Lesung Leben im Abseits im Kulturladen St. Georg

Gestern waren wir zu Gast im Kulturladen St. Georg.

 

Wir hatten ein wirklich interessiertes Publikum in einer wunderschönen Location.

 

Vielen herzlichen Dank für ganz viele interessante Fragen seitens unserer Gäste, für die Spenden und die liebevolle Betreuung im Kulturladen St. Georg durch Sonja Sonik.

 


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Werde Fördermitglied!!!

Leben im Abseits e. V. ist ein Verein zur Unterstützung von obdachlosen und bedürftigen Menschen. Hilf uns und unterstütze unsere Arbeit mit einer Fördermitgliedschaft!

 

 

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Lesung Leben im Abseits Unter Palmen aus Stahl in der Parallelwelt

In Tine Wittlers Parallelwelt haben Susanne Groth, Arne Voigt und Dominik Bloh am letzten Samstag den Bildband "Abseits vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte" und das Buch  "Unter Palmen aus Stahl" vorgestellt.

 

Eine authentische Lesung vor einem absolut interessierten Publikum.

 

Es war ein sehr schöner Abend mit tollen Gästen! Vielen Dank für ganz viele liebe Worte und für die finanzielle Unterstützung, die wir erhalten haben!


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Ehrenamtlicher Fundraiser gesucht!

Das Team von Leben im Abseits braucht Hilfe!!!

 

Um unsere Arbeit weiterhin leisten und ausbauen zu können, sind wir auf Spendengelder angewiesen.

 

Deshalb suchen wir aktuell Ehrenamtliche, die sich um das Thema Fundraising als Fundraiser kümmern.

 

Dazu gehört u.a.:
• Förderanträge erstellen
• Diverse Fundraising-Aktivitäten planen, koordinieren und umsetzen

Wir freuen uns über:
• Erste Erfahrungen im Fundraising oder Neugier, sich in ein neues Feld einzuarbeiten
• Basis-Kenntnisse im Umgang mit Computer, Sozialen Medien und Co.
• Zielorientiertes Arbeiten, Verbindlichkeit
• Teamfähigkeit, Freude am Austausch mit anderen Menschen

Wir bieten:
• Wir sind ein bunt gemischtes, motiviertes Team, das gemeinsam etwas erreichen will – wir reden nicht lange, wir handeln.
• Bei uns gibt es Raum für Eigeninitiative und innovative Ideen sowie auch Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten.
• Ein flexibles Ehrenamt, ganz nach den persönlichen zeitlichen Ressourcen.

 

Wer sich vorstellen kann, durch seine ehrenamtliche Tätigkeit den Vorstand zu unterstützen, wende sich bitte an kontakt@leben-im-abseits.de. Wir freuen uns auf Eure Rückmeldung!

 

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Folgen des harten Winters

Für einen Interviewpartner aus unserem Buch hatte dieser Winter katastrophle Folgen. Seine Finger sind abgefroren und auch seine Beine mußten amputiert werden. Trotz weiteren, noch folgenden Operationen, hat er weder seinen Humor noch seinen Lebenswillen verloren.

 

Während des Interviews haben wir ihn als einen absolut intelligenten und humorvollen Menschen kennen gelernt. Mit einer gewissen Ironie hat er uns aus seinem Leben berichtet und nachhaltig beeindruckt. Wir waren fassungslos, traurig und unendlich wütend, als wir von seinem Schicksal hörten.

 

Nach dem Winter veröffentlichen die Städte Zahlen über Menschen, die im vergangenen Winter den Kältetod gestorben sind. Zahlen, über Menschen deren Leben nach einem Winter gravierend anders geworden ist, gibt es leider nicht.

 

Wir sind erschüttert darüber, dass in unserem Land im 21. Jahrhundert noch Menschen auf der Straße leben müssen. Wir sind unendlich traurig darüber, dass Menschen bei Minusgraden sich mit Alkohol wärmen müssen, vor Erschöpfung einschlafen und mit abgefrorenen Gliedmaßen aufwachen oder aber auch gar nicht mehr aufwachen. Wir sind wütend darüber, mit wie viel Ignoranz und Nichtbeachtung diese Menschen ihr Dasein auf der Straße fristen müssen und hilflos den Gefahren für Körper und Seele ausgesetzt sind!!!

