Eine ganz tolle Unterstützung der HanseMerkur

Obdachlose Menschen benötigen unserer aller Solidarität. In unserer ABSEITS-Fibel - Was weißt Du über Obdachlosgikeit? haben wir versucht zu erklären, was ein JEDER von uns tun kann, um die Menschen auf der Straße zu unterstützen.
Die HanseMerkur Gruppe stellt in ihrem CSR Blog ab sofort im wöchentlichen Rhytmus Auszüge aus unserer Fibel dar.
JEDER kann sich so über das Thema Obdachlosigkeit informieren.
In unserem Online-Shop gibt es die Möglichkeit, die ABSEITS-Fibel zu bestellen. Hamburger können die Fibel auch im Stadtkutter, Weidenallee 17 oder im Jussi Krimicafé, Lehmweg 35 erwerben.
Wir danken Silke Hirschfeld und der Hanse Merkur Gruppe ganz herzlich für diese tolle Unterstützung!
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Unser jüngsten Mitarbeiter in Aktion

Heute waren wir mit den jüngsten Mitarbeitern von Leben im Abseits im Einsatz. Wir haben diverse Kleiderspenden erhalten, für die wir uns ganz herzlich bedanken. Warme Winterkleidung für Männer und Frauen konnten wir an Verteilerstationen weitergeben.
Unserer unermüdlichen jüngsten Mitglieder haben nicht nur eigene Spenden beigetragen, sondern uns beim Beladen und Verteilen geholfen.
Super, dass ihr mit acht Jahren bereits so empathisch seid. Danke Euch Beiden ganz herzlich dafür.

Danke schön für einen schönen Dialogstart!

Vielen lieben Dank an unser interessiertes Publikum, was trotz steigender Corona Infektionen zu unserer Auftakt-Dialogreihe gekommen ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Eure Teilnahme und Eure Fragen. Der Caritas danken wir ganz herzlich, dass wir diesen schönen Raum nutzen durften und ganz lieben Dank an Andrea Hniopek für einen super interessanten Beitrag.

Wir freuen uns auf die nächste Dialogreihe am 13. November!

Verlosung von unseren Merchandise Artikeln

Vielen lieben Dank an die HanseMerkur Gruppe. Sie haben zur Verlosung unserer Merchandise Artikel aufgerufen 🙂. Eine super Idee, vielleicht auch für andere Firmen, Gruppen etc.?

 

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Bitte votet für uns - Deutschter Engagementspreis!

Im letzten Jahr waren wir Einzelpreisträger des Annemarie-Dose-Preises, der im Jahr 2019 zum ersten Mal verliehen wurde. Dadurch wurden wir für den Deutschen Engagementspreis nominiert.

Seit heute bis zum 27. Oktober läuft die Abstimmung für den Publikumspreis. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns dafür Eure Stimme geben würdet.

 

https://www.deutscher-engagementpreis.de/wettbewerb/details/?tx_epawards_voting%5BawardWinner%5D=3000&tx_epawards_voting%5Baction%5D=show&tx_epawards_voting%5Bcontroller%5D=AwardWinner&cHash=aede0bc61b06882fb8f1c1a73c9e8f77

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Ehrenamtler in der Flohschanze

Sabine und Anja waren gestern trotz Regen total engagiert auf dem Flohmarkt in der "Flohschanze".

Später kam dann auch die Sonne heraus und viele Besucher ließen sich von den Beiden erklären, wer und was Leben im Abseits e. V. ist.

Über 400 Euro kam für unseren Verein zusammen. Tausend Dank für Euer Engagement

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Kein Happy Ending ohne Happy Beginning

Tausend Dank dem Team von Second BandShirt. Sie sammeln T-Shirts, verkaufen diese, egal, welches Wetter herrscht, und spenden die Erlöse zu 100%.

Danke schön für solch emphatische Menschen. Mit einem Großteil Eurer Spenden haben wir in den vergangenen Tagen obdachlose Menschen auf dem Kiez mit Wasser versorgt. Tausend Dank, auch im Namen der obdachlosen Menschen😊

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Mit dem Pfandrad für ein solidarisches Hamburg

Hamburg Marketing und recyclehero sind zwei Wochen lang mit dem Pfandrad zu 130 Hamburger*innen gefahren - und haben insgesamt ca. 7000 Pfandflaschen abgeholt. Insgesamt kamen ca. 1.300,00 € Euro Pfand im Rahmen der Kampagne „Fahr ein solidarisches Hamburg“, die an unseren Verein gespendet wurden.

