Stell dir vor, du wachst auf und es ist Krieg!

Seit dem 24. Februar hält die Welt den Atem an. All die Werte, die unsere freiheitliche europäische Gesellschaft ausmachen, werden mit Füßen getreten. Mit zunehmender Brutalität versucht Putin seinen Größenwahn in der Ukraine durchzusetzen.
Traurigkeit, Entsetzen, Wut und Hilflosigkeit beherrschen unser aller Gedanken.
Ganze Städte wurden in diesen letzten Wochen dem Erdboden gleichgemacht. Verwüstung und unglaubliches Leid sind die tragischen Folgen dieses sinnlosen russischen Angriffskrieges.
Auch wir können es nicht fassen und VERURTEILEN den menschenverachtenden Angriff auf das Leben, die Freiheit und die Demokratie.
Jeden Tag ereilen uns neue schreckliche Bilder und Berichte aus der Ukraine. Millionen Menschen sind auf der Flucht und müssen um ihr Leben fürchten. Um dem Bombenhagel zu entkommen, haben sie ihr Zuhause und alles, was sie sich dort aufgebaut haben, hinter sich gelassen.
Bei all der Wut und Verzweiflung, die wir angesichts dieser Situation spüren, bleibt es immer unser Ziel als Verein bedürftigen Menschen zu helfen.
Wir haben uns daher in den letzten Wochen ebenfalls an Aktionen zum Packen von Hilfslieferungen für die Ukraine beteiligt, Lebensmittelgutscheine an Geflüchtete verteilt und finanzielle Unterstützung an Hilfsorganisationen direkt in der Ukraine geleistet.
In Hamburg sind in den letzten Wochen bereits schätzungsweise 17.000 Menschen aus der Ukraine angekommen. 17.000 nun wohnungslose Menschen, die jetzt teilweise in Hallen auf Feldbetten übernachten müssen. Auch diesmal sind es wieder hauptsächlich Ehrenamtliche, die diese Ausnahmesituation bewältigen. Wir schauen mit Sorge auf die Zukunft und werden bedürftige Menschen auch weiterhin unterstützen, wo wir es können.