 

Für unseren "Langer" wünschen wir uns, dass er, trotz dieser einschneidenden Beeinträchtigung, seinen Lebensmut nicht verliert und ihm sein Wunsch erfüllt wird, eine Pflegeunterkunft in der Nähe "seines" Kiez zu finden.

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Ein schönes Osterfest

Das Team von Leben im Abseits wünscht allen Freunden, Bekannten und Unterstützern ein frohes Osterfest.

 

Für unsere "Schützlinge" wünschen wir uns wärmere Temperaturen, denn das Winternotprogramm endet morgen...................................

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Lesung ABSEITS-Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte im Kulturcafé Komm Du

Trotz eisiger Kälte kamen viele interessierte Gäste am gestrigen Abend zu unserer Lesung ins Kulturcafe Komm Du.

 

Auch diese Lesung musste ohne Susanne stattfinden, die noch immer wegen einer Grippe das Bett hüten muss.

 

Doris Glass und Arne Vogt haben diese Lesung super durchgeführt. Vielen Dank an unsere interssierten Gäste und an das Team vom Komm Du.

 


Tide TV hat unsere Ausstellung gefilmt und ein Interview mit Susanne durchgeführt. Ein toller Beitrag!!!


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Lesung Leben im Abseits Unter Palmen aus Stahl im Kukuun

Zum ersten Mal eine Lesung ohne Susanne, die mit der Grippe das Bett hüten musste. 

 

Susanne wurde aber souverän durch Doris Glass vertreten.

Doris Glass, Arne Vogt und Dominik Bloh haben aus "Abseits" und "Unter Palmen aus Stahl" vorgelesen.

 

Vielen Dank an die vielen Besucher, sowie dem Kukuun für die tolle Unterstützung!!

 


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Eisige Zeiten in Hamburg

 

"Ich bin grad durch Hamburg gebummelt und muss aufpassen, dass ich nicht mein ganzes Geld verschenke. Eben habe ich mit einem Mann gesprochen, der keinen Platz im Winternotprogramm bekommen hat. Wie kann das sein?" Diese Nachricht bekam ich gestern Abend. Seit Tagen kreisen die Gedanken um Menschen, die bei diesen frostigen Temperaturen auf Hamburgs Straßen sind.

 

Es gibt das Winternotprogramm, ein Erfrierungsschutz, das einzig dazu da ist, Menschen vor dem Kältetod zu bewahren. Manche obdachlose Menschen möchten aber nicht ins Winternotprogramm, da Gewalt, Diebstahl und anderes dort an der "Tagesordnung" sind. Obdachlose Menschen, die Tiere besitzen, können dort ebenfalls nicht untergebracht werden.

 

Menschen aus Osteuropa werden bei der Aufnahme ins Winternotprogramm kontrolliert. Ist in ihrem Ausweis eine Meldeadresse vorhanden, zieht die Sozialbehörde daraus die Annahme, dass diese Menschen hier in Hamburg "freiwillig" obdachlos sind! Damit verlieren sie ihren Anspruch auf die Unterbringung im Winternotprogramm. Sie bekommen von der Stadt Hamburg Bustickets, damit sie wieder in ihre Heimat fahren. Dieses wollen die Menschen aber oftmals nicht, denn z. B. in Rumänien haben diese Menschen ebenfalls keine Perspektiven. Sie schicken das Geld, welches sie hier durch Betteln oder Tätigkeiten verdienen, in die Heimat, damit sie so ihre Familien unterstützen.

 

Für die Menschen, die keine bezahlte Rückreise in ihr Land antreten wollen, hat die Stadt Hamburg eine Wärmestube eingerichtet. Hierbei handelt es sich um einen bestuhlten Raum. Den Menschen ist es gestattet, dort gerade auf dem Stuhl zu sitzen. Den Kopf auf die Hände stützen oder sich hinlegen ist dort nicht erlaubt. Kaum einer nutzt diese Stube und geht dann wieder zurück auf die Straße.

