Danke schön der Reimund C. Reich Stiftung

Kurz vor Jahresende haben wir erfahren, dass unsere Förderung, die wir von der Reimund C. Reich Stiftung erhalten, im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Nur mit Hilfe dieser Unterstützung ist es uns möglich, weiterhin für die Menschen auf der Straße "da" zu sein und mit aller Kraft gegen die Stigmatisierung von Obdachlosigkeit zu "kämpfen".

Herzlichen Dank, lieber Herr Reich, dass Sie uns so unterstützen und uns somit auch eine Planungssicherheit geben. Danke schön dafür!

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Solidarität auf dem Kiez

Vor kurzem haben wir bereits die Frage gestellt, ob sie „anders“ sind, die Menschen, die auf dem Kiez. Wir finden – sie sind anders!

 

 

Sie schauen nicht weg und sind voller Empathie gegenüber den Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben. Ein Kiez, der füreinander „da“ ist und sich solidarisch zeigt!

 

Ein Firmenbesitzer berichtet uns von zwei obdachlosen Menschen, die sich einen windgeschützten Unterschlupf auf seinem Parkplatz gebaut haben. Er versorgt diese mit täglicher Ansprache, hat Ihnen Decken und anders zur Verfügung gestellt, damit sie ihren Unterschlupf vor Wind, Kälte und Nässe schützen können. UND – jeden Morgen versorgt er die beiden Menschen mit einem Frühstück.

 

 

„Ich habe Ihnen warme Decken und anderes gegeben. Und wenn sie irgendwann wieder weg sind, ja, dann muss ich halt einen Container besorgen, um die Sachen abtransportieren zu lassen. Egal, Hauptsache, sie haben jetzt ein wenig Schutz“.

 

 

Uns rief er an, da die beiden Unterstützung bei Behördengängen benötigen und fragte uns, ob wir hier weiterhelfen können. Das versuchen wir jetzt.

 

 

Menschen auf dem Kiez – besonders, empathisch und sehr solidarisch.Danke schön, lieber Tobi!

 

 

 

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Pfandrad für Menschen auf der Straße im Einsatz!

Danke schön für diese tolle Aktion für unseren Verein. Bereits zum zweiten Mal unterstützt Hamburg Marketing und Nadine und Team von Recyclehero mit dem Pfandrad uns und damit die Menschen auf der Straße, die gerade jetzt Unterstützung bitter nötig haben.

Danke Euch ganz herzlich für diese super Aktion!

 

https://fahrrad.hamburg/de/magazin/pfandrad-2/?fbclid=IwAR3LQvJ1s7QYlyI7_KFw0gHItxhyFJEMfW0eil-U9OObP_yh2v4cFBqW530

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Hotels for homeless people

Die Sozialbehörde Hamburg und der Hamburger Senat sind der Meinung, dass ein Erfrierungsschutz in Massenunterkünften vollkommen ausreichend ist für Menschen, die aufgrund ihres geschwächten Immunsystem zur Risikogruppe gehören. Sie sind auch an keinem Austausch mit Fachkräften interessiert, um die Hilfen sinnvoller und menschenwürdiger zu gestalten. Traurig, aber wahr!
Wir und andere Initiativen setzten in dieser Pandemiezeit ein Zeichen der Solidarität. Gemeinsam konnten wir bis Ende März zehn Zimmer zur Einzelnutzung in einem Hotel anmieten und somit einigen Menschen den dringend benötigten Schutz gewähren. Durch Sozialarbeiter ist eine Betreuung dieser Menschen sichergestellt und somit wird versucht, nach den Hotelaufenthalt die Menschen in andere Unterkünfte zu vermitteln, um den Weg zurück auf die Straße zu umgehen.
Gern möchten wir alle viel mehr Menschen in Hotels unterbringen. DAS schaffen wir aber nicht allein!
Um unser gemeinsames Projekt zu unterstützen, findest Du hier mehr Infos und einen Spendenbutton
Wir, das sind, Johan Graßhoff, Julien Thiele, CaFée mit Herz, Deintopf, Hamburger Gabenzaun e. V. am Hauptbahnhof, Hanseatic Help, JesusCenter, StrassenBLUES, PFAND GEHÖRT DANEBEN und GoBanyo.
Fotos: bedpark
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Danke schön Amazon

Die Firma Amazon hat uns mit einer großzügigen Spende unterstützt. Hierfür sagen wir ganz herzlichen Dank, auch im Namen vieler obdachloser Menschen, die wir mit dieser Spende unterstützen können!

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Obdachlose Menschen im Corona-Winter!

Herbst und Winter sind sehr gefährliche Jahreszeiten für die Menschen auf der Straße. Erschwerend in diesem Winter kommt die Corona Pandemie hinzu. Was macht die Sozialbehörde, um den obdachlosen Menschen Schutz vor Ansteckung zu bieten? Sind Massenunterkünfte ein geeigneter Schutz vor Ansteckung? Hierzu ein Interview mit Johan Grasshoff unter unser Rubrik Videos:

https://www.leben-im-abseits.de/videos/

 

Eine ganz tolle Unterstützung der HanseMerkur

Obdachlose Menschen benötigen unserer aller Solidarität. In unserer ABSEITS-Fibel - Was weißt Du über Obdachlosgikeit? haben wir versucht zu erklären, was ein JEDER von uns tun kann, um die Menschen auf der Straße zu unterstützen.
Die HanseMerkur Gruppe stellt in ihrem CSR Blog ab sofort im wöchentlichen Rhytmus Auszüge aus unserer Fibel dar.
JEDER kann sich so über das Thema Obdachlosigkeit informieren.
In unserem Online-Shop gibt es die Möglichkeit, die ABSEITS-Fibel zu bestellen. Hamburger können die Fibel auch im Stadtkutter, Weidenallee 17 oder im Jussi Krimicafé, Lehmweg 35 erwerben.
Wir danken Silke Hirschfeld und der Hanse Merkur Gruppe ganz herzlich für diese tolle Unterstützung!
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Unser jüngsten Mitarbeiter in Aktion

Heute waren wir mit den jüngsten Mitarbeitern von Leben im Abseits im Einsatz. Wir haben diverse Kleiderspenden erhalten, für die wir uns ganz herzlich bedanken. Warme Winterkleidung für Männer und Frauen konnten wir an Verteilerstationen weitergeben.
Unserer unermüdlichen jüngsten Mitglieder haben nicht nur eigene Spenden beigetragen, sondern uns beim Beladen und Verteilen geholfen.
Super, dass ihr mit acht Jahren bereits so empathisch seid. Danke Euch Beiden ganz herzlich dafür.

Menschlichkeit auf dem Kiez

Sind sie anders, die Menschen, die auf dem Kiez Zuhause sind?
Liegt es daran, dass sie tagtäglich mit Leid und Elend konfrontiert sind?
Ist es für sie aus diesem Grund eine Selbstverständlichkeit denen zu helfen, die auf unsere aller Hilfe angewiesen sind?
„Letzte Woche habe ich wieder die obdachlose Frau gesehen, deren Verelendung immer deutlicher wird. Sie saß im Regen total durchnässt in ihrem Rollstuhl vor einem Lebensmittelmarkt. Ihre gesamte Habe lag verstreut am Boden und alles war klitsche nass. Sie selber hatte blaue Lippen und eiskalte Hände. Mein Freund und ich haben ihre Habe zusammen gesammelt und ich habe ihr meinen Schal gegeben, damit ihr etwas wärmer wird. Ihr Schlafsack war nicht nur nass, sondern auch total verdreckt. Mein Freund hat ihn mit zu uns nach Hause genommen und in die Waschmaschine gesteckt. Ich habe die Frau in ihrem Rollstuhl zu Fuß, da uns der Busfahrer leider nicht mitnehmen wollte, in eine Einrichtung gefahren, damit sie sich dort aufwärmen und neue Kleidung erhalten kann. Den gewaschenen und getrockneten Schlafsack habe ich den Angestellten im Lebensmittelmarkt gegeben. Denn dort wird die obdachlose Frau wieder auftauchen“……
DAS ist kein Märchen, sondern es gibt sie tatsächlich, die guten Feen, für die Hinschauen und Helfen Normalität ist. Wie schön wäre es, wenn JEDER von uns ein wenig Hilfe leisten würde. Dann sähe die Welt für obdachlose Menschen ein wenig schöner aus.

Danke schön für einen schönen Dialogstart!

Vielen lieben Dank an unser interessiertes Publikum, was trotz steigender Corona Infektionen zu unserer Auftakt-Dialogreihe gekommen ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Eure Teilnahme und Eure Fragen. Der Caritas danken wir ganz herzlich, dass wir diesen schönen Raum nutzen durften und ganz lieben Dank an Andrea Hniopek für einen super interessanten Beitrag.

Wir freuen uns auf die nächste Dialogreihe am 13. November!

Verlosung von unseren Merchandise Artikeln

Vielen lieben Dank an die HanseMerkur Gruppe. Sie haben zur Verlosung unserer Merchandise Artikel aufgerufen 🙂. Eine super Idee, vielleicht auch für andere Firmen, Gruppen etc.?

 

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Bitte votet für uns - Deutschter Engagementspreis!

Im letzten Jahr waren wir Einzelpreisträger des Annemarie-Dose-Preises, der im Jahr 2019 zum ersten Mal verliehen wurde. Dadurch wurden wir für den Deutschen Engagementspreis nominiert.

Seit heute bis zum 27. Oktober läuft die Abstimmung für den Publikumspreis. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns dafür Eure Stimme geben würdet.

 

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=3000&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=aede0bc61b06882fb8f1c1a73c9e8f77

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Ehrenamtler in der Flohschanze

Sabine und Anja waren gestern trotz Regen total engagiert auf dem Flohmarkt in der "Flohschanze".

Später kam dann auch die Sonne heraus und viele Besucher ließen sich von den Beiden erklären, wer und was Leben im Abseits e. V. ist.

Über 400 Euro kam für unseren Verein zusammen. Tausend Dank für Euer Engagement

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Wohnen will JEDER – Aber nicht JEDER kann wohnen!

Laut einer Studie, die die Sozialbehörde Hamburg in 2018 in Auftrag gab, sind in Hamburg ca. 1.910 Menschen obdachlos. Diese Zahl ist, im Vergleich zu einer Studi aus dem Jahr 2009, um 85 % gestiegen! Sozialarbeiter und Initiativen der Obdachlosenhilfe schätzen die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ein!

 

Ca. 8.000 Menschen leben in Hamburg in öffentlichen Wohn- oder Asylunterkünften, Hotels oder Übernachtungsstätten wie z. B. dem Pik As u. ä.

 

Alarmierende Zahlen und durch die zunehmende Verarmung ist mit einem sukzessiven Anstieg der Zahlen zu rechnen.

 

Fallen obdachlose Menschen im Stadtbild zu sehr auf, gibt es eine „Vertreibungspolitik“. Der Zugang zu öffentlichen Infrastrukturen wird ihnen erschwert oder verwehrt, Räumungen von Platten oder Schlafstätten erfolgen oder Platzverbote werden ausgesprochen. Die obdachlosen Menschen „wandern“ dann in ein anderes Stadtgebiet bis zur „nächsten Vertreibung“. Eine Never Ending Story und mit Sicherheit keine Lösung der Problematik.

