Menschlichkeit auf dem Kiez

Sind sie anders, die Menschen, die auf dem Kiez Zuhause sind?
Liegt es daran, dass sie tagtäglich mit Leid und Elend konfrontiert sind?
Ist es für sie aus diesem Grund eine Selbstverständlichkeit denen zu helfen, die auf unsere aller Hilfe angewiesen sind?
„Letzte Woche habe ich wieder die obdachlose Frau gesehen, deren Verelendung immer deutlicher wird. Sie saß im Regen total durchnässt in ihrem Rollstuhl vor einem Lebensmittelmarkt. Ihre gesamte Habe lag verstreut am Boden und alles war klitsche nass. Sie selber hatte blaue Lippen und eiskalte Hände. Mein Freund und ich haben ihre Habe zusammen gesammelt und ich habe ihr meinen Schal gegeben, damit ihr etwas wärmer wird. Ihr Schlafsack war nicht nur nass, sondern auch total verdreckt. Mein Freund hat ihn mit zu uns nach Hause genommen und in die Waschmaschine gesteckt. Ich habe die Frau in ihrem Rollstuhl zu Fuß, da uns der Busfahrer leider nicht mitnehmen wollte, in eine Einrichtung gefahren, damit sie sich dort aufwärmen und neue Kleidung erhalten kann. Den gewaschenen und getrockneten Schlafsack habe ich den Angestellten im Lebensmittelmarkt gegeben. Denn dort wird die obdachlose Frau wieder auftauchen“……
DAS ist kein Märchen, sondern es gibt sie tatsächlich, die guten Feen, für die Hinschauen und Helfen Normalität ist. Wie schön wäre es, wenn JEDER von uns ein wenig Hilfe leisten würde. Dann sähe die Welt für obdachlose Menschen ein wenig schöner aus.
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UNTER DEM RADAR im Millerntor

Gestern Abend durften wir unser neues Buch UNTER DEM RADAR Leben und Helfen im Abseits im Millerntor beim FC St. Pauli vorstellen. Es war ein wunderschöner Abend mit ganz vielen schönen und berührenden Erlebnissen. Vielen lieben Dank an alle, die diesen Abend so wunderbar gemacht haben.

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Menschen!!!! Auf der Reeperbahn......

Die Reeperbahn ist Hamburgs bekannteste Straße im Vergnügungsviertel im Stadtteil St. Pauli und gilt als schillerndste und sündigste Meile der Welt. Ca. 20 Millionen Besucher bummeln jährlich über die 930 Meter lange Straße und wollen Glanz, Licht, Musik und Skurrilität erleben.

 

St Pauli ist aber auch trist und hässlich. Es stinkt es nach Urin, nach Fäkalien, nach verdorbenen Essen. Vor den Ladeneingängen, in den Seitenstraßen und auch mitten auf Hamburgs Rotlichtboulevard liegen MENSCHEN und vegetieren vor sich hin.

 

Angesehen werden Sie entweder mitleidig oder mit Ekel in den Augen, sehr gern werden sie aber „einfach“ übersehen. Gewalttätige Übergriffe durch ihre Mitmenschen erfahren sie öfter. „Gern“ wird auf sie auch uriniert oder behinderten obdachlosen Menschen werden ihre Gehhilfen oder Rollstühle gestohlen.

 

Unvorstellbar, was Menschen Mitmenschen antun können, die bereits am Rande der Gesellschaft leben. Das ist nicht nur würde- und respektlos, sondern ein asoziales Verhalten.

 

Jeder von uns kann in eine soziale Notlage kommen. Jeder von uns ist auf soziale Kontakte und Empathie angewiesen. Jeder von uns kann seine Mitmenschen anschauen und wahrnehmen. JEDER!!!!

 

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St. Pauli zeigt Herz.......

Hamburg St. Pauli – Hier liegen Glanz und Elend so nah bei einander wie sonst nirgendwo in Hamburg.

 

 

Wenn die Lichter ausgehen, ist St. Pauli trist und hässlich. Entlang der Reeperbahn findet man obdachlose Menschen auf ihren Schlafmatten liegend auf dem Gehweg oder in Hauseingängen.

 

Obdachlosigkeit, Drogen und Perspektivenlosigkeit – auch das ist St. Pauli.

 

 

St. Pauli ist aber auch offenherzig und human. Hier gibt es Nachbarschaftshilfe, hier gehen  Polizisten auf Tuchfühlung mit bedürftigen Menschen. St. Pauli ist herzlich und aufmerksam.  

 

 

Nicky Wichmann, Inhaberin vom Amsterdam-Headshop auf der Reeperbahn, hat uns von ihrem Leben auf St. Pauli erzählt.

 

 

Hier gehts zum Inteview:

 

https://vimeo.com/250320998?utm_source=email&utm_medium=vimeo-cliptranscode-201504&utm_campaign=28749

 

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