Danke schön für einen spannenden Dialogabend!

Gestern Abend fand der letzte Teil unserer Reihe Hamburger Dialoge über Obdachlosigkeit statt. Das gestrige Thema lautete: '"Obdachlose Frauen - unauffällig und besonders gefährdet". Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Cafè Augenblicke für die liebevolle Betreuung und bei unserer Dialogpartnerin Hilde Tinney, Bürgernahe Beamtin der Davidwache, für den ausführlichen Erfahrungsbericht.


Unseren Gästen sagen wir ganz herzlichen Dank für die anregende und sehr interessante Diskussion, die sich ergeben hat. Vielen Dank für diese zahlreichen Beiträge und auch für die Spenden, die wir erhalten haben. Danke schön. 

 

Aufgrund vieler Nachfragen und interessanten Diskussionen, die sich auf jedem Veranstaltungsabend dieser Reihe ergeben haben, werden wir im Winter 2019/2019 die Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit fortsetzen!

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Das Prinzip Housing First

Immer wieder taucht dieser Begriff auf, wenn es um obdachlose Menschen geht. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint?

 

Vereinfacht dargestellt heißt Housing First Folgendes: Anstatt obdachlose Menschen mit medizinischer und/ oder psychologischer Versorgung, Lebensmitteln und Kleidung notdürftig auf der Straße zu versorgen, bekommen die obdachlosen Menschen ohne jegliche Bedingung eine Wohnung. Und zwar eine „richtige“ Wohnung mit eigenem Mietvertrag und nicht nur ein Bett in einem Schlafsaal in einer Unterkunft.

 

Eine Wohnung, in der die Menschen zur Ruhe kommen und anschließend andere Probleme wie z. b. Gesundheit, Sucht, Schulden oder Arbeitslosigkeit bearbeiten können, denn auf der Straße fehlt die Ruhe gänzlich! Die Hilfe hierfür wird von Sozialarbeitern angeboten, die Annahme der Hilfe aber freiwillig und ohne Zwang.

 

Bisher werden in Deutschland an eine Wohnung oder an ein WG-Zimmer Bedingungen wie z. B. Abstinenz geknüpft. Der Betroffene muss erstmal zum Entzug, bevor er als „wohnfähig“ gilt. Diese Bedingungen schrecken Menschen, die auf der Straße leben, ab.

 

Auch betreutes Wohnen ist immer zeitlich begrenzt. Am Schluss der begrenzten Wohnzeit steigt bei Betreuern und Bewohnern der Stresspegel ins Unermessliche, wenn bis dato keine Wohnung gefunden wurde.
Nicht selten fällt der Betreute dann zurück in die Sucht und/oder auch wieder auf die Straße, was extrem gesundheitsgefährdend ist. Dieses bezeichnen Sozialarbeiter dann als „Drehtür-Effekt“. Wertvolle Betreuungszeit wird vergeudet und Vertrauensverhältnisse zwischen Betreuern und bedürftigen Menschen zerstört.

 

In Ländern wie z. B. Kanada, Finnland und Österreich wird Housing First bisher bereits erfolgreich umgesetzt und in Finnland konnte bereits ein deutliches Senken der Obdachlosenzahlen verzeichnet werden.


In Deutschland haben ca. 860.000 Menschen keine Wohnung, die BAG Wohnungslosenhilfe e. V. prognostiziert einen weiteren Zuwachs auf ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Davon schlafen geschätzt ca. 52.000 Menschen auf der Straße. Warum also nicht Housing First in Deutschland?

 

Zum einen gilt in Deutschland leider noch immer das Denken der „Wohnfähigkeit“. Menschen, die auf der Straße gelebt haben, „müssen“ zuerst z. B. suchtfrei sein. Anders wäre eine Integration in eine Wohnung nicht möglich. Ein fataler Irrtum.

 

Zum anderen blockiert auch der fehlende soziale Wohnungsbau die Wohnmöglichkeiten. Gerade in überteuerten Städten wie Hamburg, Berlin, München etc. gibt es kaum Chancen, Menschen in bezahlbaren Wohnraum zu vermitteln. Dabei ist es das Wichtigste, dafür zu sorgen dass Geringverdiener oder Menschen, die in die Altersarmut fallen, aufzufangen, so dass sie gar nicht erst wohnungslos werden.