Tausend Dank für diese beispielhafte Aktion!

 

Mehr dazu unter:

https://fahrrad.hamburg/de/magazin/corona-solidaritaet-recyclehero-aktion/

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Ein Brief aus Thüringen

Auf unseren offenen Brief an die Kanzlerin, den Gesundheitsminister und alle Ministerpräsidenten der Länder vom 25. März diesen Jahres haben wir bisher keine Antwort erhalten.

Heute kam allerdings ein "aussagekräftiges" Schreiben aus Thüringen. Aber immerhin - eine Antwort.....

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Solidarität bedeutet Verantwortung

Die Sozialbehörde lobt die Solidarität und Mitmenschlichkeit in Hamburg.

ABER: Solidarität bedeutet Verantwortung und diese trägt die Sozialbehörde nicht ausreichend!

 

Obdachlose haben immer noch viel zu wenig Schutz in der Corona Krise. Die Hotels in den Städten sind verwaist. Diese für die Schutzlosen zu öffnen, wäre verantwortungsvolles Handeln.


Die Städte müssen sich dringend um dieses Problem kümmern, JETZT!

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Offener Brief an die Bundesregierung - Obdachlose Menschen in der Corona Krise

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister,
Sehr geehrte Ministerpräsident*innen der Länder,
um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen, müssen wir als Gesellschaft gemeinsam agieren und uns so verhalten, dass Übertragungen vermieden werden. Verhaltensmaßnahmen dazu wurden von Ihnen festgelegt und diese gilt es selbstverständlich zu befolgen.
Obdachlose Menschen in allen Städten Deutschland gehören ebenfalls zur Gesellschaft und zählen aufgrund ihres schwachen Immunsystems durch das Leben auf der Straße zu den Risikogruppen.
Viele Einrichtungen in der Obdachlosenhilfe, die hauptsächlich ehrenamtlich und/oder mit einer großen Anzahl von ehrenamtlichen Helfern tätig sind, haben stark eingeschränkten Betrieb.
Das bedeutet, dass eine Grundversorgung nur noch sporadisch möglich ist und die Nutzung von sanitären Einrichtungen derzeit kaum noch gegeben ist.
Viele der Maßnahmen, die sich an die allgemeine Bevölkerung richten - Selbstisolierung, erhöhte Hygiene, Zuhause bleiben, strikte soziale Distanzierung - sind keine realistische Perspektive für Menschen, die obdachlos oder wohnungslos sind. Um die höchstansteckende Verbreitung der Pandemie eindämmen zu können, brauchen
obdachlose Menschen einen geschützten Raum, Nahrung und einen Zugang zu Sanitäranlagen.
 
Einige Menschen, ehrenamtlich oder professionell, leisten seit letzter Woche Unglaubliches. Polizisten und Straßensozialarbeiter sind auf den Straßen unterwegs und versuchen, obdachlose Menschen mit Ansprache und/oder mit Lunchpaketen zu unterstützen. Sie alle erleben die Ängste und auch die Hilflosigkeit der obdachlosen Menschen und können nur zuhören, nicht helfen. Eine sehr belastende Situation.
Unsicherheit besteht auch seitens der Polizeibehörde wie in Interviews von Polizeisprechern deutlich wurde. Allgemeinverfügungen zur Eindämmung des Coronavirus werden kurzfristig für bestimmte Personengruppen / Einrichtungen geändert, so, dass für obdachlose Menschen erneut keinerlei Aussicht auf eine Änderung der prekären Situation besteht.
Entgegen der absolut notwendigen und lebensrettenden Beschränkungen der allgemeinen Bevölkerung werden hier Allgemeinverfügungen für „Randgruppen“, die mit einem bereits geschwächten Immunsystem in einer prekären Lebenssituation leben, außer Kraft gesetzt und Gruppenzusammenkünfte u. a. auch in Einrichtungen und Hilfsgruppen, die überwiegend mit ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt sind, ermöglicht.
Alle Menschen, die hier zusammentreffen würden, sind dann unkontrollierbare Multiplikatoren des Corona Virus.
Kann so wirklich Hilfeleistung seitens der Behörde aussehen und ist das Eingehen eines derartig hohen Risikos wirklich gewollt?
In anderen Ländern Europas wird zumindest versucht, Hilfe zu leisten. In London werden hunderte Obdachlose in Hotels untergebracht, um sie vor dem Corona Virus zu schützen. Ca. 300 Zimmer in zwei Hotels werden dafür zur Verfügung gestellt und zunächst auf die kommenden zwölf Wochen befristet. "Wir müssen alles Mögliche tun, um die Gesundheit aller zu schützen - nicht zuletzt die der Londoner, die jede Nacht unter rauesten Bedingungen auf den Straßen der Hauptstadt schlafen", so Londons Bürgermeister Sadiq Khan.
Allgemeinverfügungen sollten für alle Menschen in Deutschland gelten. Zu den Menschenrechten gehört ein Mindestmaß an Lebensunterhalt und Schutz. Es ist der Auftrag von Staat und Politik, für alle Menschen gleiche Rechte, gleiche Zugänge und gleichen Schutz sicherzustellen und das nicht nur in Krisenzeiten.
 