 

Auf Parkbänken, in Haus- und Bahnhofseingängen, unter Brücken oder anderen Orten ist man an solchen Tagen der Witterung schutzlos ausgesetzt. Es besteht die große Gefahr, dass die Menschen erfrieren. Dieses passiert mitten "unter uns" in einer der reichsten Städte Deutschlands.

 

Es ist völlig egal, ob es sich um deutsche oder ausländische obdachlose Menschen handelt - jeder Kältetote ist ein Toter zu viel!

 

 

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Videodreh Leben auf der Straße

 

Wie passend doch der Schnee heute kam.......

Wir wollten ein Video drehen, um das Leben auf der Straße zu Filmen und den krassen Gegensatz zum "normalen" Leben darstellen.

 

Am Vormittag haben wir uns auf Hamburgs bekanntester Straße, der Reeperbahn, getroffen. Passend zum Drehstart setzte der Schneefall ein. Heute haben wir hautnah spüren können, wie furchtbar und unwürdig das Leben auf der Straße ist. Kälte, Hunger, Ignoranz oder Vertreiben - wir haben alles erlebt heute. Wir waren durchgefroren und wurden immer stiller. WIE kann es sein, dass in Deutschland, in einem der reichsten Länder der Welt, Menschen auf der Straße leben müssen? Diese Frage beschäftigt uns schon lange, nach diesem Tag noch mehr......

 

Das Video werden wir auf unserer Lesung "Leben im Abseits Unter Palmen aus Stahl" am 18. Februar um 20 Uhr im Kukuun präsentieren.

Das fertige Video gibt es hier

 

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Dreh mit Tide TV im Komm Du Kulturcafe

Gestern war Tide TV im Komm du und hat sich unsere Ausstellung der Fotos aus dem Bildband ABSEITS-Vom Leben am Rande der Gesellschaft angesehen. Mit Susanne Groth haben Mathias und Benjamin von TIDE - Hamburgs Community Sender ein Interview geführt. Es hat wirklich Spaß gemacht, denn beide TV Partner waren total interessiert dabei.
Der Beitrag wird ab 14.02.2018 täglich für drei Wochen beim Magazin „Hamburg immer anders“ auf TIDE laufen.......

 
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Lesung Leben im Abseits Unter Palmen aus Stahl bei Hanseatic Help

Zum ersten Mal wurde auf einer Lesung unser Bildband "Abseits vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte" und das Buch von Dominik Bloh "Unter Palmen aus Stahl" vorgestellt. Eine Lesung wie sie authentischer nicht sein konnte vor einem absolut interessierten Publikum.

Es war ein sehr schöner Abend mit tollen Gästen! Vielen Dank an das Team von Hanseatic Help und an unsere Gäste! Tausend  Dank, dass ihr uns mit Euren Buchkäufen und Spenden so unterstützt!


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„In Deutschland muss heute niemand auf der Straße leben, oder?“

 

Eine Aussage, die uns sehr oft zu Ohren kommt und zeigt, wie wichtig das Thema Sensibilisierung der Öffentlichkeit auf die Problematik Obdachlosigkeit und Bedürftigkeit ist. Denn schenkt man dieser Aussage Glauben, würde es ja bedeuten, dass all die Menschen, die in immer größerer Anzahl würdelos ihr Dasein auf der Straße fristen, dieses freiwillig tun. Freiwillig tagtäglich einen Kampf um Grundsätzliches wie Schlafen, Körperpflege und Nahrung führen. Sich tagtäglich den Herausforderungen stellen, bei den Temperaturen auf der Straße zu überleben und der Gefahr vor An- und Übergriffen ausgesetzt zu sein.