 

In Berlin findet derzeit ein „Housing First“ Pilotprojekt statt. Träger des Modellprojekts ist eine Projektpartnerschaft aus Neue Chance gGmbH und der Berliner Stadtmission. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

 

Es ist zu hoffen, dass auch andere Städte in Deutschland zeitnah Housing First Pilotprojekte initiieren!

https://www.neuechance-berlin.de/index.php/housing-first?fbclid=IwAR24muFJ60E5f58RD5EalQgr8qllgGwIpcDjF3h0WkxLXnfegpuV2L-0ZXE

 

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betterplace Fotowettbewerb Weltfrauentag

Die Spendenplattform betterplace führt zum Weltfrauentag einen Fotowettbewerb durch. Vorgeschlagen wurden Frauen, die "Bewegendes" leisten.

Vereinskollegen von Leben im Abseits e. V. haben dafür Susanne Groth vorgeschlagen. Bitte teilt und liked unser Projekt auf Facebook!!!

Name, Alter und Wohnort der portraitierten Frau

Susanne Groth, 55 Jahre alt. Wohnhaft in Holm, Kreis Pinneberg.

Wo und wie ist sie uns begegnet?

Susanne hat 2016 ehrenamtlich einen Bildband über obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg St. Pauli erstellt. Die Erlöse aus dem Verkauf des Bildbandes gehen komplett an das CaFée mit Herz, einer Tagesstätten Einrichtung für obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg.

2017 hat Susanne den Verein Leben im Abseits e. V. gegründet. Der Verein setzt sich dafür ein, Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt werden.

Sie versucht, mit Netzwerken und Zusammenwirken mit den bereits bestehenden Einrichtungen, die sich nachhaltig um die Unterstützung von bedürftigen und obdachlosen Menschen kümmern, die Situation der Hilfsbedürftigen zu verbessern und die Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren. Sie plant und führt Kampagnen und Projekte durch, hält Lesungen, Ausstellungen und Projekttage an Schulen und Universitäten. Mit Kooperationspartnern aus der Wohnungslosenhilfe gestaltet sie Dialogabende und Seminare.
Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützt sie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird, bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen.

Wir unterstützen Susanne bei aller Vereinsarbeit und sind ebenfalls Mitglieder von Leben im Abseits. Einige von uns sind seit längerer Zeit mit Susanne befreundet und freuen uns, sie unterstützen zu können.

Warum ist sie ein Vorbild für dich?

Susanne setzt sich bei allem, was sie tut, vollständig und mit ganzem Herzen ein. Sie überzeugt durch Ehrlichkeit, Sensibilität und Empathie nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit.
Sie ist ein Mensch, der sich wirklich für andere Schicksale interessiert und mit 100% Einsatz an alle Anforderungen herangeht. Geht nicht –Gibt es nicht, das ist der Leitsatz von ihr.
Wir fragen uns oft, wo sie die Energie und Kraft hernimmt. Sie erinnert uns manchmal vehement daran, was eigentlich alles möglich sein kann!

Sie ist von den Schicksalen der Menschen auf der Straße wirklich berührt und kämpft für sie. Sie leidet mit ihnen und überlegt ständig, was noch getan werden kann. Sie reflektiert sich und ihr Handeln und scheut sich nicht, Fehlschläge einzugestehen, dabei aber sofort nach anderen Lösungen zu suchen.

Mit großer Leidenschaft und Empathie erzählt sie uns, was sie an Verbesserungen erzielen möchte. Sie schafft es, einen Jeden davon zu überzeugen, sich zu hinterfragen und letztendlich auch, sich „zu bewegen“.

Auf öffentlichen Veranstaltungen ist sie diejenige, die mit Emotionalität die schlimmen Zustände der Straße präsentiert. Sie nimmt die Öffentlichkeit mit und nicht selten werden wir im Anschluss einer Veranstaltung gefragt, ob wir im Verein noch Unterstützung benötigen.

Wenn man Susanne fragt, was ihr der Verein und die Arbeit darin bedeutet, sagt sie: „Der Verein ist mein Baby. Ich bin 24 Stunden am Tag mit Herzblut dabei. Leben im Abseits hat erst dann keine Bedeutung mehr, wenn es keinen obdachlosen Menschen mehr gibt“!

Für ihr Engagement ist Susanne bereits mit dem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte 2018 ausgezeichnet worden. Das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz hat ihr ebenfalls einen Preis für hervorragendes Engagement verliehen. Diese Würdigung erhält sie im April 2019.

Was wünscht ihr ihr für ihre Zukunft?

Wir wünschen ihr ganz viel Kraft für alle weiteren Projekte, die in der Planung sind. Sie ist derzeit dabei, ein zweites Buch zu schreiben. Für dieses Buch wünschen wir ihr den gleichen Erfolg, den sie bei dem ersten Bildband hatte.