 

Was aber fehlt?

 

Zum einem fehlt sozialer und bezahlbarer Wohnraum. Nicht selten müssen Menschen, die in städtischen Notunterkünften leben, dort jahrelang ausharren, weil es kaum Wohnungsangebote für sie gibt oder sie schlichtweg den Kampf um eine bezahlbare Wohnung auf dem freien Markt verlieren. Obdachlose oder wohnungslose Menschen gelten nicht als Ideal-Mieter und haben kaum Aussicht ohne Unterstützung eine Wohnung zu finden.

 

Zum anderen fehlt wohl anscheinend der politische Wille, Obdachlosigkeit zu beseitigen. Dieses wurde seit Beginn der Corona Krise mehr als deutlich.

 

Adäquate und unbürokratische Hilfsangebote wie z. B. die Finanzierung von Hotelunterkünften zum Schutz vor Corvid - 19 kamen von Stiftungen und anderen Initiativen. Die Versorgung von obdachlosen Menschen wurde anfangs hauptsächlich durch ehrenamtliches Engagement geleistet.

 

Die Sozialbehörde arbeitet seit Jahren mit einer „Obdachlosen-Verwahrungspolitik“. Forderungen oder Vorschläge von Experten aus der Wohnungslosenhilfe werden „ignoriert“ oder abgewiesen,  dabei sind sie das Sprachrohr derer, die direkt betroffen und somit die wahren Experten sind – die obdachlosen Menschen.

 

Oftmals hören wir auf Nachfragen, warum Hamburg keine anderen Lösungswege zur Bekämpfung der Obdachlosenproblematik folgende Aussage: Sollten in Hamburg weitere Lösungswege für obdachlose Menschen entstehen, besteht die Befürchtung, dass damit viele weitere obdachlose Menschen aus anderen Städten „angelockt“ werden würden!

 

Hamburg ist zwar eine reiche, schöne Stadt, aber Obdachlosigkeit ist in jeder Stadt ein schrecklicher Zustand und nirgendwo ein erstrebenswerter Zustand.

 

Andere Städte wie z. B. Berlin, Köln, Hannover u. a. versuchen, mit dem Projekt „Housing First“ (Erst eine eigene Wohnung – dann das freiwillige Bearbeiten von weiteren Problemen mit Unterstützung durch Sozialarbeiter) andere Lösungswege zu gehen. In anderen europäischen Ländern werden mit Housing First bereits nachweislich Erfolge zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit verzeichnet.

 

Bei der Zahl der Menschen, die derzeit in Hamburg bereits auf der Straße oder in Notunterkünften leben, sollte es doch auch in Hamburg möglich sein, Housing First Projekte zu generieren, oder?

 

 

Denn wohnen will wirklich JEDER – NIEMAND ist freiwillig obdachlos!

 

Kein Happy Ending ohne Happy Beginning

Tausend Dank dem Team von Second BandShirt. Sie sammeln T-Shirts, verkaufen diese, egal, welches Wetter herrscht, und spenden die Erlöse zu 100%.

Danke schön für solch emphatische Menschen. Mit einem Großteil Eurer Spenden haben wir in den vergangenen Tagen obdachlose Menschen auf dem Kiez mit Wasser versorgt. Tausend Dank, auch im Namen der obdachlosen Menschen😊

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Sommer 2020 in Hamburg

Unter der derzeitigen Hitze leiden die Menschen auf der Straße sehr. Fehlende Rückzugsmöglichkeiten, um sich vor der Sonne zu schützen und fehlender, uneingeschränkter Zugang zu Trinkwasser.


Wir und viele andere Initiativen sind derzeit auf der Straße unterwegs und verteilen Wasser und Sonnenschutzcreme. Die emphatischen, engagierten Beamten der Davidwache wollten auch Wasser aus den Streifenwagen heraus verteilen und haben versucht, diese Aktion „anzuschieben“. Sie wurden jedoch „ausgebremst“ und erhielten die Nachricht, dass die obdachlosen Menschen sich Trinkwasser in den ansässigen Tagesstätten „bunkern“ könnten!


Zwei achtjährige Jungen haben bei ihren Nachbarn im Garten geholfen und uns das Geld, welches sie dafür erhalten haben, für die „armen Menschen auf der Straße“ gegeben, damit diese sich Eis und Wasser kaufen können. Danke Euch dafür, dass ihr so lieb mitdenkt und helft.


Wie gut, dass es empathische Menschen, Kinder und Polizeibeamte gibt! Wie traurig, dass seitens der Sozialbehörde mal wieder keine ausreichende, adäquate Hilfe kommt!

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Polizisten mit ganz viel Herz!

Sie sind Polizisten, aber die bürgernahen Beamten der Davidwache Hamburg sind noch viel mehr.

 

Sie sind "nah" an den obdachlosen Menschen, versuchen, zu helfen und "kümmern" sich mit ganz viel Herz um diese Menschen.

 

Liebe BünaBe's, danke, dass es Euch gibt!

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Mit dem Pfandrad für ein solidarisches Hamburg

Hamburg Marketing und recyclehero sind zwei Wochen lang mit dem Pfandrad zu 130 Hamburger*innen gefahren - und haben insgesamt ca. 7000 Pfandflaschen abgeholt. Insgesamt kamen ca. 1.300,00 € Euro Pfand im Rahmen der Kampagne „Fahr ein solidarisches Hamburg“, die an unseren Verein gespendet wurden.

Tausend Dank für diese beispielhafte Aktion!

 

Mehr dazu unter:

https://fahrrad.hamburg/de/magazin/corona-solidaritaet-recyclehero-aktion/

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Menschen ohne Krankenversicherung

Privatpatienten, Gesetzlich Versicherte und Menschen ohne Krankenversicherung - Drei Klassen Gesellschaft?

 

ABER: Der Zugang zu Coronatests darf nicht am Versicherungsschutz scheitern!


Ein Test und die Versorung behandlungsbedürftiger Menschen kann über Leben und Tod entscheiden!

 

Hier ist unsere Petition an die Sozialbehörde Hamburg:

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Ein Brief aus Thüringen

Auf unseren offenen Brief an die Kanzlerin, den Gesundheitsminister und alle Ministerpräsidenten der Länder vom 25. März diesen Jahres haben wir bisher keine Antwort erhalten.

Heute kam allerdings ein "aussagekräftiges" Schreiben aus Thüringen. Aber immerhin - eine Antwort.....

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Hamburgs obdachlose Bürger auf der Reeperbahn in der Corona Krise

Seit Mitte März ist das Hilfesystem für obdachlose und bedürftige Menschen nahezu lahmgelegt, denn viele Einrichtungen haben geschlossen oder ihr Angebot stark einschränkt. Durch die fehlenden Touristen auf dem Kiez bleiben auch die Bettelbecher der obdachlosen Menschen leer. Eine fatale Situation! Hinzu kommt die ständige Gefahr, sich mit dem Corona Virus zu infizieren. Obdachlose Menschen gehören aufgrund ihres angegriffenen Gesundheitssystems und Vorerkrankungen zur Risikogruppe.
Auf der Reeperbahn hält nur die Tagesstätten-Einrichtung CaFée mit Herz ihren Betrieb fast wie gehabt aufrecht und weitet die Öffnungszeiten sogar über das Wochenende aus.Die Alimaus verteilt in der Mittagszeit Lunchpakete und ist mit dem Kältebus in der Stadt unterwegs, um Lunchpakete an weitere obdachlose Menschen zu verteilen.
Eine Grundversorgung der obdachlosen Menschen auf der Straße durch die Behörde erfolgt leider nicht. Schnell, unbürokratisch und mit ganz viel ehrenamtlichen Einsatz leistet das Team des Elbschloßkellers am Hamburger Berg eine Versorgung der obdachlosen Menschen und funktioniert kurzerhand die Kneipe, in der obdachlose Menschen viel Zuspruch und auch Unterkunft gefunden haben, in eine Essens- und Kleiderausgabe Einrichtung um. Wenn man will, geht vieles – das zeigt das Team um Daniel Schmidt, Wirt des Elbschlosskellers.
Was jedoch fehlt, sind sanitäre Anlagen wie Toiletten und Duschen. Nahezu zwei Wochen konnten obdachlose Menschen sich weder die Hände waschen, noch Duschen und noch hatten sie eine Möglichkeit, Toiletten aufzusuchen. Ein unfassbar beschämender Zustand in Hamburg!
Der Geschäftsführer des CaFée mit Herz beendete am 27. März diesen unhaltbaren Zustand der fehlenden Toiletten und ließ fünf mobile WCs am Zaun vor dem Eingang zum CaFée mit Herz aufstellen. Nachdem die WCs aufgestellt waren, sagte die Hamburger Sozialbehörde hierfür die Übernahme der Kosten zu! Weitere dringend benötigte WCs auf der Reeperbahn stehen leider bis heute nicht. Ein sehr schlimmer Zustand für die zahlreichen Menschen, die dort ihre Platten haben.
Nach knapp zwei Wochen gab die Sozialbehörde Hamburg am 31. März bekannt, dass sie sich freut, obdachlosen Menschen „schnelle Hilfe“ anbieten zu können. Mit Wirkung vom 1. April Hamburg ist das St.Pauli-Bad für obdachlose Menschen geöffnet und bietet den Menschen dort kostenlose Duschmöglichkeiten an. GoBanyo, Hamburgs Duschbus, erweiterte dieses Angebot und ist direkt vor dem Millerntor im Einsatz. Des Weiteren gab die Sozialbehörde bekannt, dass das bestehende Winternotprogramm bis zum 31. Mai verlängert und die Öffnungszeiten angepasst werden.
Die Corona Krise stellt jeden Menschen vor ungeahnte Herausforderungen. Nur – was trotzdem an schneller, unbürokratischer Hilfe möglich ist, zeigen Ehrenamtler und Initiativen.
Nach mehr als zwei Wochen ein einziges Schwimmbad für obdachlose Menschen anzubieten und dabei von schneller Hilfe zu sprechen – dann noch die Aussage zu treffen, dass grundsätzlich die Versorgung von obdachlosen Menschen durch die staatlich geförderten Einrichtungen gesichert sei, ist aus unserer Sicht sehr befremdend.
Gemeinsam mit anderen Initiativen wie z. B. GoBanyo, Hamburger Gabenzaun und einigen Einzelpersonen wurde in einer Petition an die Stadt Hamburg u. a. die Einzelunterbringung von obdachlosen Menschen in leerstehenden Hotels gefordert. Die Einzelunterbringung in Hotels lehnt die Behörde derzeit ab. Der Grund dafür sei, dass in Hotels keine Beratung der obdachlosen Menschen sichergestellt sei.
Oberste Priorität sollte jetzt der Schutz obdachloser Menschen und nicht die Beratung sein.
Wir sind aufgefordert, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und es drohen bei Verstößen zu Recht Strafen. Bei obdachlosen Menschen weicht man kurzerhand von der gültigen Allgemeinverfügung ab. Wir haben ein Versammlungsverbot, also dürfen nicht mit mehr als einer Person zusammentreffen. Bei obdachlosen Menschen wird auch dieses anders gesehen. Sind mehrere obdachlose Menschen auf einer „Platte“, so gilt es als Familiengemeinschaft!
Wir können den obdachlosen Menschen leider nicht das anbieten, was wir gern möchten. Wir versuchen derzeit, Hotels zu überzeugen, Zimmer an obdachlose Menschen zur Verfügung zu stellen, so, wie es in Mainz, in Wolfsburg und auch in Berlin bereits erfolgt.
Bis dahin unterstützen wir obdachlose Menschen mit Geldspenden, damit sie ihre persönlichen Bedarfe erfüllen können. Viele obdachlose Menschen haben auch Tiere, für die sie einkaufen möchten.
In Gesprächen mit ihnen stellen wir fest, dass viele obdachlose Menschen wegen des Corona Virus auf keinen Fall ins Winternotprogramm gehen werden. Sie haben Angst vor Ansteckung und Quarantäne. Die Menschen übernachten lieber auf der Straße, in Hauseingängen, unter Brücken und anderen Plätzen, weil sie sich so sicherer vor dem Corona Virus fühlen.
Sie berichten von ihrer Unsicherheit, weil ihnen oftmals keinerlei Infos vorliegen. Sie erfahren vieles über die „stille Post“, erhalten aber keine Merkblätter oder ähnliches. Sie wissen nicht, welche Tagesstätten-Einrichtungen geöffnet sind, wo welche Hilfe wie möglich ist.
Die Krise, die durch das Virus Covid-19 entstanden ist, offenbart den Stellenwert, den obdachlose Menschen nicht nur in Hamburg, sondern in ganz Deutschland NICHT haben. Diese Krise trifft die Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben, mit aller Heftigkeit. Sie haben kein Zuhause, keinen Schutz, keinen Zugang zu sanitären Anlagen.
Diese Krise zeigt auch deutlich, dass eine Versorgung durch staatliche Stellen weder ausreichend noch durchdacht ist. Bricht die Grundversorgung in ehrenamtlichen Einrichtungen (die keinerlei staatliche Unterstützung erhalten) ein, sieht es für die obdachlosen und bedürftigen Menschen sehr traurig aus!
Wir danken all unseren Spendern, Unterstützern und all den Menschen, die uns helfen, obdachlose Menschen auch in der Corona Krise mit dem Möglichen zu unterstützen. Danke schön für Euren Support und wir werden weiter berichten.
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Solidarität bedeutet Verantwortung