Obdachlose Menschen benötigen JETZT Schutz durch sofortige dezentrale Unterbringung und Versorgung. Dazu könnte die Unterbringung in Hotelzimmern gehören, die bedingungslose medizinische und pflegerische Versorgung, sowie bei der Unterbringung in Notunterkünften und Heimen die Zimmer nur noch zur Einzelnutzung vergeben werden dürfen. In Hamburg und anderen Städten, in denen es bereits ein Winternotprogramm gibt, wäre eine ganztägige Öffnung des Winternotprogramms sowie eine Weiterführung des Winternotprogramms inklusive der Containerunterbringung angezeigt.
 
Der Verein Leben im Abseits e. V. wurde gegründet, um Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt zu werden.
Die Bevölkerung konnten wir bisher sehr gut erreichen, was derzeitige Anfragen nach Unterstützungsmöglichkeiten und Spendenangeboten an uns zeigt.
 
Bitte zeigen SIE alle, dass Sie den obdachlosen Menschen Gleiches Recht für Alle zukommen lassen!
 
Sie sind die Vertreter von Staat und Politik und haben nicht nur die Kompetenz, sondern auch die Macht, bundesweite Regelungen zu beschließen.
 
Lassen Sie die obdachlosen Menschen nicht allein!
 
 
Hamburg, den 25.03.2020
 
Leben im Abseits e. V.
 
 
 
Susanne Groth               Doris Glass              Christian Eckhoff
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Workshop Bildung und Präventation in Bildungseinrichtungen

Seit 2017 führen wir in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen Workshops zum Thema Armut, Bedürftigkeit und Obdachlosigkeit durch. Hierfür sind wir u. a. mit dem PRIMUS Preis der Stfiftung für Bildung und Gesellschaft ausgezeichnet worden.

 

Wenn auch Sie Interesse an einem Workshop haben, so finden uns Bildungseinrichtungen auf der Datenbank der Atlas Schule mit genauen Angaben und Zielen der Workshops. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

 

https://atlas.schule/partner/leben-im-abseits-e-v/

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Wir freuen uns sehr über den PRIMUS Preis Februar 2020

Wir sind von der Stiftung für Bildung und Gesellschaft mit dem PRIMUS Preis Februar 2020 für unsere Bildungsarbeit an Schulen und Universitäten ausgezeichnet worden.

 

Wir sind total glücklich über diese Würdigung unserer Arbeit durch die Stiftung für Bildung und Gesellschaft und freuen uns sehr.

 

https://www.stiftung-bildung-und-gesellschaft.de/primus-preis/preistraeger-2020/leben-im-abseits.html

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UNTER DEM RADAR im Lichtwarksaal

Am Donnerstag waren wir zu Gast im wunderschönen Lichtwarksaal und haben aus unserem Buch UNTER DEM RADAR-Leben und Helfen im Abseits gelesen.

Herzlichen Dank an die Carl-Toepfer-Stiftung für die liebevolle Betreuung. Unseren vielen interessierten Gästen sagen wir ganz herzlichen Dank für einen bereichernden Abend, für die zahlreichen Mails im Anschluß an die Lesung und für die vielen Spenden.

