die Räumungsklagen im bereits überfüllten und ungeöffneten Briefkasten. Psychische Probleme, aber auch eine Alkohol- oder Drogensucht sowie Resignation und die damit verbundene Unfähigkeit zum Handeln, sind die Gründe hierfür.

 

Auch, wenn die Sozialämter helfen, diese Hilfe greift nicht immer sofort. Bis ein obdachloser Mensch in eine dauerhafte, vom Staat finanzierte Wohnmöglichkeit kommt, lebt er auf der Straße, obwohl Kommunen ordnungsrechtlich verpflichtet sind, allen Menschen ein Dach über dem Kopf anzubieten. Aber in Deutschland gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Anfang der 90er Jahre gab es nach Schätzungen der Regierung in Deutschland rund drei Millionen Sozialwohnungen, 2013 waren es nur noch halb so viele. Seit 2013 ging die Zahl der Sozialwohnungen um mehr als 150.000 zurück.

 

Zum Ende des Winternotprogramms im April 2017 verkündete die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard zwar, dass in Hamburg 245 Obdachlose in Wohnraum des städtischen Betreibers fördern & wohnen vermittelt werden konnten und somit nicht mehr auf der Straße leben müssen. Trotzdem leben in Hamburg aber laut Statistik immer noch ca. 2.000 Menschen auf der Straße. Und tatsächlich kommen die Menschen selbst nach Monaten oder Jahren kaum von der Straße oder aus der Notunterkunft heraus, da fördern & wohnen einfach nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung hat.

 

Förderung von sozialem Wohnungsbau, eine funktionierende Mietpreisbremse und eine stärkere Bekämpfung der Armut - dieses sind die Themen, die vermutlich ein Ansatz zur Bekämpfung des unwürdigen Lebens auf der Straße sind.

 

DENN, die Aussage, dass in Deutschland niemand mehr auf der Straße leben muss, stimmt offenkundig nicht!

 

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Seht hin!!!

Am Samstag, den 13.01.2018 haben wir im Kulturcafe Komm Du unsere Vernissage mit Bildern aus dem Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte mit einer kleinen Lesung eröffnet.

Während der Ausstellung hatten wir Besuch vom NDR Hamburg Journal, die einen fantastischen Beitrag am Abend gezeigt haben. Das, sowie die Fragen unserer interessierten Gäste, war schon sehr aufregend und emotional für uns.

Aber am Sonntag bekamen wir einen Brief von einer Frau, die auf unserer Lesung gewesen ist. Dieser Brief hat uns alle total berührt und wir waren sprachlos. Ein solcher Dank und ein solches Verstehen unserer Botschaft macht uns sehr sehr dankbar und glücklich.

 

Und hier der wunderschöne Brief:

 

Seht hin!
Es ist Samstag Nachmittag.
Ich sitze in einem kleinen Café. Ich sitze in einem Café und warte auf die Veranstaltung.
Es sind nicht viele Menschen gekommen. Kein Wunder. Wen interessiert´s?

 

Eine Vernissage mit einer kleinen Lesung.
Titel: ABSEITS vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte.
Wen interessiert´s?

 

Wer schaut sich schon gern Gesichter von Menschen an, die auf der Straße leben?
Wer liest schon gern über deren Leben? Gedanken? Wünsche? Träume?
Wen interessiert´s?

 

Die Autorin des Buches sitzt bescheiden auf der Treppe, die eigentlich auf die Bühne führen soll.
Neben ihr ein Mann mit dem Buch in der Hand. Er wird den Leben im Buch seine Stimme schenken.

Sie erzählt über das Buch, über die Menschen.


Sie ist ergriffen. Sie leidet. Ihr Herz erduldet keine Ruhe. Es schlägt mit voller Wucht.
Für die Menschen im Buch.
Sie kennt ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Geschichten.

Sie erzählt. Er liest.
Sie fühlt. Er malt.
Ich lausche.

Ihren unausgesprochenen Worten.

 

Schaut hin! Redet mit ihnen! Lauft nicht weg! Hört ihnen zu! Sie sind da! Sie sind Menschen!
Sie hofft. Sie bangt. Sie kämpft. Sie fleht.
Für diese Menschen im Buch.
Ihre stillen Tränen suchen unsere Augen.
Ihre Wut schreit uns an.

 

Auch dir kann das passieren! Zu jeder Zeit! Auch du kannst dort landen! Dort, wo du hungern musst. Dort, wo du frieren musst. Dort, in der Welt der Stummen, Abgeschobenen, Ausgestoßenen.

 

Ihr innerer Kampf raubt mir den Atem.
Ich kämpfe mit ihr. Ich flehe mit ihr.

Hört hin! Seht hin!
Bitte!
Lasst all dies nicht zu!

 


St. Pauli zeigt Herz.......

Hamburg St. Pauli – Hier liegen Glanz und Elend so nah bei einander wie sonst nirgendwo in Hamburg.