Die Sozialbehörde lobt die Solidarität und Mitmenschlichkeit in Hamburg.

ABER: Solidarität bedeutet Verantwortung und diese trägt die Sozialbehörde nicht ausreichend!

 

Obdachlose haben immer noch viel zu wenig Schutz in der Corona Krise. Die Hotels in den Städten sind verwaist. Diese für die Schutzlosen zu öffnen, wäre verantwortungsvolles Handeln.


Die Städte müssen sich dringend um dieses Problem kümmern, JETZT!

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Offener Brief an die Bundesregierung - Obdachlose Menschen in der Corona Krise

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister,
Sehr geehrte Ministerpräsident*innen der Länder,
um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen, müssen wir als Gesellschaft gemeinsam agieren und uns so verhalten, dass Übertragungen vermieden werden. Verhaltensmaßnahmen dazu wurden von Ihnen festgelegt und diese gilt es selbstverständlich zu befolgen.
Obdachlose Menschen in allen Städten Deutschland gehören ebenfalls zur Gesellschaft und zählen aufgrund ihres schwachen Immunsystems durch das Leben auf der Straße zu den Risikogruppen.
Viele Einrichtungen in der Obdachlosenhilfe, die hauptsächlich ehrenamtlich und/oder mit einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Helfern tätig sind, haben stark eingeschränkten Betrieb.
Das bedeutet, dass eine Grundversorgung nur noch sporadisch möglich ist und die Nutzung von sanitären Einrichtungen derzeit kaum noch gegeben ist.
Viele der Maßnahmen, die sich an die allgemeine Bevölkerung richten - Selbstisolierung, erhöhte Hygiene, Zuhause bleiben, strikte soziale Distanzierung - sind keine realistische Perspektive für Menschen, die obdachlos oder wohnungslos sind. Um die höchstansteckende Verbreitung der Pandemie eindämmen zu können, brauchen
obdachlose Menschen einen geschützten Raum, Nahrung und einen Zugang zu Sanitäranlagen.
 
Einige Menschen, ehrenamtlich oder professionell, leisten seit letzter Woche Unglaubliches. Polizisten und Straßensozialarbeiter sind auf den Straßen unterwegs und versuchen, obdachlose Menschen mit Ansprache und/oder mit Lunchpaketen zu unterstützen. Sie alle erleben die Ängste und auch die Hilflosigkeit der obdachlosen Menschen und können nur zuhören, nicht helfen. Eine sehr belastende Situation.
Unsicherheit besteht auch seitens der Polizeibehörde wie in Interviews von Polizeisprechern deutlich wurde. Allgemeinverfügungen zur Eindämmung des Coronavirus werden kurzfristig für bestimmte Personengruppen / Einrichtungen geändert, so, dass für obdachlose Menschen erneut keinerlei Aussicht auf eine Änderung der prekären Situation besteht.
Entgegen der absolut notwendigen und lebensrettenden Beschränkungen der allgemeinen Bevölkerung werden hier Allgemeinverfügungen für „Randgruppen“, die mit einem bereits geschwächten Immunsystem in einer prekären Lebenssituation leben, außer Kraft gesetzt und Gruppenzusammenkünfte u. a. auch in Einrichtungen und Hilfsgruppen, die überwiegend mit ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt sind, ermöglicht.
Alle Menschen, die hier zusammentreffen würden, sind dann unkontrollierbare Multiplikatoren des Corona Virus.
Kann so wirklich Hilfeleistung seitens der Behörde aussehen und ist das Eingehen eines derartig hohen Risikos wirklich gewollt?
In anderen Ländern Europas wird zumindest versucht, Hilfe zu leisten. In London werden hunderte Obdachlose in Hotels untergebracht, um sie vor dem Corona Virus zu schützen. Ca. 300 Zimmer in zwei Hotels werden dafür zur Verfügung gestellt und zunächst auf die kommenden zwölf Wochen befristet. "Wir müssen alles Mögliche tun, um die Gesundheit aller zu schützen - nicht zuletzt die der Londoner, die jede Nacht unter rauesten Bedingungen auf den Straßen der Hauptstadt schlafen", so Londons Bürgermeister Sadiq Khan.
Allgemeinverfügungen sollten für alle Menschen in Deutschland gelten. Zu den Menschenrechten gehört ein Mindestmaß an Lebensunterhalt und Schutz. Es ist der Auftrag von Staat und Politik, für alle Menschen gleiche Rechte, gleiche Zugänge und gleichen Schutz sicherzustellen und das nicht nur in Krisenzeiten.
 
Obdachlose Menschen benötigen JETZT Schutz durch sofortige dezentrale Unterbringung und Versorgung. Dazu könnte die Unterbringung in Hotelzimmern gehören, die bedingungslose medizinische und pflegerische Versorgung, sowie bei der Unterbringung in Notunterkünften und Heimen die Zimmer nur noch zur Einzelnutzung vergeben werden dürfen. In Hamburg und anderen Städten, in denen es bereits ein Winternotprogramm gibt, wäre eine ganztägige Öffnung des Winternotprogramms sowie eine Weiterführung des Winternotprogramms inklusive der Containerunterbringung angezeigt.
 
Der Verein Leben im Abseits e. V. wurde gegründet, um Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt zu werden.
Die Bevölkerung konnten wir bisher sehr gut erreichen, was derzeitige Anfragen nach Unterstützungsmöglichkeiten und Spendenangeboten an uns zeigt.
 
Bitte zeigen SIE alle, dass Sie den obdachlosen Menschen Gleiches Recht für Alle zukommen lassen!
 
Sie sind die Vertreter von Staat und Politik und haben nicht nur die Kompetenz, sondern auch die Macht, bundesweite Regelungen zu beschließen.
 
Lassen Sie die obdachlosen Menschen nicht allein!
 
 
Hamburg, den 25.03.2020
 
Leben im Abseits e. V.
 
 
 
Susanne Groth               Doris Glass              Christian Eckhoff
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Was die „erste Corona Woche“ in Hamburg für obdachlose Menschen bedeutet!

Viele Einrichtungen in der Obdachlosenhilfe, die hauptsächlich ehrenamtlich und/oder mit einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Helfern tätig sind, haben seit Montag, den 16. März, geschlossen.

 

 

Für die obdachlosen Menschen beginnt damit eine stark gesundheitsgefährdende und unvorstellbar schwierige Zeit.

 

 

Eine Grundversorgung mit Essen und Trinken auf der Reeperbahn ist seitdem nur noch erschwert möglich. Einige Einrichtungen wie z. B. die Tagesstätte CaFée mit Herz leisten eine Versorgung mit Nahrung und Getränken durch eine Ausgabe am Fenster. Die Alimaus hat ihre Tagesstätte geschlossen, die Fahrten mit dem Kältebus und dem Gesundheitsmobil auch. Allerdings fertigen Mitarbeiter der Alimaus morgens Lunchpakete und verteilen diese mobil mit dem Kältebus auf Hamburgs Straßen.

 

 

Die Krankenstube für Obdachlose der Caritas ist zwar geöffnet, kann aber aufgrund der Infektionsgefahr keine ambulanten Patienten aufnehmen. Das Krankenmobil der Caritas ist zu den gewohnten Tageszeiten von Montag bis Freitag unterwegs. Das Arztmobil ist bisher nach wie vor am Wochenende unterwegs. Die zahnärztliche Praxis und das Zahnarztmobil der Caritas wurde jedoch geschlossen. Wohin mit obdachlosen Menschen, die Zahnschmerzen und Entzündungen haben?

 

 

Nach den obdachlosen Menschen auf der Straße schauen die Bürgernahen Beamten. In anderen Hamburger Stadtteilen sind u. a. die Straßensozialarbeiter mit Lunchpaketen unterwegs. Sie alle erleben die Ängste und auch die Hilflosigkeit der obdachlosen Menschen und können nur zuhören., nicht helfen. Eine belastende Situation!

 

 

Verunsicherung herrscht auf der Straße. Durch die Quarantäne, die im Winternotprogramm in der Friesenstraße aufgrund eines positiven Befundes einberufen wurde, haben die obdachlosen Menschen Angst. Eine diffuse Angst vor "Einsammlung, Ansteckung und Repressalien".

 

 

Da auch der Duschbus seine Touren einstellen musste und die Duschen in den Einrichtungen geschlossen sind, können die obdachlosen Menschen derzeit weder duschen noch sich mit neuer Kleidung ausstatten. Toilettengänge sind auch nur bedingt möglich.