 

Viele können sich einfach nicht vorstellen, dass der Abstieg auf die Straße auch unverschuldet passiert. Die Realität sieht leider oftmals genauso aus. Auslöser wie z. B. Krankheit, Trennung von der Familie, Verlust der Arbeit und ein fehlendes soziales Netzwerk sind häufig die Auslöser für den Abstieg auf die Straße. Dazu kommen die zunehmende Verarmung und die Wohnungsnot in Deutschland. Geringes Einkommen, steigende Mieten und hohe Lebenshaltungskosten sind mit Gründe dafür, dass Menschen sich "das Leben" nicht mehr leisten können und auch in einem Sozialstaat wie Deutschland aus dem Wohnungsmarkt herausfallen.

 

Nicht selten sind es Räumungsklagen aufgrund von Mietschulden, die die Menschen auf die Straße bringen. Dazu gehören nicht nur hilflos auf der Straße liegende betrunkene Männer, sondern zunehmend auch Frauen, Familien und Migranten.

 

Den Räumungsklagen vorher geht bei den meisten Betroffenen ein längerer Prozess begleitet von depressiven Stimmungen, Schamgefühlen und Resignation. "Ich mochte einfach nicht mehr zum Briefkasten gehen, ich wollte einfach keine Mahnungen mehr sehen", Aussagen von Menschen, die auf der Straße gelandet sind.

 

Wenn ein Vermieter beim Gericht eine Räumungsklage einreicht, wird automatisch eine Meldung an das jeweilige Sozialamt verfasst. Das Sozialamt setzt sich schriftlich mit dem Mietschuldner in Verbindung und bietet Unterstützung, Vermittlung zwischen Vermieter und Mietschuldner und sogar teilweise die Übernahme der Mietschulden an. Zwischen einer Räumungsklage und dem eventuellen Einschreiten der Sozialbehörde vergehen aber nur vier Wochen. Dieses würde schnelles Handeln vom Mietschuldner bedeuten. Er müsste dafür den Brief öffnen und sich mit der Sozialbehörde in Verbindung setzen. Aber - meist landen auch die Räumungsklagen im bereits überfüllten und ungeöffneten Briefkasten. Psychische Probleme, aber auch eine Alkohol- oder Drogensucht sowie Resignation und die damit verbundene Unfähigkeit zum Handeln, sind die Gründe hierfür.

 

Auch, wenn die Sozialämter helfen, diese Hilfe greift nicht immer sofort. Bis ein obdachloser Mensch in eine dauerhafte, vom Staat finanzierte Wohnmöglichkeit kommt, lebt er auf der Straße, obwohl Kommunen ordnungsrechtlich verpflichtet sind, allen Menschen ein Dach über dem Kopf anzubieten. Aber in Deutschland gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Anfang der 90er Jahre gab es nach Schätzungen der Regierung in Deutschland rund drei Millionen Sozialwohnungen, 2013 waren es nur noch halb so viele. Seit 2013 ging die Zahl der Sozialwohnungen um mehr als 150.000 zurück.

 

Zum Ende des Winternotprogramms im April 2017 verkündete die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard zwar, dass in Hamburg 245 Obdachlose in Wohnraum des städtischen Betreibers fördern & wohnen vermittelt werden konnten und somit nicht mehr auf der Straße leben müssen. Trotzdem leben in Hamburg aber laut Statistik immer noch ca. 2.000 Menschen auf der Straße. Und tatsächlich kommen die Menschen selbst nach Monaten oder Jahren kaum von der Straße oder aus der Notunterkunft heraus, da fördern & wohnen einfach nicht genügend Kapazitäten zur Verfügung hat.

 

Förderung von sozialem Wohnungsbau, eine funktionierende Mietpreisbremse und eine stärkere Bekämpfung der Armut - dieses sind die Themen, die vermutlich ein Ansatz zur Bekämpfung des unwürdigen Lebens auf der Straße sind.

 

DENN, die Aussage, dass in Deutschland niemand mehr auf der Straße leben muss, stimmt offenkundig nicht!

 

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Seht hin!!!

Am Samstag, den 13.01.2018 haben wir im Kulturcafe Komm Du unsere Vernissage mit Bildern aus dem Bildband ABSEITS - Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte mit einer kleinen Lesung eröffnet.