 

 

Wenn die Lichter ausgehen, ist St. Pauli trist und hässlich. Entlang der Reeperbahn findet man obdachlose Menschen auf ihren Schlafmatten liegend auf dem Gehweg oder in Hauseingängen.

 

Obdachlosigkeit, Drogen und Perspektivenlosigkeit – auch das ist St. Pauli.

 

 

St. Pauli ist aber auch offenherzig und human. Hier gibt es Nachbarschaftshilfe, hier gehen  Polizisten auf Tuchfühlung mit bedürftigen Menschen. St. Pauli ist herzlich und aufmerksam.  

 

 

Nicky Wichmann, Inhaberin vom Amsterdam-Headshop auf der Reeperbahn, hat uns von ihrem Leben auf St. Pauli erzählt.

 

 

Hier gehts zum Inteview:

 

https://vimeo.com/250320998?utm_source=email&utm_medium=vimeo-cliptranscode-201504&utm_campaign=28749

 

Obdachlose in deutschen Städten

Ein sehr gut recherchierter Artikel vom SPIEGEL!

 

In Hamburg wird, wer eine eigene Wohnung in seinem Heimatland hat, zur Rückreise aufgefordert - das Ticket zahlt die Stadt Hamburg.

Diese Praxis finden Obdachlosen-Organisationen in der Stadt empörend: "Nur weil Menschen eine Adresse in ihrem Pass haben, bedeutet das nicht, dass sie dort noch eine Wohnung haben. Viele leben seit Jahren in Deutschland und haben nichts, zu dem sie in ihrer Heimat zurückkehren könnten", sagt Uwe Martiny, Leiter der TAS, einer Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose in Hamburg. Er findet: "Es kann nicht sein, dass in Europa Freizügigkeit gilt und wir gerne von billigen Arbeitskräften aus Polen, Rumänien oder Bulgarien profitieren, aber alle anderen - und das ist nur ein kleiner Teil - wollen wir hier nicht haben."

 

Berlin allerdings macht zumindest im Winter keine Unterschiede, wenn es darum geht, Obdachlose vor dem Erfrieren zu retten. Die "Kältehilfe" bietet 1.100 Schlafplätze, und da wird nicht gefragt, wo jemand herkommt.

 

 

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/obdachlosigkeit-in-deutschland-wir-haben-ein-riesenproblem-a-1184255.html

 

Ausländische Obdachlose sollen raus!

Bitte raus, wenn Du unfreiwillig obdachlos bist!!!

 

Es sehr guter Artikl in der TAZ in Zusammenarbeit mit der Diakonie und Hinz und Kuntz macht wütend. Mal wieder werden politische Entscheidungen auf dem Rücken derer ausgetragen, die hilflos und bedürftig sind.

Man kann hin und her diskutieren, ob die Menschen Rechte verwirkt haben oder nicht!
Fakt ist: Sie konnten zu uns kommen und haben keine Bleibe. Sie frieren genau so wie andere Obdachlose und auch sie sollten schlafen können, wie ein jeder andere auch.
Sollte es nicht für jeden Menschen, egal, welcher Nationalität er angehört, die Möglichkeit eines warmen Schlafplatzes geben?
Sollten die politischen Entscheidungen nicht auf anderer Ebene als auf dem Rücken Hilfsbedürftiger ausgetragen werden?

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.taz.de/!5463543/

 

Steigende Zahl obdachloser Menschen

Traurig, aber wahr – Steigende Zahl obdachloser Menschen

 

Die Zahl der Obdachlosen steigt seit Jahren unaufhörlich, Sozialverbände schätzen die Zahl auf bis zu 2.500 Menschen. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit um ein Vielfaches höher. Und ein Ende dieser menschenunwürdigen Situation ist nicht in Sicht.

 

EU-Freizügigkeit, der angespannte Wohnungsmarkt, hohe Flüchtlingszahlen sowie prekäre Arbeitsbedingungen sind nachvollziehbare Gründe, die den Anstieg der obdachlosen Menschen erklären. Die Sozialbehörde geht jedoch davon aus, dass zukünftig ein solcher Anstieg wie in den vergangenen Jahren nicht erwartet werden würde. Paradoxes Statement, Verdrängung oder Beschönigung der menschenunwürdigen Zustände?

 

Der vollständige Artikel unter:

 

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article170981386/Hamburg-erwartet-so-viele-Obdachlose-wie-noch-nie.html

 

 

860.000 Menschen ohne Wohnung in Deutschland

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt: In 2016 waren  ca. 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung - seit 2014 ist dies ein Anstieg um ca. 150 %.

 

Eine Zahl, die beängstigend ist! Fehlender Wohnraum, keine ausreichenden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, fehlende Lösungsansätze für obdachlose Menschen, all diese Faktoren tragen nicht dazu bei, diese Probleme nachhaltig zu lösen.