 

 

Einige Menschen, ehrenamtlich oder professionell, leisten seit letzter Woche Unglaubliches. Sie versorgen mit Lunchpaketen, Mahlzeiten, Ansprache, finanzieller Unterstützung und vieles mehr. Mit den Geldspenden versuchen obdachlose Menschen sich notdürftig selbst zu versorgen, Futter für ihren Hund einzukaufen oder aber sich zumindest für eine Nacht eine Hostel- oder Hotelübernachtung zu ermöglichen.

 

 

UND was macht die Stadt Hamburg für ihre obdachlosen und bedürftigen Bürger?

 

 

Seit über einer Woche erfolgt keine Reaktion der Sozialbehörde auf Anfragen, wie in Zeiten der Corona Krise die Hilfsleistung für obdachlose Menschen gewährleistet wird.

 

 

Am Freitag dann endlich meldete sich die Behörde, zumindest bei einer Einrichtung. Die dann folgende Anfrage seitens der Behörde macht viele von uns bis heute einfach nur sprach- und fassungslos.

 

 

Deutschland diskutiert über Ausgangssperren und bittet alle Menschen, die sozialen Kontakte einzustellen. ABER - die BASFI Hamburg fragte bei einer Tagesstätten-Einrichtung in Hamburg an, ob es nicht möglich sei, ab dem kommenden Montag die Einrichtung wieder zu öffnen und die Versorgungszeiten eventuell sogar zu verlängern. Die obdachlosen Menschen könnten ja in kleineren Gruppen eingelassen werden. Die Behörde würde sich darum kümmern, dass ein Bürgernaher Beamter die Warteschlage vor der Tür dann beaufsichtigt.

 

 

Wir können es kaum fassen, dass Hilfsleistungen seitens der Behörde so aussehen soll. So kann sich doch eine Behörde nicht aus der Verantwortung ziehen?

 

 

Wir reden über Ausgangssperren und Vermeidung von sozialen Kontakten, keinerlei Gruppenzusammenkünfte, aber eine Einrichtung, die überwiegend mit ehrenamtlichen Mitarbeitern arbeitet, die der Risikogruppe angehören, soll geöffnet werden? Alle Menschen, die dann hier zusammentreffen, könnten zu unkontrollierbaren Multiplikatoren des Corona Virus werden.

 

Kann so Hilfeleistung seitens der Behörde aussehen?

 

 

In anderen Ländern Europas wird zumindest versucht, Hilfe zu leisten. Z. B. in London werden hunderte Obdachlose in Hotels untergebracht, um sie vor dem Corona Virus zu schützen. Ca. 300 Zimmer in zwei Hotels werden dafür zur Verfügung gestellt und zunächst auf die kommenden zwölf Wochen befristet.

 

"Wir müssen alles Mögliche tun, um die Gesundheit aller zu schützen - nicht zuletzt die der Londoner, die jede Nacht unter rauesten Bedingungen auf den Straßen der Hauptstadt schlafen", so Londons Bürgermeister Sadiq Khan.

 

 

In Spanien kündigte die Regierung an, im ganzen Land täglich an bestimmten Punkten Kits mit Hygieneartikeln, Lebensmitteln und Getränken zu verteilen. Dort können sich Obdachlose auch die Temperatur messen lassen und über das Virus informieren. Madrids Vize-Bürgermeisterin Begoña Villacís sagt: „Obdachlose sind extrem verwundbar und brauchen unseren Schutz“.

 

 

In Frankreich denkt man an Mitarbeiter in Einrichtungen der Obdachlosenhilfe. Frankreich müsse Freiwillige und Angestellte gemeinnütziger Einrichtungen für Obdachlose mit Schutzausrüstung gegen das Corona Virus ausstatten, sagte die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, der Zeitung.

 

 

UND in Hamburg, in dieser reichen Metropole, was passiert hier?

 

Armes reiches Hamburg!

 

 

 

Bitte zeichnet die Petition, die von Go Banyo und einigen anderen Mitstreitern verfasst wurde.

 

https://www.change.org/p/stadt-hamburg-sofortige-dezentrale-unterbringung-aller-obdachlosen?fbclid=IwAR1PRWh180MJkuv9-VCMSK0lP5neRMZJSQNyZGiDjQGOShxxqKfRaF0LRGk

 

 

und unterstützt uns dabei, den obdachlosen Menschen auf der Straße zu helfen.

 

 

Entweder bei unserer Spendenaktion auf Facebook https://www.facebook.com/donate/530512917847977/1062977377400618/

 

 

 

Oder auf Betterplace

 

https://www.betterplace.org/de/projects/63313-leben-im-abseits-e-v

 

 

 

Oder direkt auf unser Konto bei der Hamburger Volksbank

 

 

Leben im Abseits e. V.

 

IBAN: DE98 2019 0003 0071 6921 00, BIC: GENODEF1HH2

 

 

 

 

 

Bitte lasst die obdachlosen und hilfsbedürftigen Menschen nicht allein in dieser Zeit!

 

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Workshop Bildung und Präventation in Bildungseinrichtungen

Seit 2017 führen wir in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen Workshops zum Thema Armut, Bedürftigkeit und Obdachlosigkeit durch. Hierfür sind wir u. a. mit dem PRIMUS Preis der Stfiftung für Bildung und Gesellschaft ausgezeichnet worden.

 

Wenn auch Sie Interesse an einem Workshop haben, so finden uns Bildungseinrichtungen auf der Datenbank der Atlas Schule mit genauen Angaben und Zielen der Workshops. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

 

https://atlas.schule/partner/leben-im-abseits-e-v/

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Ganz viel SCHATTEN in der Vergangenheit – Und zurück ins LICHT!

Im Februar 2019 haben wir für unser Buch UNTER DEM RADAR ein Interview mit einer obdachlosen Person direkt auf der Straße geführt.

Nass und kalt war es an dem Tag, Wünsche und Träume dieser Person schienen nahezu unerreichbar zu sein.
Uns fiel es außerordentlich schwer, diese verletzliche Person nach dem Interview auf der „Platte“ zurück zu lassen.

 

Jetzt freuen wir uns so sehr, denn die kalten, gefahrenvollen Tage und Nächte sind nur noch ein „Schatten“.

Heute gibt es für unseren Interviewpartner*in eine neue Lebensgemeinschaft, eine Wohnung und ganz viel LICHT!


Es sind Nachrichten wie diese, die uns weiter motivieren, denn es zeigt – der Weg zurück ist sehr schwer, aber nicht unmöglich!

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Wir freuen uns sehr über den PRIMUS Preis Februar 2020

Wir sind von der Stiftung für Bildung und Gesellschaft mit dem PRIMUS Preis Februar 2020 für unsere Bildungsarbeit an Schulen und Universitäten ausgezeichnet worden.

 

Wir sind total glücklich über diese Würdigung unserer Arbeit durch die Stiftung für Bildung und Gesellschaft und freuen uns sehr.

 

https://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/preistraeger-2020/leben-im-abseits.html

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UNTER DEM RADAR im Lichtwarksaal

Am Donnerstag waren wir zu Gast im wunderschönen Lichtwarksaal und haben aus unserem Buch UNTER DEM RADAR-Leben und Helfen im Abseits gelesen.

Herzlichen Dank an die Carl-Toepfer-Stiftung für die liebevolle Betreuung. Unseren vielen interessierten Gästen sagen wir ganz herzlichen Dank für einen bereichernden Abend, für die zahlreichen Mails im Anschluß an die Lesung und für die vielen Spenden.

Damit helfen Sie uns, den Menschen auf der Straße schnell und unbürokratisch helfen zu können.Ganz lieben Dank dafür!

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Leben im Abseits als Good Practice Beispiel

In der Broschüre der neuen Hamburger Engagementsstrategie von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration wird Leben im Abseits als Good Practice Beispiel genannt.

Wir freuen uns total darüber!

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Das war unser Jahr 2019!

Liebe Interessenten, Förderer, Unterstützer und Freunde von Leben im Abseits,

 
nun neigt sich das zweite Vereinsjahr von Leben im Abseits mit schnellen Schritten dem Ende. Auch dieses Jahr verging für uns wie „im Flug“. Wir ziehen kurz vor dem Jahreswechsel ein Resümee und lenken den Blick auf die Dinge, die uns während dieses Jahres bewegten.
 
In diversen Lesungen, die wir in Kulturcafés und anderen schönen Locations durchgeführt haben, konnten wir sehr viele Menschen unterschiedlichster Altersstufen ansprechen und für das Thema Obdachlosigkeit sensibilisieren. Beim FC St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions bekamen wir die Möglichkeit, unsere Arbeit und unseren Bildband ABSEITS, der ebenfalls auf dem Kiez entstanden ist, vorzustellen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, erstmalig in so einem großen Rahmen eine Lesung durchführen.
 
Im Kulturcafé „Komm Du“, im Kulturhaus Eppendorf, im Kulturschloss Wandsbek und in der Bücherhalle Billstedt haben wir unsere Porträtfotos aus dem Bildband „Abseits – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“ und unser Fotos „Schattenseiten in den Städten“ ausstellen können. Diese Fotografien sind entstanden, als wir uns in anderen Großstädten Deutschlands umgesehen haben, um zu erfahren, wie dort die Obdachlosenproblematik behandelt wird.
 
Unsere Netzwerkpartner wie z. B. die Alimaus und der Kältebus der Alimaus konnten wir mit Sachspenden unterstützen. Das CaFée mit Herz erhält weiterhin die kompletten Geldspenden für den Bildband „ABSEITS – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“, und viele obdachlose Menschen haben wir finanziell bei der Beschaffung von Ausweisen, Fahrkarten etc. unter die Arme greifen können. Wir haben Schlafsäcke erworben und diese und andere wärmende Sachspenden im vergangenen Winter, aber auch in den letzten Wochen, verteilen können.
 
Eine sehr wichtige Projektarbeit unseres Vereins ist die Ansprache von Schülern und Schülerinnen. In diesem Jahr konnten wir viele Workshops mit Fach-, Berufs- und weiterführenden Schulen, u.a. mit dem Johann Rist Gymnasium und der Ernst-Barlach-Gesamtschule Projekttage durchführen. Dieser Teil unserer Arbeit liegt uns besonders stark am Herzen. Die Schülerinnen und Schüler stehen der komplexen Thematik der Obdachlosigkeit und Armut sehr offen gegenüber und bringen sich neugierig in die Projektarbeit ein. Im Rahmen dieser Arbeiten zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, dass gravierende Missstände auch in einem reichen Land wie Deutschland existieren, diesen jedoch mit sozialem Engagement begegnet werden kann. Auf diese Weise erleben sie die Bedeutung von Gesellschaft aus einer neuen Perspektive. Wir glauben, dass eine Erfahrung dieser Art bei jungen Menschen Vorurteile abbaut und ein kritisches Denken fördert.
 
Gemeinsam mit dem FC St. Pauli und einigen Initiativen der Obdachlosenhilfe aus dem Arbeitskreis Armut und Obdachlosigkeit, konnte zum ersten Mal ein Obdachlosenforum generiert werden. Unter dem Motto: St. Pauli sind wir alle lud der FC St. Pauli in den Ballsaal im Millerntor zu einem Tag der Begegnungen ein. Diese zwanglose Atmosphäre fand sehr großen Anklang und es ist angedacht, diesen Tag jährlich zu wiederholen.
 