Wir werden sie weiterhin mit aller Kraft unterstützen und wünschen uns, dass noch mehr Förderer und Spender Susanne zur Seite stehen. Wir freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit Susanne vielleicht Zustände ein wenig verbessern können.

Wir wünschen ihr, dass sie genau so bleibt, wie sie ist: Empathisch, ehrlich, engagiert und voller Leben. Und – dass sie nicht vergisst, auch ein klein wenig mehr an sich selber zu denken.

Das Team von Leben im Abseits e.V.


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Danke schön an die kündigungsretter.de und die Studierenden der Macromedia Hochschule

Heute haben wir Unterstützung von den Kündigungsrettern und den Studierenden der Macromedia Hochschule bekommen. Tausend Dank für Eure Spende und die Würdigung unserer Arbeit, wir freuen uns sehr darüber.

 

Mit dieser Unterstützung wird dazu beigetragen, dass unser zweites Buch des  finanziert wird.

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Danke für einen interessanten Dialogabend im Kulturladen St. Georg!

Gestern fand der 4. Teil unserer Hamburger Dialoge über Obdachlosigkeit statt. Unser Dialogpartner war dieses Mal Sören Kindt, Sozialarbeiter in der Krankenstube für Obdachlose der Caritas Hamburg.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren interessierten Gästen, mit denen sich eine sehr rege Diskussion ergeben hat. Ein herzliches Dankeschön für die Spenden, die uns die Gäste überlassen haben. Dem Kulturladen St. Georg danken wir, dass wir in ihren Räumen die Veranstaltung durchführen konnten und Sonja Sonik danken wir ganz herzlich für die liebevolle Betreuung.

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Vernissage im Kulturcafe Komm Du

Gestern startete unsere Ausstellung "Schattenseiten in den Städten" im gemütlichen Kulturcafe Komm Du in Harburg. Bis zum 5. April werden unsere Fotos dort zu sehen sein.

Am 21. März findet dort unsere Lesung "Abseits-Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte" statt. Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher.

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Danke schön der SIGNAL IDUNA Gruppe!!!

Wir sind total stolz und glücklich!

Die Signal Iduna Gruppe hat mit einer hohen Spende geholfen, unsere Finanzierungslücke für die Druckkosten des 2. Buches geringer werden zu lassen!

 

Tausend Dank für die Unterstützung und die Würdigung unserer Arbeit an die Entscheider der Signal Iduna Gruppe. Wir freuen uns so sehr!

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Danke schön für einen schönen Abend im Goldbekhaus

Danke für einen wundervollen Abend! Danke, dem Goldbekhaus e.V., dass wir die wunderschönen Räume nutzen durften, danke an Peter Rautenberg für die liebevolle Betreuung, danke an Johannes und Arne für die Unterstützung bei der Technik und bei der "Versorgung" und tausend Dank an unsere interessierten Gäste, die so zahlreich erschienen sind und für die sagenhaften Spenden! Einfach nur tausend Dank Euch allen!

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Leben im Abseits im Stadtkutter Shop!

Ab heute findet ihr unseren Bildband ABSEITS-Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte und eine Auswahl der Bilder aus unserer Ausstellung "Schattenseiten in den Städten" im liebevoll gestalteten Stadtkutter Shop in der Weidenallee 17.

 

Tini Jarske, unsere Vereinsfee und dem gesamten Team des Stadtkutter Shops tausend Dank dafür, dass ihr unseren Verein so toll unterstützt!

 

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Danke für einen sehr interessanten Abend!

Gestern Abend waren wir zu Gast im Ledigenheim Hamburg, in dem wir den dritten Teil unserer Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosikgeit - Aus dem Leben eines Streetworkers durchführten. 

In einer wunderschönen Location kamen, trotz eisiger Kälte, sehr viele Gäste, um mehr zum Thema Obdachlosigkeit und der Tätigkeit eines Streetworkers, zu hören.


Johan Graßhoff, Straßensozialarbeiter der Diakonie, hat sehr lebendig von seinen Aufgaben, Erlebnissen und Hürden, die er bei seiner täglichen Arbeit zu bewältigen hat, berichtet. Eine sehr spannende Diskussion mit unseren Gästen rundete diesen schönen Abend ab.

 

Herzlichen Dank an das Jade und Antje vom Ledigenheim für die tolle Unterstützung und ganz herzlichen Dank an all unsere Gäste für das Interesse und die Spenden, die wir gestern Abend erhalten haben. Danke schön

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Winter in Hamburg 2019!