 

Da nachhaltige und vor allem ausreichende Maßnahmen zur Verbesserung der wohnungs- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen und zur Wohnungsversorgung aller Wohnungslosen, inklusive der Flüchtlinge ohne Wohnungen, in den Vorjahren nicht eingeleitet worden sind, wird es zu einem weiteren Anstieg der Zahl der wohnungslosen Menschen um 40 % auf knapp 1,2 Millionen bis zum Jahr 2018 kommen.

 

Mehr unter

 

http://www.bagw.de/de/neues~147.html

 

Schattenseiten in deutschen Städten

Nach Auskunft der Bundesregierung ist die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf rund 335.000 gestiegen - ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Der Anstieg hat Deutschlands Großstädte völlig unvorbereitet getroffen - und so kämpfen nicht nur Hamburg, sondern auch Köln, Frankfurt, Berlin, München und andere Städte mit dieser Herausforderung.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gebe ich etwas und wenn, was?

Auf unseren Lesungen hören wir sehr oft die Frage: Was gebe ich obdachlosen Menschen, die auf der Straße betteln? Welche Hilfe ist die richtige Hilfe?

 

Oftmals setzen Obdachlose das erbettelte Geld in Alkohol um. Viele Menschen wollen nicht, dass dies mit ihrem Geld passiert. Aber darf man Bedingungen stellen, wenn man etwas schenkt?

 

 

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Obdachlosigkeit in anderen Städten

Wie leben Obdachlose in anderen Städten?

Wie reagieren die Städte auf Platten in der Stadt?

Wir reisen grad quer durch Deutschland und erleben sehr Beeindruckendes und sehr viele Unterschiede.

Wenn wir unsere Reisen abgeschlossen haben, werden wir einen Reisebericht hier präsentieren.

Gebt Obdachlosen sichere Unterkünfte!

Hamburg wird im Sommer den G20-Gipfel ausrichten - und erachtet die Obdachlosen der Stadt als Sicherheitsrisiko! Die Wohnungslosen sollen deshalb aus der Innenstadt vertrieben werden - wo sie bleiben sollen, ist ungewiss.

 

Deswegen fordert Hinz&Kunzt gemeinsam mit der Diakonie: Gebt ihnen sichere Unterkünfte!

 

https://www.hinzundkunzt.de/gebt-obdachlosen-sichere-unterkuenfte/

Hamburg wird im Sommer den G20-Gipfel ausrichten - und erachtet die Obdachlosen der Stadt als Sicherheitsrisiko! Die Wohnungslosen sollen deshalb aus der Innenstadt vertrieben werden - wo sie bleiben sollen, ist ungewiss.

 

Deswegen fordert Hinz&Kunzt gemeinsam mit der Diakonie: Gebt ihnen sichere Unterkünfte!

 

https://www.hinzundkunzt.de/gebt-obdachlosen-sichere-unterkuenfte/

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Auswirkungen der Flüchtlingspolitik?

Immer mehr Osteuropäer, zunehmend auch Menschen aus Portugal, Italien und Spanien, zieht es nach Hamburg, um der Krise in ihrem Heimatland zu entfliehen. Sie ziehen in die Stadt- und Randgebiete und schlagen dort ihre Lager aus Plastikplanen, Decken und Ästen auf und verdienen ihr Geld mit Flaschensammeln.

 

Über eines dieser Lager, einen Steinwurf von der Amsinckstraße entfernt, berichtet heute die Hamburger Morgenpost:

 

www.mopo.de/hamburg/mitten-im-reichen-hamburg-der-zelt-slum-an-der-amsinckstrasse-26688140

 

Gewalt gegen Obdachlose in Hamburg

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Obdachlosigkeit und ihre Auswirkungen

Für die Erstellung unseres Bildbandes ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte haben wir die Gäste der Einrichtung CaFée mit Herz interviewt und fotografiert. Ziel war und ist es, mit den kompletten Erlösen aus dem Verkauf des Bildbandes das CaFée mit Herz zu unterstützen.

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Obdachlosigkeit in Hamburg

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Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte


Berührende, emotionale Interviews mit Porträtfotos und schonungslos ehrlichen Bekenntnissen geben einen Einblick in das Leben obdachloser und sozial schwacher Menschen aus dem CaFée mit Herz in Hamburg St. Pauli. Hautnahe Gespräche zeigen, wie schnell ein jeder in diese Spirale geraten kann. Sie zeigen aber auch, mit wie viel Leben, Stärke und Kreativität die Betroffenen und Helfer ihrem Alltag begegnen.

 

Susanne Groth, Journalistin und Markus Connemann, Fotograf

 

Bildband: ISBN-Nr. 978-3-00-053904-6
                € 19,90

 

Der Bildband ist erhältlich im CaFée mit Herz, Seewartenstraße 10 in 20459 Hamburg.

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