Sehr glücklich waren wir über die Auszeichnungen, die unser Verein in diesem Jahr erhalten hat. Im April durften wir den MoPo Stadteilpreis 2019 entgegennehmen. Gemeinsam mit der PSD Bank hat die MoPo Hamburg unseren Verein ausgezeichnet und mit einem Preisgeld zur Finanzierung eines Vereinsfahrzeuges unterstützt.
 
Sehr stolz sind wir über die Verleihung des Annemarie-Dose-Preises, der in 2019 erstmalig in Hamburg vom Hamburger Senat vergeben wurde. Wir sind sehr glücklich über diese Würdigung unserer Arbeit.
 
Unsere Veranstaltungsreihe „Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit“, die wir in 2018 erstmalig durchführten, hatte einen solch großen Anklang gefunden, dass wir uns entschieden haben, diese Reihe in den Wintermonaten wiederholt durchzuführen. Mit je einem Experten aus dem professionellen Hilfesystem berichten wir über unterschiedliche Themenfelder der Obdachlosigkeit und diskutieren mit unseren Gästen.
 
Im Oktober konnten wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR – Leben und Helfen im Abseits auf den Markt bringen. Die Buchvorstellung durften wir ebenfalls beim FC St. Pauli durchführen und waren sehr glücklich, dass wir an diesem Abend ca. 300 Gäste begrüßen durften.
Dieses Buch ist in knapp zweijähriger Recherchearbeit unter Mitwirkung der Bürgernahen Beamten der Davidwache entstanden und beinhaltet Interviews von obdachlosen Menschen, aber auch den Menschen, die tagtäglich für obdachlose und bedürfte Menschen im Einsatz sind. Für die Produktionskosten des Buches sind wir von einigen Firmen und der Druckerei Langebartels & Jürgens sowie der Firma IGEPA group sehr großzügig unterstützt worden.
 
Unser größter Erfolg in diesem Jahr ist es, dass wir einen obdachlosen Mann nach einem 30jährigen Leben auf der Straße unter Mitwirkung von professionellen Akteuren der Obdachlosenhilfe zurück ins Regelsystem bringen konnten und er seit vier Wochen in eine eigene Wohnung einziehen konnte.
Vor ein paar Tagen erreichte uns die Nachricht, dass ein weiterer Interviewpartner aus unserem Buch nicht mehr auf der Straße lebt, sondern eine Wohnung und eine Arbeit gefunden hat. DAS sind Ereignisse, die uns zeigen, wie wichtig es ist, „HINZUSEHEN“.
 
Ein ereignisreiches Vereinsjahr neigt sich dem Ende zu. Neue Planungen, Projekte und Kampagnen stehen „vor der Tür“. Jetzt aber möchten wir Ihnen allen erst einmal ein herzliches Danke schön sagen.
 
Danke, für Ihre große moralische und finanzielle Hilfe, für Ihr Engagement sowie Ihr anhaltendes Interesse an unserer Arbeit. Wir hoffen, Sie bleiben auch im kommenden Jahr an unserer Seite.
 
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie wunderschöne Weihnachten, erholsame Festtage sowie ein glückliches und gesundes Jahr 2020.
 
Das Team von Leben im Abseits
 


St. Pauli sind wir alle!

Es war am 13. November ein sehr schöner Nachmittag unter dem Motto "St. Pauli sind wir alle" im Millerntorstadion. Ganz herzlichen Dank dem Team vom FC St. Pauli und Natascha Clasen, die diese schöne Veranstaltung ausgerichtet haben.

 

Zwischen Menschen vom Kiez sowie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe und dem Team des FC St. Pauli haben sich viele interessante Begegnungen ergeben.


Eine Besucherin hat uns 20 Schlafsäcke und Isomatten mitgebracht, die wir noch vor Ort an das Team des Kältebusses der Alimaus weitergeben konnten. Liebe Petra, herzlichen Dank dafür.

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UNTER DEM RADAR im Millerntor

Gestern Abend durften wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR Leben und Helfen im Abseits im Millerntor beim FC St. Pauli vorstellen. Es war ein wunderschöner Abend mit ganz vielen schönen und berührenden Erlebnissen. Vielen lieben Dank an alle, die diesen Abend so wunderbar gemacht haben.

Preisträger des Annemarie-Dose-Preises

Gestern wurde zum ersten Mal vom Senat der Stadt Hamburg der Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement verleihen.

 

Wir sind einer der drei Preisträger und sind wahnsinnig stolz und unendlich glücklich, einen Preis mit dem Namen einer engagierten und empathischen wundervollen Frau tragen zu dürfen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jury, Frau Dr. Melanie Leonhardt und bei dem Präsidenten der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann für eine beeindruckende und berührende Laudatio. Vielen lieben Dank für diese Würdigung.

 

https://www.hamburg.de/annemarie-dose-preis/

 

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Das Prinzip Housing First

Immer wieder taucht dieser Begriff auf, wenn es um obdachlose Menschen geht. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint?

 

Vereinfacht dargestellt heißt Housing First Folgendes: Anstatt obdachlose Menschen mit medizinischer und/ oder psychologischer Versorgung, Lebensmitteln und Kleidung notdürftig auf der Straße zu versorgen, bekommen die obdachlosen Menschen ohne jegliche Bedingung eine Wohnung. Und zwar eine „richtige“ Wohnung mit eigenem Mietvertrag und nicht nur ein Bett in einem Schlafsaal in einer Unterkunft.

 

Eine Wohnung, in der die Menschen zur Ruhe kommen und anschließend andere Probleme wie z. b. Gesundheit, Sucht, Schulden oder Arbeitslosigkeit bearbeiten können, denn auf der Straße fehlt die Ruhe gänzlich! Die Hilfe hierfür wird von Sozialarbeitern angeboten, die Annahme der Hilfe aber freiwillig und ohne Zwang.

 

Bisher werden in Deutschland an eine Wohnung oder an ein WG-Zimmer Bedingungen wie z. B. Abstinenz geknüpft. Der Betroffene muss erstmal zum Entzug, bevor er als „wohnfähig“ gilt. Diese Bedingungen schrecken Menschen, die auf der Straße leben, ab.

 

Auch betreutes Wohnen ist immer zeitlich begrenzt. Am Schluss der begrenzten Wohnzeit steigt bei Betreuern und Bewohnern der Stresspegel ins Unermessliche, wenn bis dato keine Wohnung gefunden wurde.
Nicht selten fällt der Betreute dann zurück in die Sucht und/oder auch wieder auf die Straße, was extrem gesundheitsgefährdend ist. Dieses bezeichnen Sozialarbeiter dann als „Drehtür-Effekt“. Wertvolle Betreuungszeit wird vergeudet und Vertrauensverhältnisse zwischen Betreuern und bedürftigen Menschen zerstört.

 

In Ländern wie z. B. Kanada, Finnland und Österreich wird Housing First bisher bereits erfolgreich umgesetzt und in Finnland konnte bereits ein deutliches Senken der Obdachlosenzahlen verzeichnet werden.


In Deutschland haben ca. 860.000 Menschen keine Wohnung, die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. prognostiziert einen weiteren Zuwachs auf ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Davon schlafen geschätzt ca. 52.000 Menschen auf der Straße. Warum also nicht Housing First in Deutschland?

 

Zum einen gilt in Deutschland leider noch immer das Denken der „Wohnfähigkeit“. Menschen, die auf der Straße gelebt haben, „müssen“ zuerst z. B. suchtfrei sein. Anders wäre eine Integration in eine Wohnung nicht möglich. Ein fataler Irrtum.

 

Zum anderen blockiert auch der fehlende soziale Wohnungsbau die Wohnmöglichkeiten. Gerade in überteuerten Städten wie Hamburg, Berlin, München etc. gibt es kaum Chancen, Menschen in bezahlbaren Wohnraum zu vermitteln. Dabei ist es das Wichtigste, dafür zu sorgen dass Geringverdiener oder Menschen, die in die Altersarmut fallen, aufzufangen, so dass sie gar nicht erst wohnungslos werden.

 

In Berlin findet derzeit ein „Housing First“ Pilotprojekt statt. Träger des Modellprojekts ist eine Projektpartnerschaft aus Neue Chance gGmbH und der Berliner Stadtmission. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

 

Es ist zu hoffen, dass auch andere Städte in Deutschland zeitnah Housing First Pilotprojekte initiieren!

https://www.neuechance-berlin.de/index.php/housing-first?fbclid=IwAR24muFJ60E5f58RD5EalQgr8qllgGwIpcDjF3h0WkxLXnfegpuV2L-0ZXE

 

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betterplace Fotowettbewerb Weltfrauentag

Die Spendenplattform betterplace führt zum Weltfrauentag einen Fotowettbewerb durch. Vorgeschlagen wurden Frauen, die "Bewegendes" leisten.

Vereinskollegen von Leben im Abseits e. V. haben dafür Susanne Groth vorgeschlagen. Bitte teilt und liked unser Projekt auf Facebook!!!

Name, Alter und Wohnort der portraitierten Frau

Susanne Groth, 55 Jahre alt. Wohnhaft in Holm, Kreis Pinneberg.

Wo und wie ist sie uns begegnet?

Susanne hat 2016 ehrenamtlich einen Bildband über obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg St. Pauli erstellt. Die Erlöse aus dem Verkauf des Bildbandes gehen komplett an das CaFée mit Herz, einer Tagesstätten Einrichtung für obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg.

2017 hat Susanne den Verein Leben im Abseits e. V. gegründet. Der Verein setzt sich dafür ein, Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt werden.

Sie versucht, mit Netzwerken und Zusammenwirken mit den bereits bestehenden Einrichtungen, die sich nachhaltig um die Unterstützung von bedürftigen und obdachlosen Menschen kümmern, die Situation der Hilfsbedürftigen zu verbessern und die Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren. Sie plant und führt Kampagnen und Projekte durch, hält Lesungen, Ausstellungen und Projekttage an Schulen und Universitäten. Mit Kooperationspartnern aus der Wohnungslosenhilfe gestaltet sie Dialogabende und Seminare.
Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützt sie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird, bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen.

Wir unterstützen Susanne bei aller Vereinsarbeit und sind ebenfalls Mitglieder von Leben im Abseits. Einige von uns sind seit längerer Zeit mit Susanne befreundet und freuen uns, sie unterstützen zu können.

Warum ist sie ein Vorbild für dich?

Susanne setzt sich bei allem, was sie tut, vollständig und mit ganzem Herzen ein. Sie überzeugt durch Ehrlichkeit, Sensibilität und Empathie nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit.
Sie ist ein Mensch, der sich wirklich für andere Schicksale interessiert und mit 100% Einsatz an alle Anforderungen herangeht. Geht nicht –Gibt es nicht, das ist der Leitsatz von ihr.
Wir fragen uns oft, wo sie die Energie und Kraft hernimmt. Sie erinnert uns manchmal vehement daran, was eigentlich alles möglich sein kann!