Manch einer liebt das klare sonnige kalte Wetter. Für Menschen, die auf der Straße leben, kann es Erfrierungen und im schlimmsten Fall den Tod bedeuten. Bereits Temperaturen um den Gefrierpunkt können für obdachlose Menschen sehr schnell gefährlich werden, denn vom Leben auf der Straße ist ihr Körper geschwächt.

 

Seit dem 1. November 2018 läuft das Winternotprogramm der Stadt Hamburg für Obdachlose. Allerdings ist das Winternotprogramm aus unterschiedlichen Gründen kein Rund-um-die-Uhr Erfrierungsschutz. Morgens müssen die obdachlosen Menschen das Quartier verlassen und dürfen erst um 17 Uhr wieder in die Schlafstätten.


Es ist aber auch tagsüber sehr kalt und für Menschen mit einem geschwächten Körper ist es mit Sicherheit schrecklich, keine Aufwärmmöglichkeit zu haben, denn viele von ihnen sind nicht an der Lage, zu Fuß die Wege zu den unterschiedlichen Tagesstätten zu bewältigen.

 

Bereits vier Kältetote in diesem Winter kann Hamburg verzeichnen! Wenn Menschen auf Hamburgs Straßen im 21. Jahrhundert erfrieren, dann stimmt etwas nicht mit den bestehenden Hilfsmöglichkeiten!!!

Völlig unbürokratisch und mit schneller Umsetzung hat die Alimaus den Kältebus Alimaus Hamburg ins Leben gerufen. Nicht lang diskutiert, einfach umgesetzt. Ein großer Respekt und eine große Hilfe für die Menschen, die auf der Straße leben.

 

Wenn ein privater Träger, der alles ausschließlich mit Spenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern finanziert, so etwas leisten kann, kann dann die Behörde bei solchen Temperaturen, wie sie derzeit herrschen, nicht auch „einmal“ unbürokratisch entscheiden und die Türen auch tagsüber öffnen und Menschen auch tagsüber einen Erfrierungsschutz bieten?

 

Nicht nur der Kältetod ist eine Gefahr, denn auch Erfrierungen an Gliedmaßen, die zu Amputationen führen, sind gefährlich!

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Ergebnisse der Obdach- und Wohnungslosenuntersuchung 2018 liegen vor

Mit "Erstaunen" wurde festgestellt, dass sich die Zahl der obdachlosen Menschen auf Hamburgs Straßen im Vergleich zur letzten Studie aus dem Jahr2009 verdoppelt hat.

 

Bei uns gab es kein Erstaunen, denn von "offiziell" 2.000 obdachlosen Menschen wird bereits seit längerer Zeit gesprochen und die Dunkelziffer ist weitaus höher.

 

Was definitiv fehlt sind Planungen und Umsetzungen mit den Inhalten Präventation, Zulassungen zum Arbeitsmarkt, Betreuung und Wohnraum!

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr_aktuell/Hamburg-Immer-mehr-leben-auf-der-Strasse,ndraktuell48624.html?fbclid=IwAR1KXZSuO9GAIrJfTFKhub5c2zXNkKU6FqWtAn-WOXnZ8YYqJmHK3gzN5lA

 

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Danke für 500 Likes!

Wir danken Euch ganz ganz herzlich für Eure Unterstützung.

 

Heute haben wir auf Facebook 500 Likes zusammen. Wir danken Euch aber nicht nur für die Likes auf Facebook, sondern auch für Eure enorme moralische und finanzielle Hilfe, für Euer Engagement und Euer anhaltendes Interesse an unserer Arbeit. Danke schön dafür!

 

 

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Danke schön an Ströer Hamburg!

Mitarbeiter der Firma Ströer in Hamburg haben den ganzen Monat Dezember Sachspenden für uns gesammelt. Wunderbare Winterbekleidung, Wolldecken, Schlafsäcke, Isomatten, Sanitärartikel, Lebensmittel, Snacks und Tabakwaren haben einen Kofferraum und Rückbank gefüllt. Tausend Dank dafür! 

 

Wir haben uns entschieden, den Großteil der Sachspenden an den Kältebus Alimaus Hamburg zu geben. Der Kältebus ist seit dem letzten Samstag in Hamburg im Einsatz, um die Menschen, die nicht ins Winternotprogramm möchten, mit Kleidung und anderen Textilien gut über die Nacht zu bringen.
Ein Mitarbeiter von Ströer ist mit uns heute zur Alimaus gefahren und hat die Spenden übergeben. Danke schön für diesen zusätzlichen Einsatz!