Damit helfen Sie uns, den Menschen auf der Straße schnell und unbürokratisch helfen zu können.Ganz lieben Dank dafür!

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Leben im Abseits als Good Practice Beispiel

In der Broschüre der neuen Hamburger Engagementsstrategie von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration wird Leben im Abseits als Good Practice Beispiel genannt.

Wir freuen uns total darüber!

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Das war unser Jahr 2019!

Liebe Interessenten, Förderer, Unterstützer und Freunde von Leben im Abseits,

 
nun neigt sich das zweite Vereinsjahr von Leben im Abseits mit schnellen Schritten dem Ende. Auch dieses Jahr verging für uns wie „im Flug“. Wir ziehen kurz vor dem Jahreswechsel ein Resümee und lenken den Blick auf die Dinge, die uns während dieses Jahres bewegten.
 
In diversen Lesungen, die wir in Kulturcafés und anderen schönen Locations durchgeführt haben, konnten wir sehr viele Menschen unterschiedlichster Altersstufen ansprechen und für das Thema Obdachlosigkeit sensibilisieren. Beim FC St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions bekamen wir die Möglichkeit, unsere Arbeit und unseren Bildband ABSEITS, der ebenfalls auf dem Kiez entstanden ist, vorzustellen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, erstmalig in so einem großen Rahmen eine Lesung durchführen.
 
Im Kulturcafé „Komm Du“, im Kulturhaus Eppendorf, im Kulturschloss Wandsbek und in der Bücherhalle Billstedt haben wir unsere Porträtfotos aus dem Bildband „Abseits – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“ und unser Fotos „Schattenseiten in den Städten“ ausstellen können. Diese Fotografien sind entstanden, als wir uns in anderen Großstädten Deutschlands umgesehen haben, um zu erfahren, wie dort die Obdachlosenproblematik behandelt wird.
 
Unsere Netzwerkpartner wie z. B. die Alimaus und der Kältebus der Alimaus konnten wir mit Sachspenden unterstützen. Das CaFée mit Herz erhält weiterhin die kompletten Geldspenden für den Bildband „ABSEITS – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“, und viele obdachlose Menschen haben wir finanziell bei der Beschaffung von Ausweisen, Fahrkarten etc. unter die Arme greifen können. Wir haben Schlafsäcke erworben und diese und andere wärmende Sachspenden im vergangenen Winter, aber auch in den letzten Wochen, verteilen können.
 
Eine sehr wichtige Projektarbeit unseres Vereins ist die Ansprache von Schülern und Schülerinnen. In diesem Jahr konnten wir viele Workshops mit Fach-, Berufs- und weiterführenden Schulen, u.a. mit dem Johann Rist Gymnasium und der Ernst-Barlach-Gesamtschule Projekttage durchführen. Dieser Teil unserer Arbeit liegt uns besonders stark am Herzen. Die Schülerinnen und Schüler stehen der komplexen Thematik der Obdachlosigkeit und Armut sehr offen gegenüber und bringen sich neugierig in die Projektarbeit ein. Im Rahmen dieser Arbeiten zeigen wir den Schülerinnen und Schülern, dass gravierende Missstände auch in einem reichen Land wie Deutschland existieren, diesen jedoch mit sozialem Engagement begegnet werden kann. Auf diese Weise erleben sie die Bedeutung von Gesellschaft aus einer neuen Perspektive. Wir glauben, dass eine Erfahrung dieser Art bei jungen Menschen Vorurteile abbaut und ein kritisches Denken fördert.
 
Gemeinsam mit dem FC St. Pauli und einigen Initiativen der Obdachlosenhilfe aus dem Arbeitskreis Armut und Obdachlosigkeit, konnte zum ersten Mal ein Obdachlosenforum generiert werden. Unter dem Motto: St. Pauli sind wir alle lud der FC St. Pauli in den Ballsaal im Millerntor zu einem Tag der Begegnungen ein. Diese zwanglose Atmosphäre fand sehr großen Anklang und es ist angedacht, diesen Tag jährlich zu wiederholen.
 
Sehr glücklich waren wir über die Auszeichnungen, die unser Verein in diesem Jahr erhalten hat. Im April durften wir den MoPo Stadteilpreis 2019 entgegennehmen. Gemeinsam mit der PSD Bank hat die MoPo Hamburg unseren Verein ausgezeichnet und mit einem Preisgeld zur Finanzierung eines Vereinsfahrzeuges unterstützt.
 