Sie ist von den Schicksalen der Menschen auf der Straße wirklich berührt und kämpft für sie. Sie leidet mit ihnen und überlegt ständig, was noch getan werden kann. Sie reflektiert sich und ihr Handeln und scheut sich nicht, Fehlschläge einzugestehen, dabei aber sofort nach anderen Lösungen zu suchen.

Mit großer Leidenschaft und Empathie erzählt sie uns, was sie an Verbesserungen erzielen möchte. Sie schafft es, einen Jeden davon zu überzeugen, sich zu hinterfragen und letztendlich auch, sich „zu bewegen“.

Auf öffentlichen Veranstaltungen ist sie diejenige, die mit Emotionalität die schlimmen Zustände der Straße präsentiert. Sie nimmt die Öffentlichkeit mit und nicht selten werden wir im Anschluss einer Veranstaltung gefragt, ob wir im Verein noch Unterstützung benötigen.

Wenn man Susanne fragt, was ihr der Verein und die Arbeit darin bedeutet, sagt sie: „Der Verein ist mein Baby. Ich bin 24 Stunden am Tag mit Herzblut dabei. Leben im Abseits hat erst dann keine Bedeutung mehr, wenn es keinen obdachlosen Menschen mehr gibt“!

Für ihr Engagement ist Susanne bereits mit dem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte 2018 ausgezeichnet worden. Das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz hat ihr ebenfalls einen Preis für hervorragendes Engagement verliehen. Diese Würdigung erhält sie im April 2019.

Was wünscht ihr ihr für ihre Zukunft?

Wir wünschen ihr ganz viel Kraft für alle weiteren Projekte, die in der Planung sind. Sie ist derzeit dabei, ein zweites Buch zu schreiben. Für dieses Buch wünschen wir ihr den gleichen Erfolg, den sie bei dem ersten Bildband hatte.

Wir werden sie weiterhin mit aller Kraft unterstützen und wünschen uns, dass noch mehr Förderer und Spender Susanne zur Seite stehen. Wir freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit Susanne vielleicht Zustände ein wenig verbessern können.

Wir wünschen ihr, dass sie genau so bleibt, wie sie ist: Empathisch, ehrlich, engagiert und voller Leben. Und – dass sie nicht vergisst, auch ein klein wenig mehr an sich selber zu denken.

Das Team von Leben im Abseits e.V.


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Winter in Hamburg 2019!

Manch einer liebt das klare sonnige kalte Wetter. Für Menschen, die auf der Straße leben, kann es Erfrierungen und im schlimmsten Fall den Tod bedeuten. Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt können für obdachlose Menschen sehr schnell gefährlich werden, denn vom Leben auf der Straße ist ihr Körper geschwächt.

 

Seit dem 1. November 2018 läuft das Winternotprogramm der Stadt Hamburg für Obdachlose. Allerdings ist das Winternotprogramm aus unterschiedlichen Gründen kein Rund-um-die-Uhr Erfrierungsschutz. Morgens müssen die obdachlosen Menschen das Quartier verlassen und dürfen erst um 17 Uhr wieder in die Schlafstätten.


Es ist aber auch tagsüber sehr kalt und für Menschen mit einem geschwächten Körper ist es mit Sicherheit schrecklich, keine Aufwärmmöglichkeit zu haben, denn viele von ihnen sind nicht an der Lage, zu Fuß die Wege zu den unterschiedlichen Tagesstätten zu bewältigen.

 

Bereits vier Kältetote in diesem Winter kann Hamburg verzeichnen! Wenn Menschen auf Hamburgs Straßen im 21. Jahrhundert erfrieren, dann stimmt etwas nicht mit den bestehenden Hilfsmöglichkeiten!!!

Völlig unbürokratisch und mit schneller Umsetzung hat die Alimaus den Kältebus Alimaus Hamburg ins Leben gerufen. Nicht lang diskutiert, einfach umgesetzt. Ein großer Respekt und eine große Hilfe für die Menschen, die auf der Straße leben.

 

Wenn ein privater Träger, der alles ausschließlich mit Spenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern finanziert, so etwas leisten kann, kann dann die Behörde bei solchen Temperaturen, wie sie derzeit herrschen, nicht auch „einmal“ unbürokratisch entscheiden und die Türen auch tagsüber öffnen und Menschen auch tagsüber einen Erfrierungsschutz bieten?

 

Nicht nur der Kältetod ist eine Gefahr, denn auch Erfrierungen an Gliedmaßen, die zu Amputationen führen, sind gefährlich!

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Ergebnisse der Obdach- und Wohnungslosenuntersuchung 2018 liegen vor

Mit "Erstaunen" wurde festgestellt, dass sich die Zahl der obdachlosen Menschen auf Hamburgs Straßen im Vergleich zur letzten Studie aus dem Jahr2009 verdoppelt hat.

 

Bei uns gab es kein Erstaunen, denn von "offiziell" 2.000 obdachlosen Menschen wird bereits seit längerer Zeit gesprochen und die Dunkelziffer ist weitaus höher.

 

Was definitiv fehlt sind Planungen und Umsetzungen mit den Inhalten Präventation, Zulassungen zum Arbeitsmarkt, Betreuung und Wohnraum!

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/Hamburg-Immer-mehr-leben-auf-der-Strasse,ndraktuell48624.html?fbclid=IwAR1KXZSuO9GAIrJfTFKhub5c2zXNkKU6FqWtAn-WOXnZ8YYqJmHK3gzN5lA

 

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Einfach nur würdelos!

Ein CSR Blogbeitrag der HanseMerkur

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Was läuft verkehrt?

Menschen kommen ins Land, legal oder illegal. Für bestimmte Tätigkeiten werden Sie gern "genutzt", nur gekümmert wird sich nicht.

 

Sobald sie hier sind, sollte sich nicht mehr die Frage gestellt werden, ob man ihnen hilft, sondern wie man helfen kann.

 

DAS sie ins Land kommen können, sollte an anderer Stelle geklärt werden.

Hier sind sie Menschen, die dringend Hilfe und Unterstützung benötigen. Ihnen den Aufenthalt z. B. im Winternotprogramm aufgrund fehlender "Papiere" oder Bescheinigungen zu verwehren, ist unmenschlich. Sie hier nicht zu unterstützen, ist verantwortungslos!

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Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte

Gestern durften wir den Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte entgegennehmen.


Neben zahlreichen anderen Organisationen die, wie wir ehrenamtlich tätig sind, wurden die Ehrungen im Hotel Hafen Hamburg verliehen.


Wir sehen diese Auszeichnung als zusätzliche Motivation, unsere Arbeit für Menschen im Abseits fortzuführen. Vielen Dank an alle Menschen, die uns in unserem Tun unterstützen und damit helfen, gute Projekte voranzutreiben!

 

Wir sind sehr glücklich und unendlich Dankbar für diese Würdigung.

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Der Herbst ist da - Der Winter kommt mit schnellen Schritten....

Trist, grau und kalt ist es heute draußen. Die Zeit, in der wir die Heizung anstellen, um uns wenigstens Zuhause ein wenig Wärme zu verschaffen.

 

Obdachlose Menschen sind der Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert. SIE können keine Heizung einschalten und sich aufwärmen.

 

Von einem Teil unserer Spendengelder haben wir Thermo-Schlafsäcke und Isomatten erworben und diese heute in Hamburgs Mitte verteilt. So können heute Nacht ein paar obdachlose Menschen sich in einem gut insolierten Schlafsack ein wenig aufwärmen.

 

Die Reaktion dieser Menschen können wir nicht beschreiben!!! Sie bewegt uns immens.

Hoffen wir, dass sie trockene Schlafplätze gefunden haben, damit Ihr „Zuhause“ über Nacht trocken bleibt!

 

Wir werden solche Aktionen in diesem Winter mit Sicherheit wiederholen. Wenn ihr Schlafsäcke oder Isomatten zur Abgabe habt, informiert uns bitte. Ansonsten freuen wir uns auch über Spenden, damit wir ggf. Schlafsäcke und Zubehör einkaufen können. Danke schön!

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Menschen!!!! Auf der Reeperbahn......

Die Reeperbahn ist Hamburgs bekannteste Straße im Vergnügungsviertel im Stadtteil St. Pauli und gilt als schillerndste und sündigste Meile der Welt. Ca. 20 Millionen Besucher bummeln jährlich über die 930 Meter lange Straße und wollen Glanz, Licht, Musik und Skurrilität erleben.

 

St Pauli ist aber auch trist und hässlich. Es stinkt es nach Urin, nach Fäkalien, nach verdorbenen Essen. Vor den Ladeneingängen, in den Seitenstraßen und auch mitten auf Hamburgs Rotlichtboulevard liegen MENSCHEN und vegetieren vor sich hin.

 

Angesehen werden Sie entweder mitleidig oder mit Ekel in den Augen, sehr gern werden sie aber „einfach“ übersehen. Gewalttätige Übergriffe durch ihre Mitmenschen erfahren sie öfter. „Gern“ wird auf sie auch uriniert oder behinderten obdachlosen Menschen werden ihre Gehhilfen oder Rollstühle gestohlen.

 

Unvorstellbar, was Menschen Mitmenschen antun können, die bereits am Rande der Gesellschaft leben. Das ist nicht nur würde- und respektlos, sondern ein asoziales Verhalten.

 

Jeder von uns kann in eine soziale Notlage kommen. Jeder von uns ist auf soziale Kontakte und Empathie angewiesen. Jeder von uns kann seine Mitmenschen anschauen und wahrnehmen. JEDER!!!!

 

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Ein spezielles Thema - Obdachlose Frauen!

Obdachlosigkeit hat viele Gesichter - Eines davon sind obdachlosen Frauen.

 

Die Tendenz der obdachlosen Frauen ist zunehmend in allen Städten in Deutschland steigend. NUR - spezielle Hilfsangebote gibt es für sie kaum.

 

Um die Obdachlosigkeit "zu verstecken", tun diese Frauen vieles. Für dubiose Gegenleistungen lassen so genannte Freunde sie bei sich wohnen etc.. Immer sind sie aber der Gefahr ausgesetzt, bei Nichtgefallen auf die Straße gesetzt zu werden.

 

Sind die Frauen auf der Straße, gibt es bisher leider nur sehr wenig spezielle Hilfsangebote wie spezielle Tageseinrichtungen oder Übernachtungsstätten für sie.

 

Ein Artikel in der Rheinischen Post greift dieses Thema auf:

 

https://rp-online.de/nrw/landespolitik/jeder-vierte-obdachlose-in-nrw-ist-eine-frau_aid-23822003

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Folgen des harten Winters

Für einen Interviewpartner aus unserem Buch hatte dieser Winter katastrophale Folgen. Seine Finger sind abgefroren und auch seine Beine mußten amputiert werden. Trotz weiteren, noch folgenden Operationen, hat er weder seinen Humor noch seinen Lebenswillen verloren.

 

Während des Interviews haben wir ihn als einen absolut intelligenten und humorvollen Menschen kennen gelernt. Mit einer gewissen Ironie hat er uns aus seinem Leben berichtet und nachhaltig beeindruckt. Wir waren fassungslos, traurig und unendlich wütend, als wir von seinem Schicksal hörten.