Während der Ausstellung hatten wir Besuch vom NDR Hamburg Journal, die einen fantastischen Beitrag am Abend gezeigt haben. Das, sowie die Fragen unserer interessierten Gäste, war schon sehr aufregend und emotional für uns.

Aber am Sonntag bekamen wir einen Brief von einer Frau, die auf unserer Lesung gewesen ist. Dieser Brief hat uns alle total berührt und wir waren sprachlos. Ein solcher Dank und ein solches Verstehen unserer Botschaft macht uns sehr sehr dankbar und glücklich.

 

Und hier der wunderschöne Brief:

 

Seht hin!
Es ist Samstag Nachmittag.
Ich sitze in einem kleinen Café. Ich sitze in einem Café und warte auf die Veranstaltung.
Es sind nicht viele Menschen gekommen. Kein Wunder. Wen interessiert´s?

 

Eine Vernissage mit einer kleinen Lesung.
Titel: ABSEITS vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte.
Wen interessiert´s?

 

Wer schaut sich schon gern Gesichter von Menschen an, die auf der Straße leben?
Wer liest schon gern über deren Leben? Gedanken? Wünsche? Träume?
Wen interessiert´s?

 

Die Autorin des Buches sitzt bescheiden auf der Treppe, die eigentlich auf die Bühne führen soll.
Neben ihr ein Mann mit dem Buch in der Hand. Er wird den Leben im Buch seine Stimme schenken.

Sie erzählt über das Buch, über die Menschen.


Sie ist ergriffen. Sie leidet. Ihr Herz erduldet keine Ruhe. Es schlägt mit voller Wucht.
Für die Menschen im Buch.
Sie kennt ihre Gedanken, ihre Wünsche, ihre Geschichten.

Sie erzählt. Er liest.
Sie fühlt. Er malt.
Ich lausche.

Ihren unausgesprochenen Worten.

 

Schaut hin! Redet mit ihnen! Lauft nicht weg! Hört ihnen zu! Sie sind da! Sie sind Menschen!
Sie hofft. Sie bangt. Sie kämpft. Sie fleht.
Für diese Menschen im Buch.
Ihre stillen Tränen suchen unsere Augen.
Ihre Wut schreit uns an.

 

Auch dir kann das passieren! Zu jeder Zeit! Auch du kannst dort landen! Dort, wo du hungern musst. Dort, wo du frieren musst. Dort, in der Welt der Stummen, Abgeschobenen, Ausgestoßenen.

 

Ihr innerer Kampf raubt mir den Atem.
Ich kämpfe mit ihr. Ich flehe mit ihr.

Hört hin! Seht hin!
Bitte!
Lasst all dies nicht zu!

 


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Lesung und Vernissage im Kulturcafe Komm Du

Heute haben wir im Kulturcafe Komm Du unsere Vernissage mit einer kleinen Lesung eröffnet. Dabei hatten wir Besuch vom NDR Hamburg Journal. Das Team von Anna Lena Temee hat uns am Nachmittag begleitet und ein ganz tolles Video am Abend im Hamburg Journal präsentiert.

Vielen Dank an das Komm Du Team, an unsere Gäste und an Anna Lena Temme und ihrem Team! Es war einfach nur toll heute!


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St. Pauli zeigt Herz.......

Hamburg St. Pauli – Hier liegen Glanz und Elend so nah bei einander wie sonst nirgendwo in Hamburg.

 

 

Wenn die Lichter ausgehen, ist St. Pauli trist und hässlich. Entlang der Reeperbahn findet man obdachlose Menschen auf ihren Schlafmatten liegend auf dem Gehweg oder in Hauseingängen.

 

Obdachlosigkeit, Drogen und Perspektivenlosigkeit – auch das ist St. Pauli.

 

 

St. Pauli ist aber auch offenherzig und human. Hier gibt es Nachbarschaftshilfe, hier gehen  Polizisten auf Tuchfühlung mit bedürftigen Menschen. St. Pauli ist herzlich und aufmerksam.  

 

 

Nicky Wichmann, Inhaberin vom Amsterdam-Headshop auf der Reeperbahn, hat uns von ihrem Leben auf St. Pauli erzählt.