Sehr stolz sind wir über die Verleihung des Annemarie-Dose-Preises, der in 2019 erstmalig in Hamburg vom Hamburger Senat vergeben wurde. Wir sind sehr glücklich über diese Würdigung unserer Arbeit.
 
Unsere Veranstaltungsreihe „Hamburger Dialoge zum Thema Obdachlosigkeit“, die wir in 2018 erstmalig durchführten, hatte einen solch großen Anklang gefunden, dass wir uns entschieden haben, diese Reihe in den Wintermonaten wiederholt durchzuführen. Mit je einem Experten aus dem professionellen Hilfesystem berichten wir über unterschiedliche Themenfelder der Obdachlosigkeit und diskutieren mit unseren Gästen.
 
Im Oktober konnten wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR – Leben und Helfen im Abseits auf den Markt bringen. Die Buchvorstellung durften wir ebenfalls beim FC St. Pauli durchführen und waren sehr glücklich, dass wir an diesem Abend ca. 300 Gäste begrüßen durften.
Dieses Buch ist in knapp zweijähriger Recherchearbeit unter Mitwirkung der Bürgernahen Beamten der Davidwache entstanden und beinhaltet Interviews von obdachlosen Menschen, aber auch den Menschen, die tagtäglich für obdachlose und bedürfte Menschen im Einsatz sind. Für die Produktionskosten des Buches sind wir von einigen Firmen und der Druckerei Langebartels & Jürgens sowie der Firma IGEPA group sehr großzügig unterstützt worden.
 
Unser größter Erfolg in diesem Jahr ist es, dass wir einen obdachlosen Mann nach einem 30jährigen Leben auf der Straße unter Mitwirkung von professionellen Akteuren der Obdachlosenhilfe zurück ins Regelsystem bringen konnten und er seit vier Wochen in eine eigene Wohnung einziehen konnte.
Vor ein paar Tagen erreichte uns die Nachricht, dass ein weiterer Interviewpartner aus unserem Buch nicht mehr auf der Straße lebt, sondern eine Wohnung und eine Arbeit gefunden hat. DAS sind Ereignisse, die uns zeigen, wie wichtig es ist, „HINZUSEHEN“.
 
Ein ereignisreiches Vereinsjahr neigt sich dem Ende zu. Neue Planungen, Projekte und Kampagnen stehen „vor der Tür“. Jetzt aber möchten wir Ihnen allen erst einmal ein herzliches Danke schön sagen.
 
Danke, für Ihre große moralische und finanzielle Hilfe, für Ihr Engagement sowie Ihr anhaltendes Interesse an unserer Arbeit. Wir hoffen, Sie bleiben auch im kommenden Jahr an unserer Seite.
 
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie wunderschöne Weihnachten, erholsame Festtage sowie ein glückliches und gesundes Jahr 2020.
 
Das Team von Leben im Abseits
 


St. Pauli sind wir alle!

Es war am 13. November ein sehr schöner Nachmittag unter dem Motto "St. Pauli sind wir alle" im Millerntorstadion. Ganz herzlichen Dank dem Team vom FC St. Pauli und Natascha Clasen, die diese schöne Veranstaltung ausgerichtet haben.

 

Zwischen Menschen vom Kiez sowie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe und dem Team des FC St. Pauli haben sich viele interessante Begegnungen ergeben.


Eine Besucherin hat uns 20 Schlafsäcke und Isomatten mitgebracht, die wir noch vor Ort an das Team des Kältebusses der Alimaus weitergeben konnten. Liebe Petra, herzlichen Dank dafür.

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Preisträger des Annemarie-Dose-Preises

Gestern wurde zum ersten Mal vom Senat der Stadt Hamburg der Annemarie-Dose-Preis für innovatives Engagement verleihen.

 

Wir sind einer der drei Preisträger und sind wahnsinnig stolz und unendlich glücklich, einen Preis mit dem Namen einer engagierten und empathischen wundervollen Frau tragen zu dürfen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Jury, Frau Dr. Melanie Leonhardt und bei dem Präsidenten der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann für eine beeindruckende und berührende Laudatio. Vielen lieben Dank für diese Würdigung.