 

Nach dem Winter veröffentlichen die Städte Zahlen über Menschen, die im vergangenen Winter den Kältetod gestorben sind. Zahlen, über Menschen deren Leben nach einem Winter gravierend anders geworden ist, gibt es leider nicht.

 

Wir sind erschüttert darüber, dass in unserem Land im 21. Jahrhundert noch Menschen auf der Straße leben müssen. Wir sind unendlich traurig darüber, dass Menschen bei Minusgraden sich mit Alkohol wärmen müssen, vor Erschöpfung einschlafen und mit abgefrorenen Gliedmaßen aufwachen oder aber auch gar nicht mehr aufwachen. Wir sind wütend darüber, mit wie viel Ignoranz und Nichtbeachtung diese Menschen ihr Dasein auf der Straße fristen müssen und hilflos den Gefahren für Körper und Seele ausgesetzt sind!!!

 

Für unseren "Langer" wünschen wir uns, dass er, trotz dieser einschneidenden Beeinträchtigung, seinen Lebensmut nicht verliert und ihm sein Wunsch erfüllt wird, eine Pflegeunterkunft in der Nähe "seines" Kiez zu finden.

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Eisige Zeiten in Hamburg

 

"Ich bin grad durch Hamburg gebummelt und muss aufpassen, dass ich nicht mein ganzes Geld verschenke. Eben habe ich mit einem Mann gesprochen, der keinen Platz im Winternotprogramm bekommen hat. Wie kann das sein?" Diese Nachricht bekam ich gestern Abend. Seit Tagen kreisen die Gedanken um Menschen, die bei diesen frostigen Temperaturen auf Hamburgs Straßen sind.

 

Es gibt das Winternotprogramm, ein Erfrierungsschutz, das einzig dazu da ist, Menschen vor dem Kältetod zu bewahren. Manche obdachlose Menschen möchten aber nicht ins Winternotprogramm, da Gewalt, Diebstahl und anderes dort an der "Tagesordnung" sind. Obdachlose Menschen, die Tiere besitzen, können dort ebenfalls nicht untergebracht werden.

 

Menschen aus Osteuropa werden bei der Aufnahme ins Winternotprogramm kontrolliert. Ist in ihrem Ausweis eine Meldeadresse vorhanden, zieht die Sozialbehörde daraus die Annahme, dass diese Menschen hier in Hamburg "freiwillig" obdachlos sind! Damit verlieren sie ihren Anspruch auf die Unterbringung im Winternotprogramm. Sie bekommen von der Stadt Hamburg Bustickets, damit sie wieder in ihre Heimat fahren. Dieses wollen die Menschen aber oftmals nicht, denn z. B. in Rumänien haben diese Menschen ebenfalls keine Perspektiven. Sie schicken das Geld, welches sie hier durch Betteln oder Tätigkeiten verdienen, in die Heimat, damit sie so ihre Familien unterstützen.

 

Für die Menschen, die keine bezahlte Rückreise in ihr Land antreten wollen, hat die Stadt Hamburg eine Wärmestube eingerichtet. Hierbei handelt es sich um einen bestuhlten Raum. Den Menschen ist es gestattet, dort gerade auf dem Stuhl zu sitzen. Den Kopf auf die Hände stützen oder sich hinlegen ist dort nicht erlaubt. Kaum einer nutzt diese Stube und geht dann wieder zurück auf die Straße.

 

Auf Parkbänken, in Haus- und Bahnhofseingängen, unter Brücken oder anderen Orten ist man an solchen Tagen der Witterung schutzlos ausgesetzt. Es besteht die große Gefahr, dass die Menschen erfrieren. Dieses passiert mitten "unter uns" in einer der reichsten Städte Deutschlands.

 

Es ist völlig egal, ob es sich um deutsche oder ausländische obdachlose Menschen handelt - jeder Kältetote ist ein Toter zu viel!

 

 

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Videodreh Leben auf der Straße

 

Wie passend doch der Schnee heute kam.......

Wir wollten ein Video drehen, um das Leben auf der Straße zu Filmen und den krassen Gegensatz zum "normalen" Leben darstellen.

 

Am Vormittag haben wir uns auf Hamburgs bekanntester Straße, der Reeperbahn, getroffen. Passend zum Drehstart setzte der Schneefall ein. Heute haben wir hautnah spüren können, wie furchtbar und unwürdig das Leben auf der Straße ist. Kälte, Hunger, Ignoranz oder Vertreiben - wir haben alles erlebt heute. Wir waren durchgefroren und wurden immer stiller. WIE kann es sein, dass in Deutschland, in einem der reichsten Länder der Welt, Menschen auf der Straße leben müssen? Diese Frage beschäftigt uns schon lange, nach diesem Tag noch mehr......

 

Das Video werden wir auf unserer Lesung "Leben im Abseits Unter Palmen aus Stahl" am 18. Februar um 20 Uhr im Kukuun präsentieren.

Das fertige Video gibt es hier

 

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„In Deutschland muss heute niemand auf der Straße leben, oder?“

 

Eine Aussage, die uns sehr oft zu Ohren kommt und zeigt, wie wichtig das Thema Sensibilisierung der Öffentlichkeit auf die Problematik Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit ist. Denn schenkt man dieser Aussage Glauben, würde es ja bedeuten, dass all die Menschen, die in immer größerer Anzahl würdelos ihr Dasein auf der Straße fristen, dieses freiwillig tun. Freiwillig tagtäglich einen Kampf um Grundsätzliches wie Schlafen, Körperpflege und Nahrung führen. Sich tagtäglich den Herausforderungen stellen, bei den Temperaturen auf der Straße zu überleben und der Gefahr vor An- und Übergriffen ausgesetzt zu sein.

 

Viele können sich einfach nicht vorstellen, dass der Abstieg auf die Straße auch unverschuldet passiert. Die Realität sieht leider oftmals genauso aus. Auslöser wie z. B. Krankheit, Trennung von der Familie, Verlust der Arbeit und ein fehlendes soziales Netzwerk sind häufig die Auslöser für den Abstieg auf die Straße. Dazu kommen die zunehmende Verarmung und die Wohnungsnot in Deutschland. Geringes Einkommen, steigende Mieten und hohe Lebenshaltungskosten sind mit Gründe dafür, dass Menschen sich "das Leben" nicht mehr leisten können und auch in einem Sozialstaat wie Deutschland aus dem Wohnungsmarkt herausfallen.

 

Nicht selten sind es Räumungsklagen aufgrund von Mietschulden, die die Menschen auf die Straße bringen. Dazu gehören nicht nur hilflos auf der Straße liegende betrunkene Männer, sondern zunehmend auch Frauen, Familien und Migranten.

 

Den Räumungsklagen vorher geht bei den meisten Betroffenen ein längerer Prozess begleitet von depressiven Stimmungen, Schamgefühlen und Resignation. "Ich mochte einfach nicht mehr zum Briefkasten gehen, ich wollte einfach keine Mahnungen mehr sehen", Aussagen von Menschen, die auf der Straße gelandet sind.

 

Wenn ein Vermieter beim Gericht eine Räumungsklage einreicht, wird automatisch eine Meldung an das jeweilige Sozialamt verfasst. Das Sozialamt setzt sich schriftlich mit dem Mietschuldner in Verbindung und bietet Unterstützung, Vermittlung zwischen Vermieter und Mietschuldner und sogar teilweise die Übernahme der Mietschulden an. Zwischen einer Räumungsklage und dem eventuellen Einschreiten der Sozialbehörde vergehen aber nur vier Wochen. Dieses würde schnelles Handeln vom Mietschuldner bedeuten. Er müsste dafür den Brief öffnen und sich mit der Sozialbehörde in Verbindung setzen. Aber - meist landen auch die Räumungsklagen im bereits überfüllten und ungeöffneten Briefkasten. Psychische Probleme, aber auch eine Alkohol- oder Drogensucht sowie Resignation und die damit verbundene Unfähigkeit zum Handeln, sind die Gründe hierfür.

 

Auch, wenn die Sozialämter helfen, diese Hilfe greift nicht immer sofort. Bis ein obdachloser Mensch in eine dauerhafte, vom Staat finanzierte Wohnmöglichkeit kommt, lebt er auf der Straße, obwohl Kommunen ordnungsrechtlich verpflichtet sind, allen Menschen ein Dach über dem Kopf anzubieten. Aber in Deutschland gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Anfang der 90er Jahre gab es nach Schätzungen der Regierung in Deutschland rund drei Millionen Sozialwohnungen, 2013 waren es nur noch halb so viele. Seit 2013 ging die Zahl der Sozialwohnungen um mehr als 150.000 zurück.

 

Zum Ende des Winternotprogramms im April 2017 verkündete die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard zwar, dass in Hamburg 245 Obdachlose in Wohnraum des städtischen Betreibers fördern & wohnen vermittelt werden konnten und somit nicht mehr auf der Straße leben müssen. Trotzdem leben in Hamburg aber laut Statistik immer noch ca. 2.000 Menschen auf der Straße. Und tatsächlich kommen die Menschen selbst nach Monaten oder Jahren kaum von der Straße oder aus der Notunterkunft heraus, da fördern & wohnen einfach nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung hat.

 

Förderung von sozialem Wohnungsbau, eine funktionierende Mietpreisbremse und eine stärkere Bekämpfung der Armut - dieses sind die Themen, die vermutlich ein Ansatz zur Bekämpfung des unwürdigen Lebens auf der Straße sind.

 

DENN, die Aussage, dass in Deutschland niemand mehr auf der Straße leben muss, stimmt offenkundig nicht!

 

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Seht hin!!!

Am Samstag, den 13.01.2018 haben wir im Kulturcafe Komm Du unsere Vernissage mit Bildern aus dem Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte mit einer kleinen Lesung eröffnet.

Während der Ausstellung hatten wir Besuch vom NDR Hamburg Journal, die einen fantastischen Beitrag am Abend gezeigt haben. Das, sowie die Fragen unserer interessierten Gäste, war schon sehr aufregend und emotional für uns.

Aber am Sonntag bekamen wir einen Brief von einer Frau, die auf unserer Lesung gewesen ist. Dieser Brief hat uns alle total berührt und wir waren sprachlos. Ein solcher Dank und ein solches Verstehen unserer Botschaft macht uns sehr sehr dankbar und glücklich.

 

Und hier der wunderschöne Brief:

 

Seht hin!
Es ist Samstag Nachmittag.
Ich sitze in einem kleinen Café. Ich sitze in einem Café und warte auf die Veranstaltung.
Es sind nicht viele Menschen gekommen. Kein Wunder. Wen interessiert´s?

 

Eine Vernissage mit einer kleinen Lesung.
Titel: ABSEITS vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte.
Wen interessiert´s?

 

Wer schaut sich schon gern Gesichter von Menschen an, die auf der Straße leben?
Wer liest schon gern über deren Leben? Gedanken? Wünsche? Träume?
Wen interessiert´s?