 

Den anderen Teil der Spenden werden wir auf unseren Streifzügen auf der Reeperbahn an uns „bekannte obdachlose Menschen“ zu geben.


Wir sagen ganz herzlichen Dank, liebe Ströer Mitarbeiter für die wunderbaren Spenden und für Euren tollen Einsatz. Danke schön , ihr seid toll! 

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Einfach nur würdelos!

Ein CSR Blogbeitrag der HanseMerkur

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Danke schön, lieber Kayhan e. V.

Der Verein Kayhan e. V. ist ein Verein, der sich um die Förderung bildungsbenachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener kümmert. Kayhan e. V. hat mit seinen Mitgliedern eine Woche Pfandflaschen gesammelt. Die Erlöse aus diesem Sammeln haben 350 Euro ergeben. Sie wurden noch um weitere 50 Euro aufgestockt, so dass der Kayhan e. V. uns eine Spende in Höhe von 400 Euro zukommen lässt.
DANKE SCHÖN für diese tolle Spendenaktion und für Eure Spende, tausend Dank, lieber Kayhan e. V.

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Was läuft verkehrt?

Menschen kommen ins Land, legal oder illegal. Für bestimmte Tätigkeiten werden Sie gern "genutzt", nur gekümmert wird sich nicht.

 

Sobald sie hier sind, sollte sich nicht mehr die Frage gestellt werden, ob man ihnen hilft, sondern wie man helfen kann.

 

DAS sie ins Land kommen können, sollte an anderer Stelle geklärt werden.

Hier sind sie Menschen, die dringend Hilfe und Unterstützung benötigen. Ihnen den Aufenthalt z. B. im Winternotprogramm aufgrund fehlender "Papiere" oder Bescheinigungen zu verwehren, ist unmenschlich. Sie hier nicht zu unterstützen, ist verantwortungslos!

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Einen guten Rutsch und alles Liebe für 2019

Am Jahresende sind wir total sprachlos. Wir wurden von einer privaten Spenderin mit einer sehr hohen Spende überrascht. Wir freuen uns so sehr über die Würdigung unserer Arbeit. Tausend DANK dafür!!!! 

 

All unseren Freunden, Interessenten, Unterstützern und Förderern wünschen wir einen guten Rutsch und alles erdenklich Gute für das kommende Jahr 

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Danke schön, liebe Tine Wittler!

Wir bedanken uns ganz, ganz herzlich für die Spende unserer Schirmherrin, Tine Wittler!

Tine hat zu einem Spendenbasar aufgerufen und dem Verein Leben im Abseits, deren Schirmherrschaft sie übernommen hat, die Erlöse gespendet!

 

Tausend Dank, liebe Tine!

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Zum Jahresende ein schöner Einfall!

Kurz vor dem Jahresende sind wir auf eine sehr schöne Geschichte aufmerksam geworden.

Diese Geschichte hat uns sehr nachdenklich gemacht. Sie ist "lange her" und passt doch so gut in unsere heutige Zeit......

 

„Ein schöner Einfall“ von Sigismund von Radecki

 

Von dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister Fiorello Enrico „Henry“ LaGuardia (1882-1947) erzählt man sich folgende großartige Geschichte:

Eines Tages fungierte er, wie er es zuweilen tat, als Polizeirichter. Es war ein eiskalter Wintertag und man führte ihm einen alten, zitternden Mann vor. Anklage: Entwendung eines Laibes Brot aus einer Bäckerei.
Der Angeklagte entschuldigte sich damit, dass seine Familie am Verhungern sei.

„Ich muss Sie bestrafen“, erklärte LaGuardia. „Das Gesetz duldet keine Ausnahme. Ich kann nichts tun, als Sie zu zehn Dollar zu verurteilen.“
Dann griff er in seine Tasche und setzte hinzu: "Hier sind die 10 Dollar, damit sie ihre Strafe bezahlen können" und warf die Zehndollarnote in den grauen Filzhut.

„Und nun“, setzte er mit erhobener Stimme fort, „bestrafe ich jeden Anwesenden in diesem Gerichtssaal mit einer Buße von fünfzig Cent – und zwar dafür, dass er in einer Stadt lebt, wo ein Mensch Brot stehlen muss, um essen zu können! – Herr Gerichtsdiener, kassieren sie die Geldstrafen sogleich ein und übergeben Sie sie dem Angeklagten.“

Der Hut machte die Runde. Und ein noch halb ungläubiger alter Mann verließ den Gerichtssaal mit siebenundvierzig Dollar fünfzig Cent in der Tasche.

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