 

https://www.hamburg.de/annemarie-dose-preis/

 

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betterplace Fotowettbewerb Weltfrauentag

Die Spendenplattform betterplace führt zum Weltfrauentag einen Fotowettbewerb durch. Vorgeschlagen wurden Frauen, die "Bewegendes" leisten.

Vereinskollegen von Leben im Abseits e. V. haben dafür Susanne Groth vorgeschlagen. Bitte teilt und liked unser Projekt auf Facebook!!!

Name, Alter und Wohnort der portraitierten Frau

Susanne Groth, 55 Jahre alt. Wohnhaft in Holm, Kreis Pinneberg.

Wo und wie ist sie uns begegnet?

Susanne hat 2016 ehrenamtlich einen Bildband über obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg St. Pauli erstellt. Die Erlöse aus dem Verkauf des Bildbandes gehen komplett an das CaFée mit Herz, einer Tagesstätten Einrichtung für obdachlose und bedürftige Menschen in Hamburg.

2017 hat Susanne den Verein Leben im Abseits e. V. gegründet. Der Verein setzt sich dafür ein, Behörden und Öffentlichkeit über das unakzeptable und menschenunwürdige Leben auf der Straße aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass obdachlose Menschen einen Anspruch darauf haben, mit Würde, Respekt und Anstand behandelt werden.

Sie versucht, mit Netzwerken und Zusammenwirken mit den bereits bestehenden Einrichtungen, die sich nachhaltig um die Unterstützung von bedürftigen und obdachlosen Menschen kümmern, die Situation der Hilfsbedürftigen zu verbessern und die Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren. Sie plant und führt Kampagnen und Projekte durch, hält Lesungen, Ausstellungen und Projekttage an Schulen und Universitäten. Mit Kooperationspartnern aus der Wohnungslosenhilfe gestaltet sie Dialogabende und Seminare.
Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützt sie Einrichtungen der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird, bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen.

Wir unterstützen Susanne bei aller Vereinsarbeit und sind ebenfalls Mitglieder von Leben im Abseits. Einige von uns sind seit längerer Zeit mit Susanne befreundet und freuen uns, sie unterstützen zu können.

Warum ist sie ein Vorbild für dich?

Susanne setzt sich bei allem, was sie tut, vollständig und mit ganzem Herzen ein. Sie überzeugt durch Ehrlichkeit, Sensibilität und Empathie nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit.
Sie ist ein Mensch, der sich wirklich für andere Schicksale interessiert und mit 100% Einsatz an alle Anforderungen herangeht. Geht nicht –Gibt es nicht, das ist der Leitsatz von ihr.
Wir fragen uns oft, wo sie die Energie und Kraft hernimmt. Sie erinnert uns manchmal vehement daran, was eigentlich alles möglich sein kann!

Sie ist von den Schicksalen der Menschen auf der Straße wirklich berührt und kämpft für sie. Sie leidet mit ihnen und überlegt ständig, was noch getan werden kann. Sie reflektiert sich und ihr Handeln und scheut sich nicht, Fehlschläge einzugestehen, dabei aber sofort nach anderen Lösungen zu suchen.

Mit großer Leidenschaft und Empathie erzählt sie uns, was sie an Verbesserungen erzielen möchte. Sie schafft es, einen Jeden davon zu überzeugen, sich zu hinterfragen und letztendlich auch, sich „zu bewegen“.

Auf öffentlichen Veranstaltungen ist sie diejenige, die mit Emotionalität die schlimmen Zustände der Straße präsentiert. Sie nimmt die Öffentlichkeit mit und nicht selten werden wir im Anschluss einer Veranstaltung gefragt, ob wir im Verein noch Unterstützung benötigen.

Wenn man Susanne fragt, was ihr der Verein und die Arbeit darin bedeutet, sagt sie: „Der Verein ist mein Baby. Ich bin 24 Stunden am Tag mit Herzblut dabei. Leben im Abseits hat erst dann keine Bedeutung mehr, wenn es keinen obdachlosen Menschen mehr gibt“!

Für ihr Engagement ist Susanne bereits mit dem Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte 2018 ausgezeichnet worden. Das Aktionsbündnis für Demokratie und Toleranz hat ihr ebenfalls einen Preis für hervorragendes Engagement verliehen. Diese Würdigung erhält sie im April 2019.

Was wünscht ihr ihr für ihre Zukunft?