 

Die Autorin des Buches sitzt bescheiden auf der Treppe, die eigentlich auf die Bühne führen soll.
Neben ihr ein Mann mit dem Buch in der Hand. Er wird den Leben im Buch seine Stimme schenken.

Sie erzählt über das Buch, über die Menschen.


Sie ist ergriffen. Sie leidet. Ihr Herz erduldet keine Ruhe. Es schlägt mit voller Wucht.
Für die Menschen im Buch.
Sie kennt ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Geschichten.

Sie erzählt. Er liest.
Sie fühlt. Er malt.
Ich lausche.

Ihren unausgesprochenen Worten.

 

Schaut hin! Redet mit ihnen! Lauft nicht weg! Hört ihnen zu! Sie sind da! Sie sind Menschen!
Sie hofft. Sie bangt. Sie kämpft. Sie fleht.
Für diese Menschen im Buch.
Ihre stillen Tränen suchen unsere Augen.
Ihre Wut schreit uns an.

 

Auch dir kann das passieren! Zu jeder Zeit! Auch du kannst dort landen! Dort, wo du hungern musst. Dort, wo du frieren musst. Dort, in der Welt der Stummen, Abgeschobenen, Ausgestoßenen.

 

Ihr innerer Kampf raubt mir den Atem.
Ich kämpfe mit ihr. Ich flehe mit ihr.

Hört hin! Seht hin!
Bitte!
Lasst all dies nicht zu!

 


St. Pauli zeigt Herz.......

Hamburg St. Pauli – Hier liegen Glanz und Elend so nah bei einander wie sonst nirgendwo in Hamburg.

 

 

Wenn die Lichter ausgehen, ist St. Pauli trist und hässlich. Entlang der Reeperbahn findet man obdachlose Menschen auf ihren Schlafmatten liegend auf dem Gehweg oder in Hauseingängen.

 

Obdachlosigkeit, Drogen und Perspektivenlosigkeit – auch das ist St. Pauli.

 

 

St. Pauli ist aber auch offenherzig und human. Hier gibt es Nachbarschaftshilfe, hier gehen  Polizisten auf Tuchfühlung mit bedürftigen Menschen. St. Pauli ist herzlich und aufmerksam.  

 

 

Nicky Wichmann, Inhaberin vom Amsterdam-Headshop auf der Reeperbahn, hat uns von ihrem Leben auf St. Pauli erzählt.

 

 

Hier gehts zum Inteview:

 

https://vimeo.com/250320998?utm_source=email&utm_medium=vimeo-cliptranscode-201504&utm_campaign=28749

 

Obdachlose in deutschen Städten

Ein sehr gut recherchierter Artikel vom SPIEGEL!

 

In Hamburg wird, wer eine eigene Wohnung in seinem Heimatland hat, zur Rückreise aufgefordert - das Ticket zahlt die Stadt Hamburg.

Diese Praxis finden Obdachlosen-Organisationen in der Stadt empörend: "Nur weil Menschen eine Adresse in ihrem Pass haben, bedeutet das nicht, dass sie dort noch eine Wohnung haben. Viele leben seit Jahren in Deutschland und haben nichts, zu dem sie in ihrer Heimat zurückkehren könnten", sagt Uwe Martiny, Leiter der TAS, einer Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose in Hamburg. Er findet: "Es kann nicht sein, dass in Europa Freizügigkeit gilt und wir gerne von billigen Arbeitskräften aus Polen, Rumänien oder Bulgarien profitieren, aber alle anderen - und das ist nur ein kleiner Teil - wollen wir hier nicht haben."

 

Berlin allerdings macht zumindest im Winter keine Unterschiede, wenn es darum geht, Obdachlose vor dem Erfrieren zu retten. Die "Kältehilfe" bietet 1.100 Schlafplätze, und da wird nicht gefragt, wo jemand herkommt.

 

 

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/obdachlosigkeit-in-deutschland-wir-haben-ein-riesenproblem-a-1184255.html

 

Ausländische Obdachlose sollen raus!

Bitte raus, wenn Du unfreiwillig obdachlos bist!!!

 

Es sehr guter Artikl in der TAZ in Zusammenarbeit mit der Diakonie und Hinz und Kuntz macht wütend. Mal wieder werden politische Entscheidungen auf dem Rücken derer ausgetragen, die hilflos und bedürftig sind.

Man kann hin und her diskutieren, ob die Menschen Rechte verwirkt haben oder nicht!
Fakt ist: Sie konnten zu uns kommen und haben keine Bleibe. Sie frieren genau so wie andere Obdachlose und auch sie sollten schlafen können, wie ein jeder andere auch.
Sollte es nicht für jeden Menschen, egal, welcher Nationalität er angehört, die Möglichkeit eines warmen Schlafplatzes geben?
Sollten die politischen Entscheidungen nicht auf anderer Ebene als auf dem Rücken Hilfsbedürftiger ausgetragen werden?

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.taz.de/!5463543/

 

Steigende Zahl obdachloser Menschen

Traurig, aber wahr – Steigende Zahl obdachloser Menschen

 

Die Zahl der Obdachlosen steigt seit Jahren unaufhörlich, Sozialverbände schätzen die Zahl auf bis zu 2.500 Menschen. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit um ein Vielfaches höher. Und ein Ende dieser menschenunwürdigen Situation ist nicht in Sicht.

 

EU-Freizügigkeit, der angespannte Wohnungsmarkt, hohe Flüchtlingszahlen sowie prekäre Arbeitsbedingungen sind nachvollziehbare Gründe, die den Anstieg der obdachlosen Menschen erklären. Die Sozialbehörde geht jedoch davon aus, dass zukünftig ein solcher Anstieg wie in den vergangenen Jahren nicht erwartet werden würde. Paradoxes Statement, Verdrängung oder Beschönigung der menschenunwürdigen Zustände?

 

Der vollständige Artikel unter:

 

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article170981386/Hamburg-erwartet-so-viele-Obdachlose-wie-noch-nie.html

 

 

860.000 Menschen ohne Wohnung in Deutschland

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat ihre aktuelle Schätzung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vorgelegt: In 2016 waren  ca. 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung - seit 2014 ist dies ein Anstieg um ca. 150 %.

 

Eine Zahl, die beängstigend ist! Fehlender Wohnraum, keine ausreichenden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt, fehlende Lösungsansätze für obdachlose Menschen, all diese Faktoren tragen nicht dazu bei, diese Probleme nachhaltig zu lösen.

 

Da nachhaltige und vor allem ausreichende Maßnahmen zur Verbesserung der wohnungs- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen und zur Wohnungsversorgung aller Wohnungslosen, inklusive der Flüchtlinge ohne Wohnungen, in den Vorjahren nicht eingeleitet worden sind, wird es zu einem weiteren Anstieg der Zahl der wohnungslosen Menschen um 40 % auf knapp 1,2 Millionen bis zum Jahr 2018 kommen.

 

Mehr unter

 

http://www.bagw.de/de/neues~147.html

 

Schattenseiten in deutschen Städten

Nach Auskunft der Bundesregierung ist die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland auf rund 335.000 gestiegen - ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Jahr 2010. Der Anstieg hat Deutschlands Großstädte völlig unvorbereitet getroffen - und so kämpfen nicht nur Hamburg, sondern auch Köln, Frankfurt, Berlin, München und andere Städte mit dieser Herausforderung.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gebe ich etwas und wenn, was?

Auf unseren Lesungen hören wir sehr oft die Frage: Was gebe ich obdachlosen Menschen, die auf der Straße betteln? Welche Hilfe ist die richtige Hilfe?

 

Oftmals setzen Obdachlose das erbettelte Geld in Alkohol um. Viele Menschen wollen nicht, dass dies mit ihrem Geld passiert. Aber darf man Bedingungen stellen, wenn man etwas schenkt?

 

 

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Obdachlosigkeit in anderen Städten

Wie leben Obdachlose in anderen Städten?

Wie reagieren die Städte auf Platten in der Stadt?

Wir reisen grad quer durch Deutschland und erleben sehr Beeindruckendes und sehr viele Unterschiede.

Wenn wir unsere Reisen abgeschlossen haben, werden wir einen Reisebericht hier präsentieren.

Gebt Obdachlosen sichere Unterkünfte!

Hamburg wird im Sommer den G20-Gipfel ausrichten - und erachtet die Obdachlosen der Stadt als Sicherheitsrisiko! Die Wohnungslosen sollen deshalb aus der Innenstadt vertrieben werden - wo sie bleiben sollen, ist ungewiss.

 

Deswegen fordert Hinz&Kunzt gemeinsam mit der Diakonie: Gebt ihnen sichere Unterkünfte!

 

https://www.hinzundkunzt.de/gebt-obdachlosen-sichere-unterkuenfte/

Hamburg wird im Sommer den G20-Gipfel ausrichten - und erachtet die Obdachlosen der Stadt als Sicherheitsrisiko! Die Wohnungslosen sollen deshalb aus der Innenstadt vertrieben werden - wo sie bleiben sollen, ist ungewiss.

 

Deswegen fordert Hinz&Kunzt gemeinsam mit der Diakonie: Gebt ihnen sichere Unterkünfte!

 

https://www.hinzundkunzt.de/gebt-obdachlosen-sichere-unterkuenfte/

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Auswirkungen der Flüchtlingspolitik?

Immer mehr Osteuropäer, zunehmend auch Menschen aus Portugal, Italien und Spanien, zieht es nach Hamburg, um der Krise in ihrem Heimatland zu entfliehen. Sie ziehen in die Stadt- und Randgebiete und schlagen dort ihre Lager aus Plastikplanen, Decken und Ästen auf und verdienen ihr Geld mit Flaschensammeln.

 

Über eines dieser Lager, einen Steinwurf von der Amsinckstraße entfernt, berichtet heute die Hamburger Morgenpost:

 

www.mopo.de/hamburg/mitten-im-reichen-hamburg-der-zelt-slum-an-der-amsinckstrasse-26688140

 

Gewalt gegen Obdachlose in Hamburg

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Obdachlosigkeit und ihre Auswirkungen

Für die Erstellung unseres Bildbandes ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte haben wir die Gäste der Einrichtung CaFée mit Herz interviewt und fotografiert. Ziel war und ist es, mit den kompletten Erlösen aus dem Verkauf des Bildbandes das CaFée mit Herz zu unterstützen.

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Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte


Berührende, emotionale Interviews mit Porträtfotos und schonungslos ehrlichen Bekenntnissen geben einen Einblick in das Leben obdachloser und sozial schwacher Menschen aus dem CaFée mit Herz in Hamburg St. Pauli. Hautnahe Gespräche zeigen, wie schnell ein jeder in diese Spirale geraten kann. Sie zeigen aber auch, mit wie viel Leben, Stärke und Kreativität die Betroffenen und Helfer ihrem Alltag begegnen.

 

Susanne Groth, Journalistin und Markus Connemann, Fotograf

 

Bildband: ISBN-Nr. 978-3-00-053904-6
                € 19,90

 

Der Bildband ist in unserem Online Shop oder im CaFée mit Herz, Seewartenstraße 10 in 20459 Hamburg oder im Stadtkutter in der Weidenallee erhältlich.

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