Obdachlose in deutschen Städten

Ein sehr gut recherchierter Artikel vom SPIEGEL!

 

In Hamburg wird, wer eine eigene Wohnung in seinem Heimatland hat, zur Rückreise aufgefordert - das Ticket zahlt die Stadt Hamburg.

Diese Praxis finden Obdachlosen-Organisationen in der Stadt empörend: "Nur weil Menschen eine Adresse in ihrem Pass haben, bedeutet das nicht, dass sie dort noch eine Wohnung haben. Viele leben seit Jahren in Deutschland und haben nichts, zu dem sie in ihrer Heimat zurückkehren könnten", sagt Uwe Martiny, Leiter der TAS, einer Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose in Hamburg. Er findet: "Es kann nicht sein, dass in Europa Freizügigkeit gilt und wir gerne von billigen Arbeitskräften aus Polen, Rumänien oder Bulgarien profitieren, aber alle anderen - und das ist nur ein kleiner Teil - wollen wir hier nicht haben."

 

Berlin allerdings macht zumindest im Winter keine Unterschiede, wenn es darum geht, Obdachlose vor dem Erfrieren zu retten. Die "Kältehilfe" bietet 1.100 Schlafplätze, und da wird nicht gefragt, wo jemand herkommt.

 

 

 

Der vollständige Artikel unter:

 

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/obdachlosigkeit-in-deutschland-wir-haben-ein-riesenproblem-a-1184255.html

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0