 

 

Hier gehts zum Inteview:

 

https://vimeo.com/250320998?utm_source=email&utm_medium=vimeo-cliptranscode-201504&utm_campaign=28749

 

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Die Alimaus im Gespräch....

 

Die Alimaus am Nobistor in Hamburg bewirtet täglich von Montag bis Sonnabend rund 300 Gäste. Obdachlose, bedürftige, aber auch einsame und kranke Menschen finden in der Alimaus Zuflucht und suchen das Gespräch.

 

Zur Alimaus gehören eine Kleiderkammer, ein diakonisches Büro sowie eine Anlaufstelle für medizinische und sanitäre Hilfe. Der gesamte Betrieb der Alimaus wird vor allem durch ca. 200 ehrenamtliche Mitarbeiter gesteuert.

 

Seit Anfang 2017 ist Christiane Hartkopf  Leiterin der Alimaus. Sie erzählt in einem Interview, wie ihr Tagesablauf in der Alimaus aussieht, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat, aber auch mit welchen schönen Erlebnissen sie konfrontiert wird.

 

 

Hier gehts zum Inteview:

 

https://vimeo.com/250320127

 

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Obdachlose in deutschen Städten

Ein sehr gut recherchierter Artikel vom SPIEGEL!

 

In Hamburg wird, wer eine eigene Wohnung in seinem Heimatland hat, zur Rückreise aufgefordert - das Ticket zahlt die Stadt Hamburg.

Diese Praxis finden Obdachlosen-Organisationen in der Stadt empörend: "Nur weil Menschen eine Adresse in ihrem Pass haben, bedeutet das nicht, dass sie dort noch eine Wohnung haben. Viele leben seit Jahren in Deutschland und haben nichts, zu dem sie in ihrer Heimat zurückkehren könnten", sagt Uwe Martiny, Leiter der TAS, einer Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose in Hamburg. Er findet: "Es kann nicht sein, dass in Europa Freizügigkeit gilt und wir gerne von billigen Arbeitskräften aus Polen, Rumänien oder Bulgarien profitieren, aber alle anderen - und das ist nur ein kleiner Teil - wollen wir hier nicht haben."

 

Berlin allerdings macht zumindest im Winter keine Unterschiede, wenn es darum geht, Obdachlose vor dem Erfrieren zu retten. Die "Kältehilfe" bietet 1.100 Schlafplätze, und da wird nicht gefragt, wo jemand herkommt.

 

 

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/obdachlosigkeit-in-deutschland-wir-haben-ein-riesenproblem-a-1184255.html

 

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Lesung in der Risthütte in Wedel

 

 

 

 

 

 

In vorweihnachtlicher Atmosphäre konnten wir unseren Bildband ABSEITS vor einem interessierten Publikum in der Risthütte in Wedel präsentieren.

 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Pastorin Frau Susanne Huchzermeier und bei unserem Publikum für die anschließende sehr empathische Diskussionsrunde. Ganz lieben Dank an alle für die Unterstützung unseres Vereins.

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Ausländische Obdachlose sollen raus!

Bitte raus, wenn Du unfreiwillig obdachlos bist!!!

 

Es sehr guter Artikl in der TAZ in Zusammenarbeit mit der Diakonie und Hinz und Kuntz macht wütend. Mal wieder werden politische Entscheidungen auf dem Rücken derer ausgetragen, die hilflos und bedürftig sind.

Man kann hin und her diskutieren, ob die Menschen Rechte verwirkt haben oder nicht!
Fakt ist: Sie konnten zu uns kommen und haben keine Bleibe. Sie frieren genau so wie andere Obdachlose und auch sie sollten schlafen können, wie ein jeder andere auch.
Sollte es nicht für jeden Menschen, egal, welcher Nationalität er angehört, die Möglichkeit eines warmen Schlafplatzes geben?
Sollten die politischen Entscheidungen nicht auf anderer Ebene als auf dem Rücken Hilfsbedürftiger ausgetragen werden?

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.taz.de/!5463543/

 

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