Wir wünschen ihr ganz viel Kraft für alle weiteren Projekte, die in der Planung sind. Sie ist derzeit dabei, ein zweites Buch zu schreiben. Für dieses Buch wünschen wir ihr den gleichen Erfolg, den sie bei dem ersten Bildband hatte.

Wir werden sie weiterhin mit aller Kraft unterstützen und wünschen uns, dass noch mehr Förderer und Spender Susanne zur Seite stehen. Wir freuen uns darüber, dass wir gemeinsam mit Susanne vielleicht Zustände ein wenig verbessern können.

Wir wünschen ihr, dass sie genau so bleibt, wie sie ist: Empathisch, ehrlich, engagiert und voller Leben. Und – dass sie nicht vergisst, auch ein klein wenig mehr an sich selber zu denken.

Das Team von Leben im Abseits e.V.


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Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte

Gestern durften wir den Bürgerpreis der Bezirksversammlung Hamburg Mitte entgegennehmen.


Neben zahlreichen anderen Organisationen die, wie wir ehrenamtlich tätig sind, wurden die Ehrungen im Hotel Hafen Hamburg verliehen.


Wir sehen diese Auszeichnung als zusätzliche Motivation, unsere Arbeit für Menschen im Abseits fortzuführen. Vielen Dank an alle Menschen, die uns in unserem Tun unterstützen und damit helfen, gute Projekte voranzutreiben!

 

Wir sind sehr glücklich und unendlich Dankbar für diese Würdigung.

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Seht hin!!!

Am Samstag, den 13.01.2018 haben wir im Kulturcafe Komm Du unsere Vernissage mit Bildern aus dem Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte mit einer kleinen Lesung eröffnet.

Während der Ausstellung hatten wir Besuch vom NDR Hamburg Journal, die einen fantastischen Beitrag am Abend gezeigt haben. Das, sowie die Fragen unserer interessierten Gäste, war schon sehr aufregend und emotional für uns.

Aber am Sonntag bekamen wir einen Brief von einer Frau, die auf unserer Lesung gewesen ist. Dieser Brief hat uns alle total berührt und wir waren sprachlos. Ein solcher Dank und ein solches Verstehen unserer Botschaft macht uns sehr sehr dankbar und glücklich.

 

Und hier der wunderschöne Brief:

 

Seht hin!
Es ist Samstag Nachmittag.
Ich sitze in einem kleinen Café. Ich sitze in einem Café und warte auf die Veranstaltung.
Es sind nicht viele Menschen gekommen. Kein Wunder. Wen interessiert´s?

 

Eine Vernissage mit einer kleinen Lesung.
Titel: ABSEITS vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte.
Wen interessiert´s?

 

Wer schaut sich schon gern Gesichter von Menschen an, die auf der Straße leben?
Wer liest schon gern über deren Leben? Gedanken? Wünsche? Träume?
Wen interessiert´s?

 

Die Autorin des Buches sitzt bescheiden auf der Treppe, die eigentlich auf die Bühne führen soll.
Neben ihr ein Mann mit dem Buch in der Hand. Er wird den Leben im Buch seine Stimme schenken.

Sie erzählt über das Buch, über die Menschen.


Sie ist ergriffen. Sie leidet. Ihr Herz erduldet keine Ruhe. Es schlägt mit voller Wucht.
Für die Menschen im Buch.
Sie kennt ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Geschichten.

Sie erzählt. Er liest.
Sie fühlt. Er malt.
Ich lausche.

Ihren unausgesprochenen Worten.

 

Schaut hin! Redet mit ihnen! Lauft nicht weg! Hört ihnen zu! Sie sind da! Sie sind Menschen!
Sie hofft. Sie bangt. Sie kämpft. Sie fleht.
Für diese Menschen im Buch.
Ihre stillen Tränen suchen unsere Augen.
Ihre Wut schreit uns an.

 

Auch dir kann das passieren! Zu jeder Zeit! Auch du kannst dort landen! Dort, wo du hungern musst. Dort, wo du frieren musst. Dort, in der Welt der Stummen, Abgeschobenen, Ausgestoßenen.

 

Ihr innerer Kampf raubt mir den Atem.
Ich kämpfe mit ihr. Ich flehe mit ihr.

Hört hin! Seht hin!
Bitte!
Lasst all dies nicht zu!